Dreifaltigkeitskirche (Warschau-Solec)
Die Dreifaltigkeitskirche (polnisch Kościół Świętej Trójcy) im Warschauer Stadtteil Solec ist eine römisch-katholische Kirche.
Geschichte
Die erste Kirche an dieser Stelle wurde 1339 erstmals als Filialkirche der Johanneskirche erwähnt. Im 15. Jahrhundert wurde sie zur Pfarrkirche der umliegenden Siedlungen erhoben. Bischof Stanisław Jan Witwicki übergab sie dem Trinitarierorden aus Lemberg. Ihre jetzige barocke Form verdankt die Kirche Tylman van Gameren, der ab 1698 die Umbauarbeiten leitete. August der Starke setzte sich für die Vollendung ein, die schließlich nach mehreren Bauunterbrechungen 1726 erfolgte. Die Einweihung nahm der Kiewer Bischof Samuel Jan Ożga vor. Das Kloster wurde in den Jahren 1773–1779 angebaut. 1864 wurde der Orden aufgelöst. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Kirche und das Kloster zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte in den 1960er Jahren. In den Jahren 1980–2015 war in dem Kloster das Diözesanmuseum Warschau untergebracht. 2017 übergab Kardinal Kazimierz Nycz das Kloster und die Kirche den Unbeschuhten Karmeliten.
Literatur
- Julian Bartoszewicz: Kościoły warszawskie rzymsko-katolickie opisane pod względem historycznym. W drukarni S. Orgelbranda. Warszawa 1855, S. 285–295.
- Józef Łukaszewicz: Krótki opis historyczny kościołów parochialnych w dawnej diecezyi poznańskiej t. III. Nakładem Księgarni J.K. Żupańskiego, Poznań 1863, S. 152.
- Encyklopedia Warszawy. Warszawa: Wydawnictwo Naukowe PWN, 1994, S. 131. ISBN 83-01-08836-2.
Weblinks
Koordinaten: 52° 13′ 53″ N, 21° 2′ 22,9″ O