Eisenbahnviadukt (Apolda)
Der Eisenbahnviadukt an der Bahnstrecke Halle–Bebra in Apolda steht als technisches Denkmal seit 1977 unter Denkmalschutz und ist für Apolda stadtbildprägend.
Die aus Kalkstein gemauerte Gewölbebrücke wurde 1845–1846 in einjähriger Bauzeit errichtet. Das verkehrsgeschichtliche Denkmal ist ein wichtiger Teil der Bahnstrecke Halle–Bebra. Wegen des nicht ausreichend tragfähigen Baugrunds wurde das Bauwerk auf 1336 Eschenholzpfähle gegründet. Der Viadukt hat eine Länge von 95 m[1] (nach anderen Quelle 103 m[2]) und eine Höhe von 23 m[1]. Die Breite der Brücke beträgt 8,70 m. Am Hauptpfeiler befindet sich ein Tondo mit einem Löwenkopf.
Die Einweihung der Brücke fand am 16. Dezember 1846 statt, 3 Tage später wurde die Strecke Weimar nach Weißenfels freigeben und steht somit im Zusammenhang mit dem Bahnhof Apolda.[3]
Weblinks
- Eisenbahnviadukt Apolda auf www.apolda.de
- Eisenbahnviadukt Apolda auf structurae.net
- Viadukt Apolda auf www.natur-kur-thueringen.de
Einzelnachweise
- ↑ a b Apolda Viadukt auf www.thueringen.info
- ↑ Hans-Joachim Kirsche: Eisenbahndirektion Erfurt 1882–1993. VBN Verlag B. Neddermeyer, Berlin 2006, ISBN 978-3-933254-76-4, S. 65.
- ↑ Bahnhof Apolda auf www.apoldaer-eisenbahnfreunde.de
Koordinaten: 51° 1′ 47,6″ N, 11° 30′ 58,8″ O