Ekkart Zimmermann

Ekkart Zimmermann (* 8. August 1946 in Ebersdorf bei Schleiz (heute Ortsteil von Saalburg-Ebersdorf)) ist ein deutscher Soziologe und Politikwissenschaftler.[1][2] Er wirkte ab 1981 als ordentlicher Professor für Soziologie.

Leben

Ekkart Zimmermann, Sohn von Johanne Zimmermann, geborener Kleifeld, und des Kaufmanns Kurt Zimmermann, war 1964/65 Stipendiat des American Field Service in Columbus (Ohio). Nach dem Abitur 1966 in Wuppertal-Elberfeld studierte er von 1966 bis 1970 Soziologie, Nationalökonomie und Sozialpsychologie an der Freien Universität Berlin und der Universität zu Köln. In Köln schloss er 1970 das Studium als Diplom-Volkswirt ab. Danach war er von 1970 bis 1974 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für vergleichende Sozialforschung der Universität zu Köln,[2] wo er 1975 auch zum Dr. rer. pol. promoviert wurde. 1975 bis 1981 war er Akademischer Oberrat der Universität Wuppertal. 1979 habilitierte er sich dort.[1][3]

Von 1981 bis 1992 war Zimmermann ordentlicher Professor für Politische Soziologie an der Universität der Bundeswehr München und von 1993 bis 2011 für Makrosoziologie an der Technischen Universität Dresden. Danach war er bis 2016 Visiting Professor an der ETH Zürich.[3]

Er ist Fellow an den Universitäten von Essex (seit 1973/1974), South Carolina (International Studies Association Scholar) und Yale.[3]

Ekkart Zimmermann ist evangelisch, heiratete 1971 Gisela Amberger und bekam mit ihr zwei Söhne (Moritz und Matthias).

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Das Experiment in den Sozialwissenschaften. Stuttgart 1972, ISBN 978-3-519-00037-2.
  • Soziologie der politischen Gewalt. 1977.
  • Krisen, Staatsstreiche und Revolutionen. 1981.
  • Political Violence, Crises and Revolutions. (Routledge Revivals), Neuauflage Verlag Routledge, 2011, Originalausgabe 1983, ISBN 978-0-415-68785-0.
  • Massenmobilisierung: Protest als politische Gewalt. 1983.
  • als Hrsg. mit Stein Ugelvik Larsen: Theorien und Methoden in den Sozialwissenschaften. Wiesbaden 2003, ISBN 978-3-322-80451-8.
  • als Hrsg. mit Masamichi Sasaki, Jack Goldstone und Stephen K. Sanderson: Concise Encyclopedia of Comparative Sociology. Leiden/Boston 2014, ISBN 978-90-04-20624-3. (Google-Books)

Literatur

  • Directory of European political scientists. Hans Zell Publishers, 1985, S. 582.
  • Zimmermann, Ekkart. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1387.

Fußnoten und Einzelnachweise

  1. a b Directory of European political scientists. Hans Zell Publishers, 1985, S. 582, abgerufen am 27. Juni 2021
  2. a b Das Experiment in den Sozialwissenschaften. Stuttgart 1972, S. 5, abgerufen am 27. Juni 2021
  3. a b c https://ekkart-zimmermann.carrd.co, abgerufen am 27. Juni 2021