Elektrothek Osterath

Die Elektrothek Osterath war ein Technikmuseum für Hochspannungstechnik in Meerbusch-Osterath im Rhein-Kreis Neuss (Nordrhein-Westfalen). Es befand sich auf dem Gelände der Umspannanlage Osterath der Amprion GmbH[1]. Betrieben wurde das Museum von dem Verein Elektrothek e. V.[2]

Geschichte

1978 legte die RWE in Krefeld den Grundstock für die Sammlung, die als einmalig in Deutschland gilt. Das Museum wurde auf Initiative eines RWE-Beschäftigten gegründet und 1981 eröffnet. Es wird von ehemaligen Beschäftigten der RWE betreut, die auch durch das Museum und die Sammlung auf der Freifläche führen.

Ausstellung

Das Museum im Rundsteuergebäude hatte eine Fläche von 900 m²; der Außenbereich war 2000 m² groß. Zu den mehr als 2000 Exponaten zählten unter anderem eine Schalttafel eines Kraftwerks von 1921 und ein Mast der ersten 110-kV-Leitung Lauchhammer–Riesa. Ein weiteres Ausstellungsobjekt war eine Schalttafel der Marienbasilika im Wallfahrtsort Kevelaer, mit der die Beleuchtung der Weihnachtskrippe, des Ewigen Lichts und eines Sterns bedient wurde. Eine weitere Schalttafel aus dem Jahr 1924 befand sich in Meiderich in der Kokerei von Thyssen. Gezeigt wurden außerdem historische Haushaltsgeräte, Überspannungsableiter, Gleichstromerzeuger oder Spannungswandler. Weitere Objekte waren auf dem Freigelände zu sehen.

Aus Sicherheitsgründen war der Besuch nur geführt möglich.

Commons: Elektrothek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://www.elektrothek-osterath.de/portrait Offizielles Porträt auf der Website der Elektrothek (nicht mehr aktiv)
  2. Trägerschaft laut Udo-Leuschner.de

Koordinaten: 51° 15′ 41,4″ N, 6° 37′ 36,9″ O