Eberhard von Lücken
Theodor Eduard Eberhard von Lücken (* 25. Juni 1864 in Langenau, Landkreis Habelschwerdt, Provinz Schlesien; † 17. Januar 1925 auf dem Gut Klein Muritsch, Landkreis Trebnitz, Provinz Niederschlesien)[1][2] war ein deutscher Verwaltungsbeamter.
Leben
Eberhard von Lücken war der Sohn des Gutsbesitzers Gottfried von Lücken (1834–1902) und der Valeska von Löbbecke (1840–1902), Tochter der Sophie von Schwartz und des kgl. preuß. Geheimen Kommerzienrates Eduard von Löbbecke-Mahlen. Der Familienzweig gehört zur Familienlinie Zahrensdorf, einem Gut in Mecklenburg. Dort lebte auch fast die gesamte Verwandtschaft und eingeheiratete Vettern der Familien von Gundlach-Gut Rumpshagen oder beispielsweise der Freiinnen von Meerheimb-Gnemern.
Eberhard von Lücken studierte Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1884 wurde er Mitglied des Corps Saxo-Borussia Heidelberg.[3] Nach dem Studium trat er in den preußischen Staatsdienst ein. Von 1905 bis 1919 war er Landrat des Kreises Strehlen.[4] Zuletzt lebte er in Brunzelwaldau, Landkreis Freystadt.[2]
Eberhard von Lücken heiratete 1896 in Quaritz Margareta von Tschammer und Quaritz (* 1872), Tochter der Jenny von Lieres und Wilkau und des Fideikommissherrn Arthur Freiherr von Tschammer und Quaritz auf Quaritz. Margareta von Lücken lebte als Witwe in den 1950er Jahren in Haßlingshausen in Westfalen.
Lücken war Rechtsritter des Johanniterordens.
Genealogie
- Hans Friedrich von Ehrenkrook, Carola von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Jürgen von Flotow, Walter von Hueck: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. A (Uradel). 1960. Band IV, Band 22 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1960, S. 502.
Einzelnachweise
- ↑ Hans Friedrich von Ehrenkrook et al.: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. A (Uradel). 1960 Band IV, Band 22 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1960, S. 502.
- ↑ a b Otto Gerlach (Hrsg.): Kösener Corpslisten 1960. Im Selbstverlag des Verbandes Alter Corpsstudenten, Kassel 1961, 66 (Corps), 894 (Lfd. Nr. dort).
- ↑ Karl Rügemer (Hrsg.): Kösener Korps-Listen von 1798 bis 1910. Verlag der Academischen Monatshefte, Starnberg 1910, 120, 863.
- ↑ Rolf Jehke-Herdecke (Hrsg.): Landkreis Strehlen Verwaltungsgeschichte und Landratsliste Territorial.de.