Eliza Diekmann-Cloppenburg
Eliza Diekmann-Cloppenburg (* 1986 in Tübingen)[1] ist eine deutsche Kommunalpolitikerin (parteilos). Seit 2020 ist sie Bürgermeisterin der Stadt Coesfeld.
Leben
Diekmann-Cloppenburg wuchs in Burgsteinfurt auf und studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Politikwissenschaften in Wien und Valencia sowie Internationale Kommunikation in London. Das Studium schloss sie 2010 mit einer Arbeit über den Arabischen Frühling ab. Anschließend arbeitete sie u. a. als Journalistin bei der dapd, als Wirtschaftsredakteurin beim Deutschen Fachverlag und in der Unternehmenskommunikation von Ernsting’s family.[2]
Sie ist geschieden, lebt in einer Partnerschaft und hat zwei Kinder aus ihrer Ehe.[3][4]
Politische Laufbahn
Im Jahr 2019 machte sie ihre Kandidatur für den Bürgermeisterposten in Coesfeld bekannt und wurde dafür vom sogenannten „Kleeblatt-Bündnis“ – bestehend aus SPD, Aktiv für Coesfeld, Pro Coesfeld (beide freie Wählergemeinschaften) und den Grünen – unterstützt. Bei der Kommunalwahl vom 13. September 2020 holte sie 66,86 % der Stimmen und gewann somit die Wahl gegen den CDU-Kandidaten Tranel.[5] Die Nachfolge des vorigen Bürgermeisters Heinz Öhmann (CDU) trat sie am 1. November 2020 an.
Für die Kommunalwahl 2025 trat sie erneut an und wurde mit Unterstützung von den Grünen, FDP, Pro Coesfeld (vereinigt mit Aktiv für Coesfeld), SPD und Volt mit 55,7 % der Stimmen wiedergewählt.[6]
Sonstiges
Im Buch „Keine Zukunft ist auch keine Lösung“ von Fabian Grischkat und Baro Gabbert befindet sich ein Kapitel über Diekmann-Cloppenburg und ihre Politik in Coesfeld.