Dmitri Marşin
| Dmitri Marşin | |
| Nation | Aserbaidschan |
| Geburtstag | 15. September 1972 (53 Jahre) |
| Geburtsort | Mahiljou, Sowjetunion |
| Größe | 186 cm |
| Gewicht | 115 kg |
| Karriere | |
|---|---|
| Disziplin | Hammerwurf |
| Bestleistung | 79,56 m (12. Juni 2012 in Minsk) |
| Status | zurückgetreten |
| Karriereende | 2019 |
| letzte Änderung: 12. November 2025 | |
Dmitri Marşin (belarussisch Дзмітрый Анатольевіч Маршын, deutsch ‚Dsmitryj Anatoljewitsch Marschyn‘, englisch Dzmitri Anatol'evic Maršyn Marshyn; * 15. September 1972 in Mahiljou, BSSR, Sowjetunion) ist ein ehemaliger aserbaidschanischer Leichtathlet belarussischer Herkunft, der sich auf den Hammerwurf spezialisiert hat und aktuell Inhaber des Landesrekordes ist.
Sportliche Laufbahn
Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Dmitri Marşin im Jahr 2010, als er Aserbaidschan bei der 3. Liga der Team-Europameisterschaft in Marsa vertrat. Anschließend schied er bei den Europameisterschaften in Barcelona mit 72,43 m in der Qualifikationsrunde aus. Im Jahr darauf trat er bei der 3. Liga der Team-Europameisterschaft in Reykjavík im Kugelstoßen, sowie im Diskuswurf sowie im Hammerwurf an und verpasste daraufhin bei den Weltmeisterschaften in Daegu mit 70,04 m den Finaleinzug. 2012 nahm er an den Olympischen Sommerspielen in London teil und schied dort mit 72,85 m in der Qualifikationsrunde aus. Im Jahr darauf wurde er bei der 3. Liga der Team-Europameisterschaft in Banská Bystrica mit 71,48 m Zweiter hinter dem Slowaken Marcel Lomnický und kam daraufhin bei den Weltmeisterschaften in Moskau mit 72,43 m nicht über die Vorrunde hinaus. Anschließend gewann er bei den Islamic Solidarity Games in Palembang mit 70,52 m die Bronzemedaille hinter dem Ägypter Mostafa el-Gamel und Ali Mohamed al-Zankawi aus Kuwait. 2014 verpasste er bei den Europameisterschaften in Zürich mit 71,42 m den Finaleinzug und im Jahr darauf trat er bei der 3. Liga der Team-Europameisterschaft im Rahmen der Europaspiele in Baku teil und wurde dort ursprünglich Dritter. Jedoch wurde er im selben Jahr positiv auf Dehydrochlormethyltestosteron getestet und daraufhin aufgrund der Antidopingbestimmungen mit einer vierjährigen Wettkampfsperre belegt und sein Ergebnis von den Europaspielen wurde annulliert.[1] 2019 trat er noch bei einem Wettkampf an, ehe er seine aktive Karriere endgültig beendete.
Weblinks
- Dmitri Marşin in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Dmitri Marşin in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ Europaspiele: Kurioser Dopingfall beschert Österreich Gold. HD Sports, 3. November 2015, abgerufen am 12. November 2025.