Sächsische Staatszeitung

Dresdner Journal, dann Sächsische Staatszeitung

Verlag B. G. Teubner
Hauptsitz Dresden
Erstausgabe 1. Juli 1846
Einstellung 31. März 1932
Erscheinungsweise sechsmal wöchentlich
ZDB 1153346-8

Die Sächsische Staatszeitung war eine Tageszeitung in Dresden. Sie erschien mit verschiedenen Namen von 1846 bis 1932, von 1851 bis 1914 als Dresdner Journal.

Geschichte

Am 1. Juli 1846 erschien die erste reguläre Ausgabe des Dresdner Tageblatts. Es erschien täglich und berichtete über Ereignisse in der Region und außerhalb. Seit dem 1. April 1848 wurde es als Dresdner Journal unter der Leitung von Karl Biedermann weitergeführt.[1] Dieser war den Ideen der Märzrevolution von 1848 verbunden. Am 30. September 1848 gab er die Leitung wieder ab. Seit dem 1. Oktober 1848 erschien es als Dresdner Journal und Anzeiger unter einer anonymen Redaktion. Es veröffentlichte nun offizielle Verlautbarungen und kurze Informationen zu regionalen und überregionalen Ereignissen.[2] Seit dem 1. Oktober 1851 hieß es wieder Dresdner Journal.

Kurz nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde es seit dem 7. September 1914 als Sächsische Staatszeitung weitergeführt. In den 1920er Jahren standen die leitenden Redakteure der SPD nahe. Am 31. März 1932 erschien die letzte Ausgabe.[3] Sie wurde durch das Bekanntmachungsblatt Sächsisches Verwaltungsblatt ersetzt.

Mitarbeiter

Verantwortliche Redakteure

Literatur

  • Willy Doenges: Zur Geschichte der Sächsischen Staatszeitung. (Nach dem Stande vom Jahre 1915). Ecksteins Biographischer Verlag, Berlin 1915. (Online, SLUB Dresden)
Commons: Dresdner Journal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Dresdner Journal – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Dresdner Journal vom 1. April 1848, S. 1 Digitalisat
  2. Dresdner Journal und Anzeiger vom 1. Oktober 1848, S. 1 Digitalisat
  3. Sächsischer Staatszeitung vom 31. März 1932, S. 1 Digitalisat, mit offizieller Erklärung über die Einstellung der Zeitung und einigen Angaben über die Mitarbeiter (unten rechts)
  4. Willy Doenges: Zur Geschichte der Sächsischen Staatszeitung. (Nach dem Stande vom Jahre 1915). Ecksteins Biographischer Verlag, Berlin 1915, S. 6.
  5. Willy Doenges: Zur Geschichte der Sächsischen Staatszeitung. Ecksteins Biographischer Verlag, Berlin 1915, S. 8 f.
  6. Willy Doenges: Zur Geschichte der Sächsischen Staatszeitung. Ecksteins Biographischer Verlag, Berlin 1915, S. 6.
  7. Willy Doenges: Zur Geschichte der Sächsischen Staatszeitung. Ecksteins Biographischer Verlag, Berlin 1915, S. 6 f.
  8. Willy Doenges: Zur Geschichte der Sächsischen Staatszeitung. Ecksteins Biographischer Verlag, Berlin 1915, S. 8.
  9. Dresdner Journal vom 4. November 1879, S. 1, mit kurzem Nachruf
  10. Willy Doenges: Zur Geschichte der Sächsischen Staatszeitung. Ecksteins Biographischer Verlag, Berlin 1915, S. 10.
  11. Willy Doenges: Zur Geschichte der Sächsischen Staatszeitung. Ecksteins Biographischer Verlag, Berlin 1915, S. 10.
  12. Cornelia Herold: Otto Banck (1824–1916). In: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (Hrsg.): Sächsische Biografie.
  13. Willy Doenges: Zur Geschichte der Sächsischen Staatszeitung. Ecksteins Biographischer Verlag, Berlin 1915, S. 12.
  14. Willy Doenges: Zur Geschichte der Sächsischen Staatszeitung. Ecksteins Biographischer Verlag, Berlin 1915, S. 12.
  15. Willy Doenges: Zur Geschichte der Sächsischen Staatszeitung. Ecksteins Biographischer Verlag, Berlin 1915, S. 15.
  16. Sächsische Staatszeitung vom 15. Mai 1929, S. 1.
  17. Sächsische Staatszeitung vom 3. September 1929, S. 1.
  18. Sächsische Staatszeitung vom 7. März 1932, S. 1.