Dieter Metzler
Dieter Metzler (* 18. Mai 1939 in Münster) ist ein deutscher Althistoriker und Klassischer Archäologe. Er war Professor für Alte Geschichte und Didaktik der Geschichte an der Universität Münster.
Leben und Wirken
Dieter Metzler, Sohn von Mathilde Metzler, geborener Meyer, und des Bauingenieurs Ernst Metzler, studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Griechisch in Münster, München, Berlin und Paris. 1966 wurde er bei Max Wegner in Münster um Doktor promoviert. 1967 bis 1970 war er am Badischen Landesmuseum in Karlsruhe und an der Universität zu Köln tätig. Ab 1971 war er Assistent am Seminar für Alte Geschichte der Universität Münster bei Ruth Altheim-Stiehl. 1977 habilitierte er sich dort für Alte Geschichte. Im selben Jahr wurde er Professor und erhielt den Lehrstuhl für Alte Geschichte und Didaktik der Geschichte an der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe, Abteilung Münster. Nach deren Angliederung an die Universität Münster 1980 lehrte er dort bis zu seiner Emeritierung 2004 in der Lehrerausbildung insbesondere für die Grundschule.
Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Kulturkontakte der antiken Mittelmeerwelt mit dem ferneren Asien, die Geschichte des antiken Iran, die antike Religionsgeschichte sowie das Nachleben der Antike. Seit 1997 ist er gewähltes Mitglied der Gelehrtengesellschaft Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin.
Dieter Metzler hat eine Tochter, Irina Metzler.
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Untersuchungen zu den griechischen Porträts des 5. Jhd. v. Chr. Dissertation Universität Münster 1966.
- Portrait und Gesellschaft. Über die Entstehung des griechischen Porträts in der Klassik. Münster 1971,
- Ziele und Formen königlicher Innenpolitik im vorislamischen Iran. Habilitationsschrift. Universität Münster 1977; auch 1982.
- Kleine Schriften zur Geschichte und Religion des Altertums und deren Nachleben. Hrsg. von Tobias Arand, und Alfred Kneppe. Ugarit Verlag, Münster 2004, ISBN 3-934628-51-6.
Literatur
- Metzler, Dieter. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 834.