Dinau

Dinau
Markt Kallmünz
Koordinaten: 49° 10′ N, 11° 54′ O
Höhe: 495 m ü. NHN
Einwohner: 96 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 93183
Vorwahl: 09473

Das Kirchdorf Dinau ist ein Gemeindeteil des Marktes Kallmünz und eine Gemarkung im Oberpfälzer Landkreis Regensburg (Bayern).

Geographie

Das Kirchdorf liegt 5 Kilometer westlich von Kallmünz nahe der Staatsstraße 2041.

Die Gemarkung Dinau (095456) umfasst eine Fläche von 9,122 km² und hat 171 Einwohner.[2]

Geschichte

Um 1285 wird ein Tynnawͦe urkundlich erwähnt.[3]

Die romanische Kirche St. Stephan in Dinau ist ein traufständiger Saalbau mit eingezogener Apsis und barockem Dachreiter mit Zwiebelhaube.[4]

Im Jahre 1818 entstand mit dem bayerischen Gemeindeedikt die politische Gemeinde Dinau mit den Orten

  • Dinau (Kirchdorf)
  • Dallackenried (Dorf)
  • Eichkreit (Einöde)
  • Eiselberg (Einöde)
  • Giglitzhof (Einöde)
  • Loh (Oberloh, Einöde)
  • Mollerhof (Einöde)
  • Nassenau (Einöde)
  • Niederhof (Weiler)
  • Oberwahrberg (Weiler)
  • Wiedenhof (Einöde)

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Dinau am 1. Mai 1978 nach Kallmünz eingemeindet.[5]

Commons: Dinau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364 (Digitalisat).
  2. Gemarkung Dinau (Kallmünz) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 21. September 2025.
  3. Dinau. In: Ortsnamen - Geschichte Bayerns. Abgerufen am 21. September 2025.
  4. Denkmalliste für Kallmünz (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 657, 659 und 667 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).