Dieter Hoffmeier

Dieter Hoffmeier (* 10. Mai 1932 in Magdeburg[1]; † Anfang Januar 2023[2]) war ein deutscher Theaterwissenschaftler.

Leben

Ab 1950 studierte er am Deutschen Theater-Institut in Weimar-Belvedere und erwarb den Diplom-Abschluss 1954 an der Theaterhochschule in Leipzig. Nach der Promotion zum 1963 Dr. phil. an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald erfolgte 1974 Berufung nach Ost-Berlin als Mitbegründer des Instituts für Schauspielregie, das später in die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch eingegliedert wurde.[1] Von 1977 bis 1987 war er Direktor des Instituts, bis 2004 lehrte er dort.[2] 1988 erwarb er die Habilitation zum Dr. sc. an der Humboldt-Universität Berlin.[1]

Hoffmanns wissenschaftlicher Schwerpunkt war das Werk Konstantin Sergejewitsch Stanislawskis, das er für das deutsche Theater neu erschloss.[2]

2004 wurde emeritiert.[2]

Schriften (Auswahl)

  • Ästhetische und methodische Grundlagen der Schauspielkunst Friedrich Ludwig Schröders. Mit einem Anhang ausgewählter Quellen aus der Zeit Schröders. Dresden 1955.
  • Die Einbürgerung Shakespeares auf dem Theater des Sturm und Drang. Probleme der Dramaturgie und Schauspielkunst beim Herausbilden des bürgerlichen deutschen Nationaltheaters. Greifswald 1963.
  • Über das Handeln des Schauspielers auf der Bühne. Berlin 1972.
  • Anreger – Wegsucher – Entdecker. Geschichtliches Verdienst und Gegenwartsbedeutung Conrad Ekhofs. Berlin 1972.
  • Autorenseite auf der Website "Die Meininger" von Dieter Hoffmeier

Einzelnachweise

  1. a b c Autor. In: die-meininger.info. Abgerufen am 16. Oktober 2025.
  2. a b c d Theaterwissenschaftler Dieter Hoffmeier ist tot. In: tdz.de. 6. Februar 2023, abgerufen am 16. Oktober 2025.