Dschamdschamal
| Dschamdschamal | ||
|---|---|---|
| Lage | ||
| Koordinaten | 35° 32′ N, 44° 50′ O | |
| Staat | Irak | |
| Gouvernement | „Dschamdschamal“ wird hier nicht unterstützt | |
| Basisdaten | ||
| Einwohner | 100,000 (2012) | |
Dschamdschamal bzw. Dschamdschamāl (arabisch جمجمال, DMG Ǧamǧamāl, kurdisch چهمچهماڵ Çemçemal) ist eine Stadt in der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Sie liegt im Nordosten des Landes, (derzeit) im Gouvernement As-Sulaimaniyya nahe Iran. Dschamdschamal ist auch Hauptort des gleichnamigen Distriktes Dschamdschamal. In der Stadt befindet sich die Charmo-Universität,[1] in der Nähe der Stadt ein Hochsicherheitsgefängnis.[2] Die Stadt befindet sich auf halbem Weg zwischen den Großstädten Kirkuk und Sulaimaniyya. Zur Einwohnerzahl Dschamdschamals existieren keine verlässlichen aktuellen Angaben, sie dürfte aber nach Schätzungen bei über 100.000 liegen (Stand 2012).[3]
Siehe auch
Weblinks
- Dschamdschamal. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. (englisch, iranicaonline.org – mit Literaturangaben).
Einzelnachweise
- ↑ Florian Kaufmann: Kurdistan im Nordirak. Bomben gehören zum Alltag. In: Kontext: Wochenzeitung vom 18. Dezember 2024.
- ↑ Löwenjungen. Sieger des Peter Scholl-Latour Preises 2018: Claas Relotius mit einer Reportage aus dem Nordirak, Der Spiegel, 20. Februar 2017 (8/2017), S. 22.
- ↑ Einwohnerzahl auf World Gazetteer ( vom 15. Mai 2012 im Internet Archive), abgerufen am 10. April 2024.