Donaudorf (Gemeinde Gedersdorf)

Donaudorf (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Donaudorf
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Gedersdorf
Koordinaten 48° 23′ 55″ N, 15° 43′ 22″ Of1
Höhe 191 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 37 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 1,24 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04198
Katastralgemeindenummer 12102
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
f0
f0
37

BW

Donaudorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Gedersdorf im Bezirk Krems in Niederösterreich mit 37 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]

Geografie

Donaudorf liegt unterhalb von Gedersdorf und schräg gegenüber von Traismauer am linken Donauufer in einer Ausbuchtung des Auwaldes. In unmittelbarer Nähe liegt das Kraftwerk Theiß. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 25 Adressen.[2]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit elf Häusern genannt, das nach Haitzendorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Grafenegg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Nußdorf an der Traisen, Stift Herzogenburg und Eisenthür.[3] Laut Adressbuch von Österreich war im Jahr 1938 in Donaudorf ein Landwirt mit Direktvertrieb ansässig, weiters existierte ein Forstamt.[4] Bis zur Eingemeindung nach Gedersdorf war der Ort ein Teil der damaligen Gemeinde Theiß.

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 115 (Ausgabe 1769; Donaudorf in der Google-Buchsuche).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 49, Sektion Herzogenburg, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,4 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 165.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Erster Band: A–L. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 102 (Donaudorf in der Google-Buchsuche).
  4. Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 224