Eitel Jackowski
Eitel Jackowski (* 14. August 1925 in Proßdorf[1]; † 2014 in Leipzig[2]) war ein deutscher Architekt und Bauingenieur.
Jackowski studierte von 1948 bis 1951 an der Ingenieurschule für Bauwesen Leipzig. Er arbeitete beim VEB Leipzig Projekt. Später war er „Haupt- und Spezialprojektant für Sportbauten“[2] und arbeitete für die Gutachterstelle des Wissenschaftlich-Technischen Zentrums für Sportbauten in Leipzig[1].
1967 wurde Jackowski vom Staatlichen Komitee für Körperkultur und Sport mit der Entwicklung eines Typenbaus für die serienmäßige Erstellung von Schwimmhallen beauftragt. Seine Entwürfe Typ A und Typ B wurden als Volksschwimmhallen 41 beziehungsweise 31 Mal in der ganzen DDR gebaut.[2]
Projekte (Auswahl)
Außerdem war er unter anderem an folgenden Projekten maßgeblich beteiligt:[2]
- Parkgaststätte im Agra-Gelände in Markkleeberg
- Schwimmstadion Leipzig – derselbe Entwurf später ebenfalls im Moskauer Luschniki-Sportpark realisiert
- Hauptgebäude der Deutschen Hochschule für Körperkultur in Leipzig
- Eissporthalle in Chemnitz
- Alfred-Rosch-Kampfbahn in Leipzig
- Rennrodelbahnen Oberhof und Oberwiesenthal sowie die Spießbergbahn bei Friedrichroda
- Bad am Brauhausberg in Potsdam
- Schwimm- und Sprunghalle Freiberger Platz in Dresden
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Bauingenieur Eitel Jackowski. In: www.digiporta.net. Digiporta Digitales Porträtarchiv, abgerufen am 30. Januar 2025.
- ↑ a b c d Volker Insel: Volksschwimmhallen: Wo der Osten schwimmen lernte. In: mdr.de. Mitteldeutscher Rundfunk, 31. Mai 2025, abgerufen am 30. Dezember 2025.