Dominion: Exorzist – Der Anfang des Bösen

Film
Titel Dominion: Exorzist – Der Anfang des Bösen
Originaltitel Dominion: Prequel to the Exorcist
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2005
Länge 111 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Paul Schrader
Drehbuch William Wisher Jr.,
Caleb Carr
Produktion James G. Robinson
Musik Angelo Badalamenti
Dog Fashion Disco
Trevor Rabin
Kamera Vittorio Storaro
Schnitt Tim Silano
William Yeh
Besetzung und Synchronisation
Chronologie

Dominion: Exorzist – Der Anfang des Bösen ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2005. Regie führte Paul Schrader. Der Film ist die vierte Fortsetzung von Der Exorzist (1973), aber als Prequel angelegt, zeitlich also vor dem ersten Teil angesiedelt.

Handlung

1944: In den von Nazideutschland besetzten Niederlande wird Pater Merrin von einem deutschen Offizier dazu gezwungen, zehn Menschen auszuwählen, die als Vergeltung für einen getöteten deutschen Soldaten erschossen werden sollen. 1947: In Britisch Ostafrika entdeckt eine Gruppe von Archäologen eine byzantinische Kirche, die mit Mosaiken verziert ist. Die Bilder portraitieren die Schlacht zwischen Erzengel Michael und Luzifer, während Statuen die Pforten des Gotteshauses bewachen sollen. Unterhalb der Kirche finden die Forscher eine Gruft mit Überresten eines Opferrituals. Den Wissenschaftlern wird klar, dass die Kirche nicht für Gottesdienste vorgesehen war, sondern als Siegel für die Gruft und deren Inhalt dient. Sie realisieren, dass sie dieses Siegel gebrochen haben und damit das Böse befreit haben.[2]

Hintergrund

Regisseur Paul Schrader übernahm das Projekt (Arbeitstitel Exorcist: Dominion) von John Frankenheimer, der wegen Krankheit ausgestiegen war. Die von Schrader abgelieferte Version missfiel den Verantwortlichen bei Morgan Creek Productions, so dass fast der gesamte Film, mit einem neuen Drehbuch (Alexi Hawley) und einem neuen Regisseur (Renny Harlin), aber fast identischer Besetzung, noch einmal neu gedreht wurde. Weil Harlins überarbeitete Version unter dem Titel Exorzist: Der Anfang bei Kritik und Publikum durchfiel, stellte das Produktionsstudio Schrader ein begrenztes Budget zur Fertigstellung seiner ursprünglichen Version zur Verfügung. Diese lief 2005 als Dominion: Prequel to the Exorcist auf Festivals und mit kleiner Kopienanzahl in den Kinos.[3][4]

Kritik

William Peter Blatty, sowohl Autor der Romanvorlage und des Drehbuchs zu Der Exorzist als auch Regisseur und Autor von Der Exorzist III, nannte Schraders Film „ansehnlich, stilvoll und elegant“.[5]

Besetzung und Synchronisation

Rolle Darsteller Deutscher Synchronsprecher
Pater Lankester Merrin Stellan Skarsgård Detlef Bierstedt
Sarah Nowak Izabella Scorupco
Pater Francis Gabriel Mann Oliver Feld
Cheche Billy Crawford Tobias Nath
Sergeant Major Ralph Brown Erich Räuker
Rachel Lesno Clara Bellar Tanja Geke
Pater Gionetti David Bradley
Chuma Andrew French Oliver Siebeck
Corporal (Dieb) Niall Refoy Thomas Nero Wolff
Dr. Lamu Burt Caesar Klaus-Peter Grap
Emekwi Eddie Osei Hartmut Neugebauer
James Omari Carter Maximilian Spitzer
Joseph Adrian Black Lukas Stegmaier
Kessel Antonie Kamerling Gunnar Helm
Major Granville Julian Wadham Bodo Wolf
Private (Dieb) Lorenzo Camporese Karlo Hackenberger
Britischer Soldat Rainer Fritzsche[6]

Einzelnachweise

  1. Freigabebescheinigung für Dominion: Exorzist – Der Anfang des Bösen. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, August 2005 (PDF; Prüf­nummer: 103 293 V/DVD).
  2. Gerald Wurm: Dominion: Exorzist - Der Anfang des Bösen (2005) (Schnittberichte.com). Abgerufen am 8. Oktober 2025.
  3. Dominion: Exorzist – Der Anfang des Bösen bei IMDbVorlage:IMDb/Wartung/Unnötige Verwendung von Parameter 2
  4. Exorzist: Der Anfang bei IMDb
  5. „[…] a handsome, classy, elegant piece of work.“ – Artikel im Houston Chronicle, 21. Mai 2005, abgerufen am 12. November 2011
  6. Dominion: Exorzist - Der Anfang des Bösen. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 27. Oktober 2025.