Edi Nägeli

Edwin «Edi» Nägeli (* 13. August 1912; † 6. Dezember 1979)[1] war ein Schweizer Fussball- und Eishockeyfunktionär. Von 1957 bis zu seinem Tod 1979 war er Präsident des Fussballvereins FC Zürich. Gleichzeitig war er von 1976 bis 1978 auch Präsident des Eishockeyclubs ZSC.

Unter Nägeli erlebte der FCZ seine erfolgreichste Zeit, sechs Schweizer Meistertitel und fünf Schweizer Cupsiege wurden errungen. Durch seine Erfolge als Präsident des FC Zürich und als Besitzer der bekannten Läden «Naegeli zum Tabakfass» war er ein allseits bekanntes Original, immer mit Hut und mit einem Stumpen im Mund anzutreffen (darum vom Volksmund auch «Stumpen-Edi» genannt).

Von 1976 bis 1978 war er parallel auch Präsident des ZSC,[2] er trat mit dem Versprechen an, von der Nationalliga B sofort in die höchste Liga A aufzusteigen, was ihm nicht gelang.[3]

Nach seinem Tod wurde 1980 zu seinem Gedenken das Edi Nägeli Gedenkturnier in Zürich ausgespielt. Der FC Zürich, der Grasshopper Club Zürich, Leeds United und Eintracht Frankfurt trafen im Letzigrund aufeinander, und die Frankfurter gewannen das Turnier durch den Finalsieg gegen GC.[4]

Einzelnachweise

  1. Schweizer Illustrierte Archivlink (Memento vom 9. Dezember 2015 im Internet Archive). 10. Dezember 1979, S. 4.
  2. Präsidenten auf der Website des ZSC, abgerufen am 10. Dezember 2025.
  3. Als «Stumpen-Edi» auch ZSC-Präsident wurde. In: SRF.ch, 29. April 2020.
  4. Edi Nägeli Gedenkturnier – Zürich – 1980