Dirk Paulsen

Dirk Paulsen, Berlin 2010
Verband Deutschland Deutschland
Geboren 27. Januar 1959
Berlin
Titel FIDE-Meister (1983)
Aktuelle Elo‑Zahl 2302 (Januar 2026)
Beste Elo‑Zahl 2431 (Juli bis Oktober 2000)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Dirk Paulsen (* 27. Januar 1959 in Berlin) ist ein deutscher Schachspieler. Er war 2014 Dähne-Pokal-Sieger.

Schach

Seine erste Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft war 1977 in Wallrabenstein die Deutsche Meisterschaft der Jugend (West), wo er Vierter wurde unter anderen vor Eric Lobron und Klaus Bischoff.[1]

Er spielte beim Berliner Sommer 1994. Er nahm teil an der Deutschen Meisterschaft 1999 in Altenkirchen (Westerwald), die Robert Hübner gewann.[2] Bei einem Meisterturnier in Tegel übererfüllte er im August 1999 eine Norm zum Erhalt des Titels Internationaler Meister.[3] Er spielte mehrmals bei den Berliner Einzel- und Pokalmeisterschaften. Außerdem nahm er an der 86. Deutsche Schacheinzelmeisterschaft in Saarbrücken teil, die Klaus Bischoff gewann.[4]

Mannschaftskämpfe

Dirk Paulsen spielte Mannschaftsschach in der deutschen Schachbundesliga in den Spielsaisons 1980/81 und 1981/82 für die SG Bochum 31, für die SVg Lasker Steglitz von 1982 bis 1990. Mit König Tegel spielte er in der Saison 2000/01 in der 1. Liga, für den SK Zehlendorf trat er in der Saison 2005/06 an.

In Österreich war er für den Verein ESV Austria Graz (Sektion Schach) in der Staatsliga A in den Spielsaisons 1997/98 und 2001/02 gemeldet, blieb aber ohne Einsatz.

Sonstiges

Er ist FIDE-Meister und Mitglied im SC Kreuzberg. Seine höchste Elo-Zahl war 2431 (Juli 2000). Seinen Lebensunterhalt bestreitet er mit Sportwetten.[5]

Quellen

Commons: Dirk Paulsen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ 31. Deutsche Meisterschaft der Jugend (West), Wallrabenstein 1977 (Memento vom 24. Januar 2021 im Internet Archive) auf TeleSchach
  2. ↑ 71. Deutsche Einzelmeisterschaft 1999 auf TeleSchach
  3. ↑ IM-Norm (PDF; 897 kB)
  4. ↑ 86. Deutsche Schacheinzelmeisterschaft in Saarbrücken auf TeleSchach
  5. ↑ Interview mit Dirk Paulsen