Emilia Ramboldt
| Geburtsdatum | 31. August 1988 |
| Geburtsort | Sollentuna, Schweden |
| Größe | 175 cm |
| Gewicht | 77 kg |
| Position | Verteidiger |
| Schusshand | Links |
| Karrierestationen | |
| bis 2008 | AIK Solna |
| 2008–2009 | Minnesota State University, Mankato |
| 2009–2010 | Segeltorps IF |
| 2010–2013 | Minnesota State University, Mankato |
| 2013–2021 | Linköping HC |
Emilia Ingrid Maria Ramboldt, geb. Andersson, (* 31. August 1988 in Sollentuna) ist eine ehemalige schwedische Eishockeyspielerin, die über viele Jahre für den Linköping HC und –2013 in der Svenska damhockeyligan auf der Position der Verteidigerin spielte und zudem zwischen 2005 und 2019 Mitglieder der schwedischen Frauen-Nationalmannschaft war. Mit dieser gewann sie bei der Weltmeisterschaft 2007 die Bronzemedaille.
Karriere
Im Laufe ihrer sportlichen Karriere spielte Ramboldt bei mehreren Vereinen. Zunächst bis Sommer 2008 bei AIK Solna, anschließend an der Minnesota State University of Mankato, lediglich von einem einjährigen Intermezzo bei Segeltorps IF unterbrochen.[1] Ab Sommer 2013 spielte die Verteidigerin für den Linköping HC. Insbesondere zu Beginn ihrer Karriere feierte sie mit dem AIK Solna zahlreiche Erfolge, darunter zwei schwedische Meistertitel und viermal den Gewinn des IIHF European Women Champions Cup. Im Laufe der Jahre ließ sie mit Segeltorp und Linköping drei weitere Meistertitel folgen. 2015 erhielt sie die höchste Auszeichnung im schwedischen Fraueneishockey, den Årets hockeytjej. 2021 beendete sie ihre Karriere nach mehr als 310 Spielen in der höchsten schwedischen Spielklasse.
International
Ramboldt war Mitglied in der schwedischen Eishockeynationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi. Ebenso wurde sie für den schwedischen Kader bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang nominiert, den sie als Mannschaftskapitänin anführte. Darüber hinaus wurde sie ab 2007 regelmäßig bei Weltmeisterschaften eingesetzt und gewann bei ihrer ersten Teilnahme die Bronzemedaille. Insgesamt absolvierte sie bis 2019 239 Länderspiele für Schweden.[2][3]
Erfolge und Auszeichnungen
- 2004 Schwedischer Meister mit dem AIK Solna
- 2004 IIHF-European-Women-Champions-Cup-Gewinn mit dem AIK Solna
- 2005 IIHF-European-Women-Champions-Cup-Gewinn mit dem AIK Solna
- 2006 IIHF-European-Women-Champions-Cup-Gewinn mit dem AIK Solna
- 2007 Schwedischer Meister mit dem AIK Solna
- 2007 Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft
- 2008 IIHF-European-Women-Champions-Cup-Gewinn mit dem AIK Solna
- 2010 Schwedischer Meister mit dem Segeltorps IF
- 2014 Schwedischer Meister mit dem Linköping HC
- 2015 Schwedischer Meister mit dem Linköping HC
- 2015 Årets hockeytjej
- 2016 Schwedischer Vizemeister mit dem Linköping HC
- 2018 Schwedischer Vizemeister mit dem Linköping HC
- 2019 Schwedischer Vizemeister mit dem Linköping HC
Sonstiges
Seit Juni 2015 ist sie mit Anna Ramboldt verheiratet.[4] 2017 wurde der gemeinsame Sohn geboren.[5]
Ramboldts jüngerer Bruder Jimmy Andersson ist ebenfalls professioneller Eishockeyspieler.
Weblinks
- Emilia Ramboldt bei eliteprospects.com (englisch)
- Emilia Ramboldt in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Emilia Ramboldt bei sok.se
Einzelnachweise
- ↑ MSUMavericks.com: Emilia Ramboldt
- ↑ Svenska Ishockeyförbundet. In: swehockey.se. Abgerufen am 7. Januar 2026 (schwedisch).
- ↑ Gustaf Douhán: Emilia Ramboldt gör comeback! | Linköping HC. In: lhc.eu. 15. Januar 2021, abgerufen am 7. Januar 2026 (schwedisch).
- ↑ AftonBladet: ”Vårt bröllop är ju större än prinsens”
- ↑ l-mag.de: Das sind die lesbischen und bisexuellen Olympionikinnen in PyeongChang, 11. Februar 2018, abgerufen am 25. Februar 2018.