Die Familienunternehmer
| Die Familienunternehmer e. V. | |
|---|---|
| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 1949 |
| Sitz | Berlin |
| Zweck | Interessenverband |
| Vorsitz | Marie-Christine Ostermann[1] |
| Mitglieder | 6.500 (2023)[2] |
| Website | familienunternehmer.eu |
Die Familienunternehmer e. V., ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e. V. (ASU), mit Sitz in Berlin, ist eine Lobbyorganisation in Deutschland.
Die Organisation unterstützt wirtschaftsliberale und libertäre Positionen. So setzt sie sich gegen Flächentarifverträge, die Besteuerung von Erbschaften und Vermögen und für die Abschwächung klimapolitischer Maßnahmen, mit Ausnahme des Emissionshandels, in Deutschland und auf europäischer Ebene ein.
Geschichte
Am 30. September 1949 gründete sich in Wiesbaden die Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer, (ASU), welche erstens die Interessen ihrer Mitglieder vertreten sollte und zweitens die „gesellschaftspolitische Situation des selbständigen Unternehmers in der Öffentlichkeit deutlich“ machen sollte. Anders als in den existierenden Wirtschaftsverbänden wurden somit neben ökonomischen auch gesellschaftspolitische Ziele verfolgt.[3]
Gemeinsam mit dem damaligen Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard setzte die ASU im Jahr 1958 das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) durch.[4][5]
Von 1990 bis 2010 leitete Gerd Habermann das Unternehmerinstitut der ASU.[6] Er[7] war Mitgründer der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft und ist deren Ehrenvorsitzender.[8]
Im Mai 2007 erfolgte die Umbenennung in Die Familienunternehmer – ASU.[9] Seit September 2016 führt der Verband den Namen Die Familienunternehmer ohne den Zusatz ASU.
Seit 2012 verleihen die Familienunternehmer den Bayerischen Familienunternehmerpreis in den Kategorien Nachhaltigkeit, soziales Engagement und Innovation.[10][11]
Präsidentin des Verbandes ist seit 2023 Marie-Christine Ostermann, die damit auf Reinhold von Eben-Worlée folgte.[12][13] Die Vizepräsidenten sind Fabian Kienbaum, Udo Johannes Vetter (Vetter Pharma) und Eva Vesterling (Vesterling AG).[14][15] Im Beirat der Organisation sitzen neben Unternehmern auch Frank Schäffler und Ulrike Ackermann.[16]
Mitglieder und Organisationsstruktur
Die Organisation macht keine Angaben dazu, welche Personen oder Unternehmen Mitglied sind.[17] Ordentliche Mitglieder gemäß Satzung sind natürliche Personen, die Eigentümer eines Unternehmens oder Angehörige einer Unternehmerfamilie sind.[18] Der taz-Journalist Erik Peter verweist darauf, dass nach zivilgesellschaftlichen Recherchen ein großer Teil der vom Verband vertretenen Unternehmen Milliardenumsätze erwirtschafte und sich hinter der Organisation vor allem Vertreter großer Markenunternehmen verbergen würden, während der Name Die Familienunternehmer eher kleine Betriebe wie Friseursalons oder Imbissläden suggeriere.[19]
Öffentlich bekannt ist lediglich die Zusammenarbeit mit Firmen wie Miele[20], Sixt[21], Tengelmann[22], Rheingas[23], Coroplast[24], Gebr. Heinemann[25], Peter Kölln, Deichmann, Henkel, Oetker Collection, Melitta[26][27][28], Carlsquare GmbH[29], Anna von Mangoldt GmbH & Co. KG, Isabellenhütten Heusler GmbH & Co. KG, SanData EDV-Systemhaus GmbH, Rincker GmbH & Co. Glocken- und Kunstgießerei, Mack & Schneider GmbH, Kunststoff- und Fluidtechnik, KOMOS GmbH, Pestel PUR-Kunststofftechnik, LAT Fernmelde, Montagen und Tiefbau GmbH, RUN 24 GmbH, HOLL GmbH[30], Goldbeck[31], Heise[32], DAW SE[33] und Trumpf.[34]
Laut eigenen Angaben hat die Organisation der deutschen „Familienunternehmen“ rund 6500 Mitglieder[35] und vertritt somit rund 0,2 Prozent der rund drei Millionen Familienunternehmen in Deutschland.[12]
Als Familienunternehmen definiert der Verein laut Satzung Unternehmen, in deren Eigentümerstrukturen mindestens 25 Prozent miteinander verwandte Personen zu finden sind, welche auch Einfluss auf die Geschäftsführung ausüben.[18] Voraussetzungen der Mitgliedschaft sind die Vollendung des 40. Lebensjahrs, dass im Unternehmen mindestens zehn Mitarbeiter beschäftigt und ein Jahresumsatz von mindestens einer Million Euro erzielt werden sowie die Eintragung im Handelsregister oder in der Handwerksrolle.[2]
Bis 2001 war das Unternehmermagazin das Verbandsorgan. Heute gibt der Verband das Magazin Wir Familienunternehmer heraus.[36]
Der Verband ist in derzeit 47 Regionalkreise und in 16 Landesbereiche gegliedert.[37] Der Verband ist Mitglied in der europäischen Dachorganisation European Family Businesses (EFB).
Der Verein ist gemäß Lobbyregistergesetz im Lobbyregister registriert.[35]
Die Jungen Unternehmer
Die Jungen Unternehmer (ehemals Bundesverband Junger Unternehmer der ASU) wurden 1950 gegründet[38] und bilden den nicht rechtsfähigen Tochterverband, dem alle Mitglieder bis zur Vollendung des 40. Lebensjahres angehören.[9] Im November 2023 wurde der Unternehmer Thomas Hoppe zum Bundesvorsitzenden der Jungen Unternehmer gewählt.[39][40] Zuvor waren die aktuelle Vorsitzende von Die Familienunternehmer, Marie-Christine Ostermann (2009 bis 2012), und Sarna Röser (2018 bis 2023) Bundesvorsitzende.[41][42]
Positionen
Die politische Ausrichtung steht nach eigenen Angaben unter dem Motto „Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung“.[43]
Arbeits- und Sozialpolitik
In den 1990er Jahren gehörte die Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU) „zu einer ‚radikalen Speerspitze‘ im Kampf gegen die flächentarifliche Struktur des deutschen Modells“ und es gelang ihr gemeinsam mit anderen Organisationen „den Ton in der öffentlichen Kontroverse maßgeblich zu bestimmen und damit den Druck auf Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, und den Flächentarifvertrag zu erhöhen“.[3]
Die ASU trat für den Abbau des Sozialstaats ein. 1997 sagte der damalige Präsident der ASU, Thomas Benz, anlässlich des 100. Geburtstag von Ludwig Erhard, dass „der Sozialismus des Versorgungsstaates á la CDU/SPD“ den Bürger entmündige. Die sozialen Sicherungssysteme sollten nach Ansicht der ASU privatisiert werden, die Absicherung sei wieder vom Arbeitsvertrag zu trennen und soweit möglich in die Märkte einzugliedern – ein falsches System sei mit Reparaturen nicht zu retten. Um diese Argumentation zu stützen, wurde eine Studie beauftragt.[44]
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung legte der Verband im Juni 2014 ein Gutachten vor, das „vor den Folgen des Mindestlohns für ältere Beschäftigte“ warnte.[45] Eine Kernforderung an die Sozialpolitik war die Erhöhung des Renteneintrittsalters.[46][47]
Energie- und Klimapolitik
Der Verband spricht sich gegen jedes Instrument zur Senkung des CO₂-Ausstoß – abgesehen vom europäischen Emissionshandel – aus. Häufig wird auf das politische Schlagwort, eine Maßnahme gehöre zur „Planwirtschaft“, zurückgegriffen. Im Zusammenhang mit Investitionszuschüssen für den Einsatz CO₂-armer Technologien sprach der Präsident von Worlée von „planwirtschaftliche[r] Klientelpolitik à la UdSSR“.[12] Die Sozialwissenschaftlerin Ruth E. McKie listet Die Familienunternehmer als Teil der organisierten Anti-Klimaschutz-Bewegung und hält fest, dass die Vereinigung auch schon als Mitfinanzierer von Klimakonferenzen des Klimawandelleugnung betreibenden Heartland Institute auftrat.[48]
2007 setzte sich die ASU für ein Ende der Ökosteuer in Deutschland ein.[49]
2018 zeichnete die Organisation Justus Haucap mit dem „ordnungspolitischen Preis“ aus. Dieser hatte im Auftrag der Lobbyorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft eine Studie zu den „Kosten der Energiewende“ verfasst und diese auf 500 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025 beziffert. Die Nutzen der Energiewende wurden in der Studie nicht thematisiert, und keine Kosten-Nutzen-Analyse vorgenommen. Die Studie wurde weithin medial rezipiert. Die Weltwoche zitierte Haucap mit den Worten „Die Energiewende ist ein teurer Sonderweg“. Haucap selbst verfasste einen Artikel zu seiner Studie unter der Überschrift „Deutschlands teurer Energie-Irrweg“ für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.[50]
Eine Studie im Auftrag des Verbands von Manuel Frondel aus dem Jahr 2021 wandte sich gegen ein Sofortprogramm für mehr Klimaschutz nach der Bundestagswahl. Dies werde hohe Kosten verursachen. Obschon keine genauen Belastungen beziffert wurden, wurde insbesondere die Förderung von zwei Millionen Wärmepumpen bis 2025 auf der Pressekonferenz anlässlich der Veröffentlichung der Studie mit bis zu 60 Milliarden Euro beziffert und abgelehnt. Ein beschleunigter Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugungskapazitäten wurde mit Begründung des ungenügenden Netzausbaus und der Kosten abgelehnt. Eine Zielmarke von zwei Prozent der Landesfläche für Windkraftanlagen an Land und verpflichtende PV-Anlagen auf Dächern bei Neubauten wurden abgelehnt. Ein Vorziehen des Zieljahrs 2038 für den Kohleausstieg wurde abgelehnt bzw. der Ausstieg sollte dem Markt überlassen werden. Ebenfalls abgelehnt wurde ein nationaler Mindestpreis für europäische CO2-Zertifikate und eine Erhöhung des nationalen CO2-Preises. Eine Reform der EU-Flottengrenzwerte für Pkw-Neuzulassungen wurde als ineffizient kritisiert. Gelobt wurde das Vorhaben einer transatlantische Klimapartnerschaft zwischen der EU und den USA. Wünschenswert sei, noch mehr Länder mit einzubeziehen.[51]
Der Klimabeschluss des deutschen Bundesverfassungsgerichts vom 24. März 2021 wird in Protokollen von Mitgliederversammlungen des Verbands als Gefahr benannt.[12]
Mit Blick auf die EU sprach von Eben-Worlée von einem „Klimaschutz-Imperialismus“. Europa würde Gefahr laufen sich „mit seinen klimapolitischen Alleingängen“ zu isolieren und den Unternehmen zu schaden.[52]
Bei dem Parteitag 2022 in Bonn von Bündnis 90/Die Grünen organisierte der Verband eine Demonstration unter dem Motto „Grüne wacht auf! Die Energiekrise zerstört den Mittelstand“. Der Verband forderte „die Eckdaten der Energiewende neu“ zu denken und sprach sich für die Nutzung von Kernkraft und fossiler Energie während der Energiekrise aus.[53]
Europäische Ebene
Permanente Transferzahlungen und eine Vergemeinschaftung der Staatsschulden auf europäischer Ebene lehnt der Verband ab.[54]
Steuerpolitik
Der Verband kritisiert 2014 Pläne, Begünstigungen für familiengeführte Betriebe bei der Erbschaftssteuer abzuschaffen.[55][56]
Der Verband sieht politische Forderungen zur Wiedereinführung einer Vermögensteuer kritisch.[57] Gegen die von den Grünen im Bundestagswahlkampf 2013 erhobene Forderung nach Einführung einer Vermögensteuer organisierte der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Familienunternehmen eine Kampagne, deren Adressaten u. a. alle Direktkandidaten in den Wahlkreisen waren.[58] Nachdem 2019 die SPD Eckpunkte einer Vermögensteuer beschloss, engagierte sich laut dem Manager Magazin der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Familienunternehmer, der in dem Bericht als „Cheflobbyist der Reichen“ bezeichnet wurde, mit dem Verband gegen die Vermögensteuer.[59] Auch im Bundestagswahlkampf 2021 setzte sich der Verband gegen eine Besteuerung von Betriebsvermögen ein. Diese verhindere, dass Unternehmen in Digitalisierung oder Klimaschutz investieren könnten und schwäche ihre Krisenresistenz.[60][61]
Als Reaktion eines Beitrags des ZDFs, der die Vermögensungleichheit in Deutschland und insbesondere verschiedene Möglichkeiten der Steuervermeidung für Vermögende kritisch hinterfragte, sprach sich die Lobbyorganisation 2024 für die Steuervermeidung aus. Konstrukte wie das gezielte Kombinieren von Beteiligungsgesellschaften zur Verringerung der Besteuerung seien wichtig, um Investitionen zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu sichern.[62][63]
Transparenz
Der Verband setzte sich 2017 gegen ein Transparenzregister ein.[64] So sollten nach Meinung des Verbands weder Journalisten noch Nichtregierungsorganisationen Zugang zu dem Register bekommen.[65]
Verhältnis zur AfD
2014 lud der Verband Vertreter der damals noch jungen Alternative für Deutschland (AfD) ein, um „ein Zeichen [zu] setzen“ und Unzufriedenheit mit der Bundesregierung auszudrücken. Der Hauptgeschäftsführer Albrecht von der Hagen erklärte, Bernd Lucke habe die Partei gegründet, da er „sich von der CDU verlassen“ fühle. Dies sei auch das Empfinden des Verbands. „Auch wenn die AfD mit populistischen Thesen gegen Zuwanderung und den freien Handel zu punkten versuche, schrecke dies die Familienunternehmer nicht, das Gespräch zu suchen.“ Viele Fragen der AfD seien auch die Fragen der Mitgliedsunternehmen.[66]
Im März 2016 – und damit unmittelbar vor den anstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, in Rheinland-Pfalz und in Sachsen-Anhalt – warnte der Lobbyverband dann vor Stimmen für die nunmehr als rechtspopulistisch geltende Partei AfD. Präsident Goebel begründete folgendermaßen: Sie „missbraucht die Ängste vieler Menschen, um […] das Wertegerüst unserer Gesellschaft der Erosion preiszugeben. Da wollen wir […] nicht einfach zuschauen.“[67] Vor den Landtagswahlen in Thüringen 2019 und Sachsen 2024 warnte der Landesverband Sachsen in einer Plakataktion vor der AfD und sprach sich gegen deren Wahl aus.[68][69][70]
Die Familienunternehmer schrieben im April 2024 ein Analysepapier mit dem Titel „Die wirtschaftsfeindliche Politik der AfD“. Laut NDR sind die zentralen Punkt darin, dass die Politik der AfD dazu führen würde, dass Fachkräfte fehlten, Steuereinnahmen verloren gingen, Mütter vom Arbeitsplatz ferngehalten würden und Deutschland von den Weltmärkten isoliert würde.[71][72]
Anfang Oktober 2025 nahm der Verband laut Angaben des Hauptgeschäftsführers Albrecht von der Hagen den „Fachaustausch“ mit Vertretern der AfD auf und beendete damit die bisherige Praxis, AfD-Politiker grundsätzlich nicht zu Veranstaltungen einzuladen. Eine der größten Differenzen des in Räumlichkeiten der Deutschen Bank ausgerichteten Gesprächs sei die mögliche Verdrängung von Frauen aus dem Arbeitsmarkt gewesen. Dies sei ebenso wie eine von der AfD geforderte Erhöhung des Rentenniveaus „nicht umsetzbar“.[73] In Reaktion kündigte die Deutsche Bank an, dem Verband keine Flächen mehr zur Verfügung zu stellen. Der taz-Kommentator Erik Peter wertete die Einladung sowie die Aufhebung des bisherigen Kontaktverbots als Einreißen einer zuvor behaupteten „Brandmauer“ zur AfD und sah darin Ausdruck einer schon länger verfolgten Strategie des Verbands, demokratische und sozialstaatliche Strukturen zugunsten unternehmerischer Interessen zu schwächen.[19] Für Kritik sorgte das Vorgehen auch deshalb, da der deutschen Wirtschaft wegen ihrer damaligen Verstrickung in den Nationalsozialismus (vgl. Braunes Erbe[74]) eine besondere Verantwortung zugesprochen wird.[74][75]
Zudem nahm im Oktober 2025 ein AfD-Politiker an einem parlamentarischen Abend des Verbandes teil. Die Unternehmen Rossmann und Vorwerk kündigten daraufhin ihre Mitgliedschaft,[76] genauso wie der Unternehmer Harald Christ[77] sowie das Unternehmen Fritz Kola.[78] In der entstehenden Debatte wurde auch bekannt, dass die Drogerie-Kette dm schon Monate vorher aus dem Verband ausgetreten war.[79] Der Kaffeehersteller Melitta kritisierte den Verband. Ebenfalls warnten sowohl Ver.di als auch der DGB den Verband vor seinem Kurs.[77] Die Dr. August Oetker KG, Haribo und die Schwarz-Gruppe stellten in Statements klar, nicht Mitglied der Organisation zu sein.[80][76][81]
Die Vorsitzende der CDU/CSU-nahen Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Gitta Connemann, sprach in diesem Zusammenhang eine Warnung vor der Wirtschaftspolitik der AfD aus; diese würde „Exporte torpedieren, Lieferketten und Arbeitsplätze zerstören“. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, befürchtete „erheblichen Schaden für die deutsche Wirtschaft im Ausland wie im Inland“, sollte die AfD als Gesprächspartner normalisiert werden. Die Verbandspräsidentin Ostermann verteidigte dagegen die Entscheidung der Lobbyorganisation: „Empörung allein hat sich als politische Strategie erschöpft. Das Überbieten mit immer heftigeren Antifa-Parolen hat nichts gebracht.“[82] In einer Erklärung gab der Verband zudem an, dass er die Positionen der AfD nach wie vor ablehne und die Partei für ein „Wirtschaftsrisiko“ halte: „Mit einem Andersdenkenden zu diskutieren, heißt nicht seine Positionen zu akzeptieren“, so Ostermann.[83][84][85][86]
Ende November 2025 ruderte der Verband zurück und gab zu, dass die Einladung von AfD-Mitgliedern ein Fehler gewesen sei; es sei das Gegenteil von dem passiert, was man gewollt habe, nämlich der AfD zu sagen, dass ihr Programm wirtschaftsfeindlich sei und dem Standort Deutschland schade. Leider sei der falsche Eindruck entstanden, dass man die Partei habe stärken wollen.[87]
Einflussnahme auf Wahlen
Der Verband versucht aktiv die politischen Verhältnisse in Deutschland zu beeinflussen.
Die Organisation steht seit 2014 hinter der Lobbygruppe Wirtschaftsforum der FDP, die dazu dient, Unternehmer für die FDP auf Veranstaltungen werben zu lassen, Spender für die Partei zu akquirieren und Inhalte der Unternehmer in der FDP zu verankern.[88]
Als die SPD Eckpunkte einer Vermögensteuer beschloss, engagierte sich laut dem Manager Magazin der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Familienunternehmer, der in dem Bericht als „Cheflobbyist der Reichen“ bezeichnet wurde, mit dem Verband gegen die Vermögensteuer. So gab es im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2021 eine Kampagne gegen ein Bündnis von SPD, Grünen und Linken. Der Verband kündigte an, dass Unternehmen für den Fall einer Bildung dieser Koalition in Deutschland weniger investieren würden.[59]
Rezeption
Der Wirtschaftsjournalist Thomas Fricke beschrieb den Verband 2021 als Vertreter „alt-marktliberaler Glaubenssätze“ und sah ihn auf einer Linie mit der Lobbyorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Der Verband kämpfe seit Jahren gegen Vermögenssteuern, gegen höhere Erbschaftssteuern, für sinkende Steuern für Reiche und Unternehmen, gegen den Mindestlohn, gegen ein Aus für Verbrenner-Motoren, für die Beschäftigung mit Zeit- oder Werkverträgen, gegen das Lieferkettengesetz, gegen Geld-Transfers für andere EU-Länder, gegen Umverteilung (nach unten), gegen Rettungsschirme der Europäischen Zentralbank in Krisenzeiten und gegen gemeinschaftliche Finanzierung großer Projekte und Reformen in der EU. Viele Ökonomen würden inzwischen ganz andere Politikansätze empfehlen, in der Wirtschaft begrüßten inzwischen mehr als 40 Prozent der Wirtschaftslenker „den Beginn eines längst überfälligen Umbaus der deutschen Industrielandschaft“. Nur 20 Prozent seien anderer Meinung.[89]
Annika Joeres und Tania Röttger schrieben 2023 in Die Zeit, dass der Verband ein Zusammenschluss „relativ weniger, dafür aber umso mächtigerer Großunternehmer“ sei. Die Organisation bestehe aus Vertretern der deutschen Eliten, „von denen viele Adelstitel tragen und mithilfe von viel Geld und aggressiven Kampagnen Neuerungen blockieren, die viele als ökologischen oder sozialen Fortschritt empfinden“. Im strategischen Beirat des Verbands säßen Personen, die die Klimakrise verharmlosen. Frank Schäffler von der FDP, der sich einmal selbst als „Klimaskeptiker“ bezeichnete, habe zur Finanzierung seines Prometheus-Freiheitsinstituts gesagt, dies werde „von ein paar Familienunternehmen finanziert“.[12]
Der Journalist Christian Stöcker verglich 2024 das Vorgehen der Lobbyorganisation mit dem des Milliardärs Charles G. Koch in den USA. Ähnlich wie dieser würden die Familienunternehmer „erbittert jede Form der Klimaregulierung“ bekämpfen. Dabei würden sie verstärkt auf den Kampfbegriff der „Planwirtschaft“ zurückgreifen.[90]
Der Journalist Erik Peter bezeichnete den Verband in einem Kommentar in der taz im November 2025 als „Deutschlands gefährlichste Lobbyorganisation“.[19] Er argumentiert, der Verband habe nicht erst mit seiner Öffnung gegenüber der AfD, sondern seit seiner Gründung daran gearbeitet, Demokratie und Sozialstaat zu untergraben.[19] Peter kritisiert, dass der Verband durch sein Lobbying gegen Erbschaft- und Vermögensteuer, gegen Umweltstandards und gegen das Lieferkettengesetz die Privilegien der reichsten Unternehmerdynastien sichere und so mitverantwortlich dafür sei, dass der Staat bei Bildung, Integration und sozialer Sicherung einsparen müsse.[19] Nach seiner Einschätzung trägt diese Politik dazu bei, Neiddebatten nach unten, den Verlust kollektiver Strukturen und Solidarität sowie letztlich den Aufstieg der AfD zu befördern.[19] Peter moniert zudem, dass führende Politikerinnen und Politiker – darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der frühere FDP-Chef Christian Lindner – dem Verband regelmäßig auf dessen Veranstaltungen ihre Aufwartung machten und damit seinen Einfluss in der Politik stärkten.[19]
Der Ökonom Patrick Kaczmarczyk sah im Wirtschaftsmagazin Surplus weitestgehende Deckungsgleichheit der Ziele der Lobbyorganisation und der AfD mit Blick auf die Arbeitsmarkt-, Umwelt- oder Steuerpolitik. Insbesondere könnten sich „Großkonzerne und Überreiche“ sicher sein, dass es mit der AfD nicht zu einer höheren Besteuerung von Vermögen oder Erbschaften käme. Wenn die AfD »inhaltlich gestellt« werden solle, würden ihre Positionen bei Mitgliedsunternehmen „auf offene Arme und Ohren stoßen“. Unterschiede seien nur hinsichtlich eines etwaigen Austritts aus dem Euro oder der Rentenpolitik festzustellen. Die Brücke zur Wirtschaft sei „ein weiterer, für die AfD wichtiger Schritt der gesellschaftlichen Legitimation“. Die Lobbyorganisation würde den Funktionären der AfD „nun einen weiteren Brocken aus dem Weg“ räumen.[91]
Weblinks
- Website von Die Familienunternehmer
- Tania Röttger: Die Lobbymacht der „Familienunternehmer“. In: abgeordnetenwatch.de. 4. April 2023.
- Die Familienunternehmer. In: Lobbypedia. LobbyControl.
- Der Lobby-Einfluss der sogenannten Familienunternehmer. In: finanzwende.de. 10. September 2024.
- Hauke Wendler: Steuerparadies Deutschland – Den Milliarden-Vermögen auf der Spur (2024 – frontal) in der ZDF-Mediathek. frontal-Video (35 Min.), abrufbar bis 14. Oktober 2029
Einzelnachweise
- ↑ Das WIR in der Wirtschaft: Über Uns. In: familienunternehmer.eu. Abgerufen am 27. November 2025.
- ↑ a b Thomas Tuma: Die Kämpferin. In: Focus. Nr. 17/23, 22. April 2023, S. 44 ff.
- ↑ a b Paul Mertens: Die Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer. In: Die Unternehmerische Verantwortung in Unserer Gesellschaftsordnung: Tatbestand und Forderung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 1964, ISBN 978-3-663-02256-5, S. 279 ff., doi:10.1007/978-3-663-02256-5_15.
- ↑ Mit viel Zuversicht in die Zukunft. In: diewirtschaft-koeln.de. 9. April 2024, abgerufen am 19. Februar 2025.
- ↑ Bericht über Änderungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen. In: bundestag.de. 22. August 1962, abgerufen am 19. Februar 2025.
- ↑ Gerd Habermann. In: Lobbycontrol. Abgerufen am 27. Juni 2024.
- ↑ Hayek-Clubs. In: hayek. 24. April 2023, abgerufen am 26. November 2025.
- ↑ Vorstand. hayek, 24. April 2023, abgerufen am 26. November 2025.
- ↑ a b Übersicht: Inhaltliche Schwerpunkte im zeitgeschichtlichen Kontext – die Familienunternehmer e. V. (ASU) und Die Jungen Unternehmer (BJU). In: faz-recht.de. Abgerufen am 19. Februar 2025.
- ↑ Familien machen es besser. In: bayerische-staatszeitung.de. 23. März 2012, abgerufen am 19. Februar 2025.
- ↑ Mannschaft ist der Star: Max Schierer (88) nimmt Preis für seine Unternehmensgruppe entgegen. In: mittelbayerische.de. 1. Juli 2024, abgerufen am 19. Februar 2025.
- ↑ a b c d e Annika Joeres, Tania Röttger: Verband Die Familienunternehmer: Die heimliche Rückschrittslobby. In: Die Zeit. 4. April 2023, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 11. Mai 2024]).
- ↑ Präsidium. In: familienunternehmer.eu. Abgerufen am 19. Februar 2025 (Seit 2025-11-27 nicht mehr online abrufbar.).
- ↑ Bundesvorstand Die Familienunternehmer. Abgerufen am 26. November 2025 (Seit 2025-11-27 nicht mehr online abrufbar).
- ↑ Unternehmen – Eigentümerunternehmer für Ordnungspolitik und Wachstumspolitik. Familienunternehmen, archiviert vom am 31. März 2023; abgerufen am 27. November 2025.
- ↑ Beirat. In: Die Familienunternehmer. Abgerufen am 23. April 2023.
- ↑ AfD-Streit: Rossmann und Vorwerk verlassen Familienunternehmer-Verband. In: tagesschau.de. Abgerufen am 26. November 2025.
- ↑ a b Satzung des Vereins. (PDF) In: Die Familienunternehmer e. V. Abgerufen am 17. April 2023.
- ↑ a b c d e f g Erik Peter: Die Familienunternehmer – Deutschlands gefährlichste Lobbyorganisation. In: Die Tageszeitung: taz. 28. November 2025, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 29. November 2025]).
- ↑ Lobbyregistereintrag „Miele & Cie. KG“. Abgerufen am 27. November 2025.
- ↑ Lobbyregistereintrag „Sixt SE“. Abgerufen am 27. November 2025.
- ↑ Lobbyregistereintrag „Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG“. Abgerufen am 27. November 2025.
- ↑ Lobbyregistereintrag „Propan Rheingas GmbH & Co. KG“. Abgerufen am 27. November 2025.
- ↑ Lobbyregistereintrag „Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG“. Abgerufen am 28. November 2025.
- ↑ Lobbyregistereintrag „Gebr. Heinemann SE & Co. KG“. Abgerufen am 27. November 2025.
- ↑ Simon Poelchau: Verband der Familienunternehmen und AfD: Brandmauer in der Wirtschaft bröckelt. In: Die Tageszeitung: taz. 24. November 2025, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 26. November 2025]).
- ↑ Elisabeth Dostert, Michael Kläsgen, Paulina Würminghausen: Rossmann und Vorwerk treten aus Familienunternehmer-Verband aus, dm in der Kritik. In: sueddeutsche.de. 26. November 2025, abgerufen am 26. November 2025.
- ↑ Debatte über AFD: Drogerieriese Rossmann verlässt Familienunternehmer-Verband. In: msn.com. 2. November 2025, abgerufen am 27. November 2025.
- ↑ Spurwechsel! - Für eine effiziente Bahn und mehr Wettbewerb auf der Schiene. (pdf) In: familienunternehmer.eu. November 2024, abgerufen am 28. November 2025.
- ↑ Portraitbroschüre. In: familienunternehmer.eu. Januar 2025, abgerufen am 28. November 2025.
- ↑ Umgang mit der AfD: Boykott-Aufrufe gegen dm, Haribo und Co. Das steckt dahinter. 28. November 2025, abgerufen am 29. November 2025.
- ↑ Zur aktuellen Debatte um „Die Familienunternehmer e. V.“ Abgerufen am 28. November 2025.
- ↑ Mitarbeit in Verbänden: DAW DE. Abgerufen am 30. November 2025.
- ↑ Felix Stippler: Familienunternehmer: Trumpf-Chefin verteidigt Verbandschefin Ostermann. In: Handelsblatt. 30. November 2025, abgerufen am 30. November 2025.
- ↑ a b Lobbyliste. In: bundestag.de. Abgerufen am 6. April 2023.
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- ↑ Neuer Präsident „Junge Unternehmer“: Mit diesen drei Kern-Forderungen will Thomas Hoppe die Wirtschaft wieder ankurbeln. In: focus.de. 22. April 2024, abgerufen am 29. August 2024.
- ↑ Laut statt leise: Marie-Christine Ostermann soll die Familienunternehmer wieder präsenter machen. In: handelsblatt.com. 12. Januar 2023, abgerufen am 29. August 2024.
- ↑ Partner bis Vermögen – Was ist über die Unternehmerin bekannt? In: swp.de. 14. März 2023, abgerufen am 29. August 2024.
- ↑ Unternehmen – Eigentümerunternehmer für Ordnungspolitik und Wachstumspolitik. In: familienunternehmer.eu. Abgerufen am 26. November 2025.
- ↑ Neue Zürcher Zeitung (Hrsg.): Wollte Erhard einen Umverteilungsapparat? ASU gegen „Sozialisierung der Einkommensverwendung“. 24. Januar 1997 (ahv.li [PDF; abgerufen am 27. Juni 2024]).
- ↑ Forscher: Mindestlohn könnte viele Ältere Job kosten. In: FOCUS Online, 4. Juni 2014
- ↑ Ökonomen halten Pläne für vollkommen unverantwortlich. In: Süddeutsche Zeitung, 5. Mai 2014
- ↑ Union will Rente mit 63 entschärfen. In: Die Welt, 31. März 2014
- ↑ Ruth E. McKie: Rebranding the Climate Change Counter Movement: A Critical Examination of Counter Movement Messaging through a Criminological and Political Economic Lens, Band 1. S. 371 ( vom 21. Dezember 2019 im Internet Archive) (englisch).
- ↑ Lobby-Vorschlag: Merkel lehnt Forderung nach „Benzingipfel“ ab. In: welt.de. 3. Oktober 2015, abgerufen am 21. Mai 2024.
- ↑ Annika Joeres: Lobbyismus in der Fossilindustrie: Wie eine Handvoll Männer den Diskurs über russisches Gas bestimmte. In: Die Zeit. 21. Februar 2023, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 6. März 2024]).
- ↑ Familienunternehmer lehnen Klimapolitik der Grünen ab – Fünf zentrale Kritikpunkte. In: Handelsblatt. Abgerufen am 15. Mai 2024.
- ↑ „Für mich klingt das nicht nach CDU, sondern nach DDR“, ätzt Lindner. In: welt.de. 21. April 2023, abgerufen am 20. Mai 2024.
- ↑ Studie: Unternehmer demonstrieren bei Grünen-Parteitag. In: Neuss-Grevenbroicher Zeitung. 17. Oktober 2022, abgerufen am 26. August 2024.
- ↑ Familienunternehmer fordern Neujustierung der europäischen Verträge (2.Abschnitt). In: FAZ, 18. Oktober 2013
- ↑ Mittelstand spart 10 Milliarden Euro Erbschaftsteuer. In: FAZ, 4. Juli 2014
- ↑ Karlsruhe mit Zweifeln an Steuervorteilen für Firmenerben. In: Die Welt, 8. Juli 2014
- ↑ Familienunternehmer: Rot-grüne Vermögensteuer „kreuzgefährlich“. In: Focus Online, 25. April 2013. Abgerufen am 3. April 2017.
- ↑ Die Macht des Geldes. In: Manager Magazin, Sonderheft Reichtum. Oktober 2019, S. 68 f., 73.
- ↑ a b Lukas Heiny: Vermögenssteuer: Wie die Reichen die Politik beeinflussen. In: manager magazin – Unternehmen. Abgerufen am 28. Juli 2020.
- ↑ Timo Brücken: „Die Vermögenden in Deutschland hassen nichts so sehr wie Steuern zu zahlen“. In: Der Tagesspiegel Online. 29. August 2021, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 5. September 2022]).
- ↑ Bundestagswahl: Familienunternehmer würden bei Rot-Rot-Grün weniger investieren. In: manager magazin. Abgerufen am 5. September 2022.
- ↑ Deutschland als Steuerparadies? Was kosten uns die Reichen? In: zdf.de. 24. November 2024, abgerufen am 14. April 2025.
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