Dorf-Güll
Dorf-Güll Stadt Pohlheim
| |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 30′ N, 8° 45′ O |
| Höhe: | 185 (184–199) m ü. NHN |
| Fläche: | 7,64 km²[1] |
| Einwohner: | 1317 (31. Dez. 2018)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 172 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1970 |
| Postleitzahl: | 35415 |
| Vorwahl: | 06404 |
Dorf-Güll ist ein Ortsteil der Stadt Pohlheim im mittelhessischen Landkreis Gießen.
Geografische Lage
Dorf-Güll liegt am Obergermanischen Limes am Rande der Wetterau in Mittelhessen. Im Ort treffen sich die Landesstraßen L3131 und L3135. Im Westen verläuft die Bundesautobahn 5.
Ortsgeschichte
Mittelalter
In zwei bedeutenden Kopiaren des Frühmittelalters wird der Ort angeführt. Erstmals erwähnt wurde das Dorf am 3. Mai 799 mit einem konkreten Datum im Lorscher Codex.[3] Zu diesem Datum schenkte ein Seckehard dem Kloster Lorsch Besitz in der Grüningner Mark, in den späteren Wüstungen Bergheim und Feldheim, in der Güllener und Licher Mark, in der Weiseler Mark und in Holzheim mit insgesamt 48 Manzipien (Hörige).[4] Die Dorf-Güll betreffende Stelle lautet: „... in Gullenere marca ...“
Eine Frau Warburg schenkte 804 ihren Besitz in Eberstadt, in der Licher und Güllener Mark („... Gulliner marca“, „... in pago Wetdereiba ... quicquid in Gullinen ... habere videor“) (was ich in Dorf-Güll zu scheinen habe) in Grüningen und in der späteren Wüstung Bergheim ebenfalls dem Kloster Lorsch.[5]
Der zweite Codex, in dem sich eine Schenkung in Dorf-Güllen findet, ist der Codex Eberhardi, der wie der Codex Laureshamensis in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erstellt wurde. Der Eintrag im Codex Eberhardi stammt aus der Anfangszeit des Klosters Fulda. Da keine genaueren Angaben existieren, wird der Eintrag in die Amtszeit der Äbte Sturmius (744–779) oder Baugulf von Fulda (779–802) datiert. Er lautet: „... induabus villis, Gullen et Berchein“ i(n den beiden Dörfern Gullen und Bercheim).[6]
In dieser Quelle wird die Siedlungsform des Ortes als villa angegeben.
Eine Urkunde aus dem Jahre 1198 nennt: „... in villa, que Gulle uocabatur ...“[7] In dem folgenden Jahrhundert wird der Ortsname nach der „relativen Höhenlage“ differenziert.[8] So heißt es 1210: „... in Oberngulle et in Rodenscheit ...“[9] Mit Oberngulle ist das heutige Dorf-Güll gemeint. Eine ebenfalls 1210 ausgestellte Urkunde kennt „in inferiori Gulle“.[10] Unter dem Namen unteres Gull verbirgt sich der Hof Güll. Auch die Wirtschaftsform von Hof Güll als Grangie des Klosters Arnsburg dient zur Unterscheidung der beiden Siedlungen. Eine Mühle, die zwischen dem Dorf Güll und der Grangie Gulle liegt, wird 1275 erwähnt: „... molendinum situm inter villam Gulle et grangiam Gulle ...“[11] Die beiden Dörfer Gruningin und Dorfgulle finden sich in einer Urkunde aus dem Jahre 1313.[12] Bereits 1296 erscheint Hobegulle urkundlich.[13] Und 1383 lautet ein urkundlicher Eintrag: „... in dem houe zu Houe Gulle ...“[14]
In der Ortsnamensforschung wird der Name als „Siedlung bei den sumpfigen Tümpeln“ gedeutet.[15]
1210 wird eine Kapelle im Dorf erwähnt.
Neuzeit
Die heutige Evangelisch-reformierte Kirche wurde im Jahr 1737 gebaut. 1904 kam eine eigene Schule dazu.
- Hessische Gebietsreform (1970–1977)
Die Gemeinde Pohlheim wurde zum 31. Dezember 1970 im Zuge der Gebietsreform in Hessen durch freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Dorf-Güll, Garbenteich, Grüningen, Hausen, Holzheim und Watzenborn-Steinberg gegründet.[16][17] Für Dorf-Güll wurde, wie für die übrigen ehemaligen Gemeinden von Pohlheim, ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[18]
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,[Anm. 1] denen Dorf-Güll angehört(e): [1][19][20]
- vor 1803: Heiliges Römisches Reich, Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, Oberamt Höchst und Königstein, Amt und Kellerei Vilbel und Rockenberg, Gebiet der Abtei Arnsburg
- ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Solms-Braunfels, Amt Hungen
- ab 1806: Großherzogtum Hessen, Fürstentum Oberhessen, Amt Hungen (des Fürstentums Solms-Braunfels)[21]
- ab 1815: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Hungen (des Fürsten Solms-Braunfels)[22]
- ab 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Hungen[23][Anm. 2]
- ab 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Hungen[Anm. 3]
- ab 1841: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Hungen
- ab 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Friedberg
- ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- ab 1867: Norddeutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- ab 1871: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- ab 1918: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Landkreis Gießen
- ab 1945: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gießen
- ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gießen, Gemeinde Pohlheim
- ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis, Gemeinde Pohlheim
- ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Gemeinde Pohlheim
- ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Gießen, Landkreis Gießen, Gemeinde Pohlheim
Gerichte seit 1803
In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das Fürstentum Oberhessen (ab 1815 Provinz Oberhessen) wurde das „Hofgericht Gießen“ eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Dorf-Güll ab 1806 das „Patrimonialgericht der Fürsten Solms-Braunfels“ in Hungen und später in Wölfersheim zuständig. Nach der Gründung des Großherzogtums Hessen 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übertragen. Ab 1822 ließen die Fürsten Solms-Braunfels ihre Rechte am Gericht durch das Großherzogtum Hessen in ihrem Namen ausüben. „Landgericht Hungen“ war daher die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Dorf-Güll zuständig war. Auch auf sein Recht auf die zweite Instanz, die durch die Justizkanzlei in Hungen ausgeübt wurde, verzichtete der Fürst 1823.[24] Erst infolge der Märzrevolution 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.[25]
Durch die Neuordnung der Gerichtsbezirke in der Provinz Oberhessen mit Wirkung vom 15. Oktober 1853[26] kam Dorf-Güll zum Landgericht Lich.
Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Lich“ und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Gießen.[27] Am 1. Juni 1934 wurde das Amtsgericht Lich aufgelöst und Dorf-Güll dem Amtsgericht Gießen zugeteilt.[28]
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Dorf-Güll 1356 Einwohner. Darunter waren 27 (2,0 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 297 Einwohner unter 18 Jahren, 522 zwischen 18 und 49, 327 zwischen 50 und 64 und 310 Einwohner waren älter.[29] Die Einwohner lebten in 510 Haushalten. Davon waren 117 Singlehaushalte, 147 Paare ohne Kinder und 186 Paare mit Kindern, sowie 51 Alleinerziehende und 6 Wohngemeinschaften. In 90 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 357 Haushaltungen lebten keine Senioren.[29]
Einwohnerentwicklung
| Dorf-Güll: Einwohnerzahlen von 1830 bis 2011 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1830 | 350 | |||
| 1834 | 365 | |||
| 1840 | 349 | |||
| 1846 | 379 | |||
| 1852 | 396 | |||
| 1858 | 371 | |||
| 1864 | 395 | |||
| 1871 | 359 | |||
| 1875 | 381 | |||
| 1885 | 407 | |||
| 1895 | 411 | |||
| 1905 | 402 | |||
| 1910 | 424 | |||
| 1925 | 437 | |||
| 1939 | 433 | |||
| 1946 | 757 | |||
| 1950 | 740 | |||
| 1956 | 609 | |||
| 1961 | 612 | |||
| 1967 | 660 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2011 | 1.356 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: Zensus 2011[29] | ||||
Einwohnerstruktur 2020
2020 hatten 1.373 Personen ihren Hauptwohnsitz und 53 Personen ihren Nebenwohnsitz in Dorf-Güll gemeldet. Somit waren 1.426 Wohnsitze in Dorf-Güll gemeldet (Stand: 31. Dezember 2020). Der Ausländeranteil lag mit 95 Personen bei 6,7 %.[30]
Historische Religionsstatistik
Quelle: Historisches Ortslexikon
| • 1830: | 350 evangelische (= 100 %) Einwohner[1] |
| • 1961: | 493 evangelische, 115 katholische Einwohner[1] |
Historische Erwerbstätigkeit
| • 1961: | Erwerbspersonen: 151 Land- und Forstwirtschaft, 105 prod. Gewerbe, 21 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung sowie 39 Dienstleistungen und Sonstiges[1] |
Vereine
In Dorf-Güll gibt es eine Dorfgemeinschaft (ehemals Vereinsgemeinschaft), die aktiv das Dorfleben mitgestaltet. Als Mitglieder zählen 15 Vereine und Gruppen, die in Dorf-Güll tätig sind. Unter anderem gehören die Freiwillige Feuerwehr, der Gesangverein, der Sportverein und die Tragerlfreunde der Dorfgemeinschaft an.[31]
Jubiläen mit großen Festen
- 1999: 1200-Jahr-Feier mit großem Festwochenende und stehendem Festzug. Als Künstler waren Jürgen Drews und der Schlagersänger Ibo da. Dorf-Güll wurde in diesem Jahr 1200 Jahre alt. Jürgen Drews reiste bereits 1998 nach Dorf-Güll. Ein Jahr früher als geplant. Als sein Management vor Ort war, stellte man fest, dass nirgendwo im Ort ein Festzelt stand. Als man sich im Ort umhörte, stelle man fest, dass man ein Jahr zu früh war. Jürgen Drews kam trotzdem, spielte in der voll besetzten Kneipe „Zur alten Scheune“ auf seinem Banjo ein paar Lieder. Zudem waren zwei Pferde in der Nähe und Pferdeliebhaberin Ramona Drews ritt ein paar Meter durch Dorf-Gülls Hauptstraße.
- 2004: 60 jähriges Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Dorf-Güll mit Kreisfeuerwehrverbandstag und großem Festwochenende. Als Künstler trat Jürgen Drews auf. 2000 Gäste besuchten die Veranstaltung an diesem Abend.
- 2024: 1225-Jahr-Feier. Dorf-Güll wird in diesem Jahr 1225 Jahre alt.
Regelmäßige Veranstaltungen
- Faschingsball (Dorfgemeinschaft e. V.)
- Sonnenwendfeuer (Freiwillige Feuerwehr Dorf-Güll e. V.)
- Sommerfest (Obst- und Gartenbauverein Dorf-Güll e. V.)
- Seebornfest (Tragerlfreunde)
- Weinfest (Obst- und Gartenbauverein Dorf-Güll e. V.)
- 3. Oktober Äpfel keltern (Obst- und Gartenbauverein Dorf-Güll e. V.)
- Erntedankfest (Obst- und Gartenbauverein Dorf-Güll e. V. und Landfrauen Dorf-Güll)
- Weihnachtszauber (Dorfgemeinschaft e. V.)
Söhne und Töchter des Ortes
- Heinrich Sames (1865–1939), hessischer Landtagsabgeordneter (DDP)
- Felix Döring (* 1991), Bundestagsabgeordneter (SPD)
Literatur
- Literatur über Dorf-Güll nach Register nach GND In: Hessische Bibliographie
- Suche nach Dorf-Güll. In: Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek
Weblinks
- Geschichte der Ortsteile. In: Webauftritt der Stadt Pohlheim
- www.dorf-guell.de (mit Hinweisen zum Wappen)
- Dorf-Güll, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen
- ↑ Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.
- ↑ Patrimonialgericht: Standesherrliches Amt Wölfersheim des Fürsten Solms-Braunfels.
- ↑ Trennung zwischen Justiz (Landgericht Hungen) und Verwaltung.
Einzelnachweise
- ↑ a b c d e Dorf-Güll, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 17. April 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- ↑ Zahlen und Daten. Einwohner-Struktur. In: Webauftritt. Stadt Pohlheim, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2019; abgerufen im April 2019.
- ↑ Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 2968, 3. Mai 799 – Reg. 2662. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 41, abgerufen am 7. Mai 2019.
- ↑ Karl Glöckner: Codex Laureshamensis (CL) = Arbeiten der historischen Kommission für den Volksstaat Hessen. Darmstadt 1929. Band 3: Kopialbuch; Die übrigen fränkischen und die schwäbischen Gaue, Güterlisten, späte Schenkungen und Zinslisten, Gesamtregister, Fotomechan. Nachdruck der Ausgabe von 1936, Darmstadt. Hessische Historische Kommission 1963. CL 2968 = CL 3763 c, S. 247 f.
- ↑ Karl Glöckner: Codex Laureshamensis Bd. III, CL 2963 = CL 3764, S. 249.
- ↑ Edmund Ernst Stengel: Fuldisches Urkundenbuch. Band 1. Mr. 361, S. 445.
- ↑ Ludwig Baur: Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau. Darmstadt 1851. (AUB). Nr. 2, S. 1.
- ↑ Lutz Reichardt: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 149 f, S. 150.
- ↑ Ludwig Baur. AUB, Nr. 5, S. 4.
- ↑ Ludwig Baur. AUB, Nr. 9, S. 6.
- ↑ Ludwig Baur. AUB, Nr. 146, S. 93.
- ↑ Heinrich Reimer (Archivar): Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau. Band 1 – 4. Leipzig 1891 – 1897. Band 2, Nr. 127, S. 121.
- ↑ Georg Landau: Beschreibung des Gaues Wettereiba. Kassel 1855. S. 68.
- ↑ Ludwig Baur. AUB, Nr. 1059, S. 641.
- ↑ Lutz Reichardt: Siedlungsnamen, S. 150.
- ↑ Zusammenschluss von Gemeinden zur Gemeinde „Pohlheim“, Landkreis Gießen vom 6. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 4, S. 140, Punkt 165 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,3 MB]).
- ↑ Karl-Heinz Gerstemeier, Karl Reinhard Hinkel: Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Hrsg.: Hessischer Minister des Inneren. Bernecker, Melsungen 1977, OCLC 180532844, S. 307.
- ↑ Hauptsatzung. (PDF; 97 kB) § 6. In: Webauftritt. Gemeinde Pohlheim, abgerufen im August 2020.
- ↑ Michael Rademacher: Land Hessen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band 13. G. Jonghause’s Hofbuchhandlung, Darmstadt 1872, OCLC 162730471, S. 12 ff. (Google Buch).
- ↑ Wilhelm von der Nahmer: Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts: Entwickelung der Territorial- und Verfassungsverhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins : vom ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit. Band 3. Sauerländer, Frankfurt am Main 1832, OCLC 165696316, S. 21 f., 438 (Google Buch).
- ↑ Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 424 (online bei Google Books).
- ↑ Georg W. Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen. Band 3. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt 1830, S. 135 (online bei Google Books).
- ↑ Theodor Hartleben (Hrsg.): Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama, Band 2, Teil 1. Johann Andreas Kranzbühler, 1832, S. 271 (online bei Google Books).
- ↑ Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren vom 7. August 1848. In: Großherzog von Hessen (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1848 Nr. 40, S. 237–241 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 42,9 MB]).
- ↑ Bekanntmachung vom 4. Oktober 1853,
1) die Aufhebung der Großherzoglichen Landgerichte Großkarben und Rödelheim, und die Errichtung neuer Landgerichte zu Vilbel und Altenstadt, ferner die Verlegung des Landgerichtssitzes von Altenschlirf nach Herbstein;
2) die künftige Zusammensetzung der Landgerichts-Bezirke in der Provinz Oberhessen betreffend. (Hess. Reg.Bl. S. 640–641) - ↑ Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzog von Hessen und bei Rhein (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1879 Nr. 15, S. 197–211 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 17,8 MB]).
- ↑ Verordnung über die Umbildung von Amtsgerichtsbezirken vom 11. April 1934. In: Der Hessische Staatsminister (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1934 Nr. 10, S. 63 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 13,6 MB]).
- ↑ a b c Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 8 und 48, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020.
- ↑ Zahlen und Daten. Abgerufen am 12. Oktober 2023.
- ↑ Dorfgemeinschaft Dorf-Güll e. V. | Dorf-Güll liegt am Herzen der Natur. Abgerufen am 12. Oktober 2023 (deutsch).