Dietrich Rogler

Dietrich Rogler (* 25. Mai 1936 in Krebes, heute Weischlitz) ist ein Brigadegeneral außer Dienst des Heeres der Bundeswehr.

Leben

Rogler wuchs in Bamberg auf, absolvierte 1956 das Abitur und trat in die Bundeswehr ein. Von 1958 bis 1962 studierte er Philosophie, Germanistik und Neue Sprachen an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er zugleich Pressereferent war. Er absolvierte das erste Staatsexamen und war danach Zugführer, Offizier für Personalwesen und für Militärisches Nachrichtenwesen (S 1/S 2) im Stab des Panzeraufklärungsbataillons 5 in Sontra und in Kompaniechef in jenem Bataillon.

Von 1968 bis 1970 absolvierte Rogler den 11. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend besuchte er bis 1972 die Scuola di guerra dell'esercito in Italien und war im Folgenden Generalstabsoffizier für Logistik (G 4) der 12. Panzerdivision, vom 27. September 1974 bis 22. September 1976 Bataillonskommandeur des Panzeraufklärungslehrbataillons 3 in Lüneburg, ab 1976 Dozent für Führungslehre an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, von 1977 bis 1980 als Oberst der Verteidigungsattaché an der Deutschen Botschaft Rom und danach Leiter des Taktikzentrums des Heeres in Hannover.

Von April 1983 bis März 1990 war Rogler Brigadekommandeur der Panzerbrigade 28 in Dornstadt und anschließend in seiner letzten Verwendung Abteilungsleiter VII und General der Panzertruppen im Heeresamt in Köln. Mit Ablauf des März 1993 wurde er in den Ruhestand versetzt.[1]

Rogler ist verheiratet, katholisch und hat drei Kinder.

Siehe auch

Literatur

  • Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1992/1993. 9. Auflage. Bernard & Graefe, Bonn 1992, ISBN 3-7637-5887-9, S. 109.
  • Reinhard Teuber: Die Bundeswehr 1955–1995 (= Kurt Mehner und Klaus Teuber [Hrsg.]: Schriftenreihe Führung und Truppe. Band 5). Militair-Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 1996, ISBN 978-3-931533-03-8, S. 35, 40, 64, 83.

Einzelnachweise

  1. Clemens Range: Die geduldete Armee: 50 Jahre Bundeswehr. Translimes Media, Berlin 2005, ISBN 978-3-00-015382-2, S. 285.