Emanuel Lindner

Emanuel Lindner (* 1. April 1905 in Lucavica, Siebenbürgen; † 26. Februar[1] 1985 in Osnabrück) war ein deutscher Architekt, der sich besonders im Industriebau der klassischen Moderne betätigte.

Leben

Lindner absolvierte eine Ausbildung am Bauhaus Dessau und Berlin von 1930 bis 1934 u. a. bei Ludwig Mies van der Rohe. Seit 1935 arbeitete er als freier Architekt in Berlin. 1946 lehrte er an der neu gegründeten Staatlichen Hochschule für Baukunst und Bildende Künste in Weimar Werklehre und Entwerfen; seit 1949 arbeitete er in Essen und Osnabrück, wo er auch eine Professur innehatte.

Werk (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. Todesdatum in: Anke Blümm, Patrick Rössler: Eine „schulbildende“ Wirkung des Unterrichts? Architekturstudierende am Bauhaus unter Ludwig Mies van der Rohe 1930–1933. Eine quantitativ-qualitative Untersuchung. In: architectura. Zeitschrift für Geschichte der Baukunst / Journal of the History of Architecture. Bd. 48 (2018), Nr. 1+2, S. 56–74, hier: S. 70; Als Geburtsort ist hier Lisko-Lukavike in Russland, als Sterbeort Kronenburg angegeben.
  2. Sanierung einer Villa aus den 1930er-Jahren
  3. Frank Schmitz: Landhäuser in Berlin 1933–1945. Gebr. Mann, Berlin 2007.
  4. Monatshefte für Baukunst und Städtebau, Band 24 (1940).
  5. a b c Walter Henn: Bauten der Industrie. Callwey, München 1955.
  6. Bauen&Wohnen 4/1953, doi:10.5169/seals-328515
  7. Glasforum, Band 6 (1954).
  8. a b Bund Deutscher Architekten (Hrsg.): Essen baut. Das Beispiel, Darmstadt 1960
  9. die Innenarchitektur. Heft 5/1956
  10. 150 Eigenheime, Bruckmann Verlag, München (1958)
  11. Die Kunst und das Schöne Heim, Heft 5, Februar 1959
  12. Die Kunst und das schöne Heim, Band 58 (1960).