Die Blumen der kleinen Ida

Die Blumen der kleinen Ida (dänisch Den lille Idas blomster) ist ein Kunstmärchen von Hans Christian Andersen, das im Jahr 1835 in der ersten Sammlung Andersens Märchen erstmals erschien. Die Geschichte thematisiert auf allegorische Weise den Umgang mit dem Tod und der Hoffnung auf Wiedergeburt.

Inhalt

Das kleine Mädchen Ida bemerkt eines Tages, dass ihre Blumen verwelkt sind, die am Vortag noch prächtig geblüht haben. Ein Student erklärt ihr daraufhin, dass die Blumen lediglich erschöpft seien, weil sie jede Nacht heimlich im Schloss des Königs einen rauschenden Ball feiern. In der folgenden Nacht beobachtet Ida tatsächlich im Traum bzw. ihrer Vorstellung, wie ihre Blumen sowie ihre Puppe Sophie gemeinsam tanzen und Musik machen. Am nächsten Morgen sind die Blumen endgültig vertrocknet. Ida ist jedoch nicht mehr traurig, sondern begräbt sie feierlich im Garten in der Gewissheit, dass sie im nächsten Jahr schöner denn je wieder blühen werden.

Bearbeitungen

1988 wurde das Märchen Die Blumen der kleinen Ida unter der von Regie Peter Brasch als Hörspiel für den Rundfunk der DDR aufgenommen. Catherine Stoyan sprach die Titelrolle der Ida, während in weiteren Rollen Maximilian Löser, Johannes Achtelik, Angelika Ritter, Michael Kind, Marie Gruber, Susanne Schwab und Kirsten Block zu hören waren.[1]

Siehe auch

Commons: Die Blumen der kleinen Ida – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Die Blumen der kleinen Ida – Quellen und Volltexte (dänisch)

Einzelnachweise

  1. Hans Christian Andersen – Die Blumen der kleinen Ida. In: ARD-Hörspieldatenbank. Abgerufen am 11. Januar 2026.