Donovan Džavoronok
| Donovan Džavoronok | |
|---|---|
| Donovan Džavoronok (2019) | |
| Porträt | |
| Geburtstag | 23. Juli 1997 |
| Geburtsort | Brno, Tschechoslowakei |
| Größe | 2,02 m |
| Hallenvolleyball | |
| Position | Außenangriff |
| Vereine | |
| 2013–2014 2014–2015 2015–2016 2016–2022 2021–2022 2022–2023 2023–2025 seit 2025 |
Volejbal Brno VK Lvi Praha VK ČEZ Karlovarsko Vero Volley Monza Shahdab Yazd Itas Trentino Rana Verona Sir Safety Perugia |
| Nationalmannschaft | |
| 2013–2017 2015–2023 |
Jugend- und Juniorennationalmannschaft A-Nationalmannschaft |
| Erfolge | |
| 2017 – Siebter Europameistermeisterschaft 2018 – Finalist Golden League 2018 – Finalist Challenger Cup 2019 – Finalist Challenge Cup 2021 – Finalist Italienischer Supercup 2022 – Sieger CEV Cup 2022 – Iranischer Meister 2022 – Finalist Clubweltmeisterschaft 2023 – Italienischer Meister und Pokalfinalist 2025 – Italienischer Pokalfinalist | |
| Beachvolleyball | |
| Partner | 2013 Michal Hadrava 2018–2024 Jan Hadrava 2018, 2019, 2021 Jindrich Weiss |
| Erfolge | |
| 2018 – Sieger FIVB Ein-Stern Samsun 2019–2024 – Acht nationale Turniersiege | |
| Stand: 17. Dezember 2025 | |
Donovan Džavoronok (* 23. Juli 1997 in Brno) ist ein tschechischer Volleyball- und ehemaliger Beachvolleyballspieler. Er wurde in der Halle italienischer und iranischer Meister sowie CEV-Cup Sieger.
Karriere
Karriere Halle
Nationalmannschaft
2013 war der Außenangreifer zum ersten Mal für die U19 seines Heimatlandes aktiv. Ein Jahr später wurde er mit dem Team der unter 21-Jährigen Sechster bei der Europameisterschaft. 2015 belegte er mit dem jüngeren Team den siebten Platz beim kontinentalen Titelkampf. In derselben Saison wurde er auch schon wie in den folgenden beiden Spielzeiten in der A-Nationalmannschaft bei den Begegnungen der Weltliga eingesetzt. 2017 belegte er darüber hinaus mit der tschechischen Mannschaft den siebten Rang bei der EM der Erwachsenen und den 15. Platz bei der Weltmeisterschaft der unter 21-Jährigen. Eine Saison danach gelang sowohl bei der European Golden League als auch beim Challenger Cup für Nationalmannschaften der Einzug ins Finale. 2019 reichte es bei der Europameisterschaft nur noch zum 13. Rang und zwei Jahre später wurde die Qualifikation für die Olympischen Spiele verfehlt. Etwas besser lief es wieder bei den kontinentalen Titelkämpfen 2023, als die tschechische Mannschaft den geteilten neunten Rang unter 24 teilnehmenden Nationen erzielte.
Verein
Die ersten Jahre seiner Karriere verbrachte der Athlet in seinem Heimatland. Schon als Sechzehnjähriger wurde er bei Volejbal Brno in der Extraliga und in europäischen Wettbewerben der Erwachsenen eingesetzt. Später wechselte er zu VK Lvi Praha und im Anschluss zu VK ČEZ Karlovarsko. Mit diesem Verein stand er 2016 im Pokalhalbfinale und wurde Vierter in der Meisterschaft. Bei seiner ersten Auslandsstation, dem italienischen Club Vero Volley Monza, war er insgesamt sechs Spielzeiten aktiv. Die größten Erfolge waren dabei der Einzug ins Challenge Cup Endspiel 2019 sowie ins italienische Supercupfinale 2022 und der Sieg im CEV-Cup im selben Jahr. Parallel zu den Aktivitäten in Südeuropa unternahm der Außenangreifer in der Saison 2021/22 einen Abstecher in den Iran und wurde dort mit Shahdab Yazd Landesmeister. Wieder zurück in Italien, schloss sich Džavoronok Itas Trentino an und wurde mit diesem Team 2023 Meister und erreichte das Endspiel der Clubweltmeisterschaft. Anschließend unterschrieb er einen Vertrag bei Rana Verona, mit dem er im zweiten Jahr im Pokalfinale stand. Seit 2025 gehört er dem Kader von Sir Safety Perugia an.[1][2][3]
Karriere Beach
Seinen ersten internationalen Wettkampf bestritt der damals noch 14-Jährige 2012 in seiner Heimatstadt. Gemeinsam mit Martin Licek besiegte er bei der U18-Europameisterschaft in der zweiten Gewinnerrunde den späteren Olympiafinalisten und Vizeweltmeister Clemens Wickler und seinen damaligen Partner Niklas Rudolf. Das tschechische Duo verabschiedete sich erst endgültig nach der Niederlage in der vierten Verliererrunde gegen Bjarne Huus und den späteren Olympiasieger, Weltmeister und fünffachen Europameister Christian Sørum aus dem Wettbewerb und gehörte als Fünfter zu den Top Sechs der Veranstaltung. Dies war gleichzeitig die beste Platzierung, die Džavoronok jemals bei kontinentalen oder Welttitelkämpfen im Underagebereich erzielte. In der folgenden Saison reichte es mit Michal Hadrava bei der U19-WM in Porto immerhin noch zum Einzug ins Achtelfinale.
Seinen einzigen internationalen Turniersieg erkämpfte Donovan Džavoronok 2018 an der Seite von Jindrich Weiss. Beim Ein-Stern-Event der FIVB World Tour in Samsun gewannen die Tschechen das Endspiel gegen ihre Landsleute Marcel Myslivecek und Martin Pihera. Später gelangen ihnen noch Viertelfinalteilnahmen bei den gleichwertigen Veranstaltungen 2019 auf Ios und 2021 in Sofia. Die meisten Wettkämpfe in seiner Karriere bestritt der gebürtige Brünner mit dem älteren Bruder Jan Hadrava seines ehemaligen Partners in der Jugend. Es waren nach einem Auftritt bei einem MEVZA Zonal Event 2018 bis einschließlich 2024 jedoch nur nationale Wettbewerbe, bei denen die beiden gemeinsam antraten. Sie standen dabei insgesamt achtmal auf der obersten Stufe des Treppchens und zwei weitere Male im Endspiel.
Privates
Der Athlet ist der ältere Bruder von Matyáš Džavoronok und der Sohn vom zweifachen tschechoslowakischen Hallen- sowie dreimaligen tschechischen Beachvolleyballmeister und Vizeeuropameister Milan Džavoronok.[4]
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox
Einzelnachweise
- ↑ Donovan Džavoronok Stationen. Volleybox, abgerufen am 17. Dezember 2025.
- ↑ Donovan Džavoronok Medaillen. Volleybox, abgerufen am 17. Dezember 2025.
- ↑ Sir Safety Perugia Players. Sir Safety Perugia, abgerufen am 17. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ Milan Džavoronok Medaillen. Volleybox, abgerufen am 17. Dezember 2025.