Eckhard Elsen

Eckhard Elsen (* 1955 in Oldenburg) ist ein deutscher experimenteller Teilchenphysiker und seit 2006 Professor an der Universität Hamburg.

Leben und Werk

Eckhard Elsen absolvierte das Grundstudium der Physik an der Universität Hamburg, wo er 1981 in experimenteller Teilchenphysik auch promovierte. Nach Postdoc-Stellen am SLAC National Accelerator Laboratory der Stanford University und an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg wechselte er 1990 als Wissenschaftler am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY zurück nach Hamburg (1990–2015). 2006 wurde er Professor für Experimentelle Teilchenphysik an der Universität Hamburg.

Während seiner rund 25 Jahre als Leitender Wissenschaftler bei DESY war er unter anderem Sprecher des H1-Experiments, einem der vier Experimente am Teilchenbeschleuniger HERA. Außerdem war er von 2011 bis 2014 Vorsitzender des Large Hadron Collider Committee (LHCC). Anfang 2016 wurde Elsen in das Direktorium des Europäischen Kernforschungszentrums CERN berufen. Fünf Jahre lang (2016–2020) leitete er als Direktor den Bereich Forschung und Computerwissenschaften am CERN.[1] Von Mai 2022 bis April 2025 war er Wissenschaftlicher Direktor des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS).[2][3]

Einzelnachweise

  1. Eckhard Elsen. CERN, abgerufen am 6. November 2025.
  2. Neue Struktur für FIAS-Forschungsinstitut: CERN-Forscher Eckhard Elsen wird hauptamtlicher Direktor. In: Aktuelles aus der Goethe-Universität Frankfurt. 23. Mai 2022, abgerufen am 6. November 2025.
  3. News / FIAS. Abgerufen am 6. November 2025.