Die klugen Dinge

Film
Titel Die klugen Dinge
Produktionsland DDR
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1973
Länge 70 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Rainer Hausdorf
Drehbuch Rainer Hausdorf, Samuil Marschak (literarische Vorlage)
Musik Karl-Ernst Sasse
Kamera Lothar Gerber
Schnitt Evelyn Carow
Besetzung

Die klugen Dinge ist ein Märchenfilm des DDR-Fernsehens aus dem Jahr 1973, nach der gleichnamigen Theaterkomödie von Samuil Marschak.

Handlung

Das junge Paar Vera und Peter sind auf ihrem Schwalbe-Motorroller unterwegs und geraten plötzlich in ein Märchenland. Sie finden einen Laden namens „Die klugen Dinge“. Der Verkäufer ist ein alter Zauberer, der lauter Zauberdinge anbietet, zum Beispiel einen sprechenden Spiegel, ein Tischlein-Deck-Dich, eine unsichtbar machende Mütze, Siebenmeilenstiefel und eine Flöte, nach deren Musik jeder sofort tanzen muss. Der Zauberer will kein Geld, sondern er will die Sachen an die jeweils richtige Person weitergeben, und sucht für Vera den Spiegel und für Peter die Flöte aus.

Da kommen weitere Bewohner des Märchenlandes in den Laden: zwei arme Schneider, die sich nichts leisten können, und eine reiche Adelsfamilie, die gierig am liebsten alles mitnehmen möchte. Von ihnen hat der Zauberer genug und lässt seinen Laden plötzlich verschwinden. Der Edelmann rafft seine „Einkäufe“ zusammen und steigt mit Frau und Tochter in die Kutsche. Die Flöte will er auch noch haben, und so behauptet er gegenüber zwei vorbeikommenden königlichen Wachen, Peter habe sie ihm gestohlen. Peter wird festgenommen und in einen Kerker gesteckt.

Vera fliegt mit den beiden Schneidern auf einem fliegenden Teppich zum Schloss des Königs, denn der Spiegel hat ihr gesagt, dass Peter wieder freikommt, wenn der König einen Flötenspieler braucht. Die Schneider verkleiden sich mit orientalischen Gewändern und geben sich als Botschafter eines fernen Reiches aus, in dem es Zauberdinge gebe. Um dem König eine Zauberflöte vorzuführen, bitten sie den König, Peter aus dem Gefängnis zu entlassen, weil ein echter Musiker sie spielen müsse.

Kurz darauf trifft auch der Edelmann mit seiner Familie ein, um dem König seine Zauberdinge aus dem Laden zum Kauf anzubieten. Also geben der König, die Königin und der Kronprinz ein Festessen für den Edelmann und seine Familie, bei dem er seine Wunderdinge vorführen soll. Doch diese Vorführungen gehen schief, auch durch ein paar Tricks von den beiden Schneidern und Vera, die sich die unsichtbar machende Mütze geschnappt und gegen eine andere ausgetauscht hat. Auch die Zauberflöte klingt schrecklich schief, weil sie nicht von der richtigen Person geblasen wird. So lässt sich der König überreden, Peter freizulassen. mit seinem Flötenspiel wirbelt er die ganze Hofgesellschaft im Tanz herum, und so kann er mit Vera und den Schneidern fliehen. Im Laden geben sie dem alten Zauberer seine Zauberdinge zurück. Der Laden verschwindet, und an seiner Stelle erscheint Peters Motorroller, mit dem die beiden in ihre Welt zurückkehren können, um am nächsten Tag zu heiraten.

Produktion

Der Film wurde im DEFA-Studio für Spielfilme gedreht und am 30. Dezember 1973 im Fernsehen der DDR ausgestrahlt. 2019 erschien er bei Studio Hamburg in der Reihe DDR TV-Archiv auf DVD.