Emil Schill (Landrat)

Emil Schill (* 12. Februar 1928 in Freiburg im Breisgau; † 21. August 2002) war ein deutscher Politiker. Er war von 1968 bis 1972 Landrat des Landkreises Freiburg und von 1973 bis 1993 Landrat des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald.

Werdegang

Schill studierte Rechtswissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er absolvierte 1952 und 1956 die beiden juristischen Staatsprüfungen und promovierte 1955 mit der Dissertation Der Betrug im französischen Recht zum Doktor der Rechte. Anschließend war er als Assessor unter anderem beim Landratsamt Freiburg tätig. 1959 wurde er Stadtrechtsdirektor bei der Stadt Freiburg.

1968 wurde Schill zum Landrat des Landkreises Freiburg gewählt. 1973 wurde er an die Spitze des im Zuge der Kreisreform neu gebildeten Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald gewählt und zweimal in diesem Amt bestätigt. Von 1989 bis 1993 war er zudem Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg. 1993 trat er in den Ruhestand ein.[1][2]

Schill wurde 1990 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und 1993 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Er wurde auf dem Freiburger Hauptfriedhof beigesetzt.

Einzelnachweise

  1. Alt-Landrat Emil Schill ist gestorben. In: badische-zeitung.de. 23. August 2002, abgerufen am 17. November 2025.
  2. Landrat mit Leib und Seele. In: badische-zeitung.de. 29. August 2002, abgerufen am 17. November 2025.