Die Überlebenskünstler

Film
Titel Die Überlebenskünstler
Originaltitel The Survivors
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1983
Länge 98 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Michael Ritchie
Drehbuch Michael Leeson
Produktion Howard Pine, William Sackheim
Musik Paul Chihara
Kamera Billy Williams
Schnitt Richard A. Harris
Besetzung

Die Überlebenskünstler ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Michael Ritchie aus dem Jahr 1983.

Handlung

Der quirlige und zerfahrene Angestellte Donald Quinelle verliert seine Stelle auf absurde Weise. In einem Café weint er sich aus und ärgert damit den grantelnden Sonny Paluso. Obwohl sie sich nicht leiden können, schweißt ein Überfall auf das Café sie zusammen, indem sie Jack, den Gangster, gemeinsam überwältigen.

Als Jack auf Kaution freikommt, möchte er sich an den beiden rächen. Während Sonny die Füße stillhalten will und mit Jack später ein Schweigeabkommen eingeht, entdeckt Donald die Faszination von Waffen und Selbstverteidigung, zumal er sich in den Medien als Held dargestellt hat. Er nimmt an einer paramilitärischen Trainingstruppe hoch in den Bergen teil, die von Wes Huntley angeblich auf den zu erwartenden Zusammenbruch der Gesellschaft mit folgendem Ressourcenkrieg vorbereitet wird (tatsächlich geht es Wes nur darum, mit den geschürten Ängsten viel Geld zu verdienen). Sonny sucht Donald dort auf, um ihn zum Abkommen mit Jack zu überreden, wird allerdings von Jack verfolgt, so dass es dort zu einem lachhaften Showdown kommt.

Kritiken

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 22. Juni 1983, dass die Komödie „ziellos“ und „peinlich“ sei. Die zwei Hauptdarsteller agierten selbst in gemeinsamen Szenen so, als befänden sie sich in zwei unterschiedlichen Filmen. Robin Williams zerstöre endgültig die geringfügige Glaubwürdigkeit, die die Geschichte haben könne.[1]

Das Lexikon des internationalen Films urteilte, es handele sich um eine „treffsichere Komödie um das Scheitern des amerikanischen Traums und die Verführbarkeit des Menschen angesichts existenzieller Krisensituationen.“[2]

Der Kritiker Oliver Armknecht gesteht dem Film durchaus gelungene Momente und gute Ansätze zu, doch insgesamt sei das Drehbuch zu wirr, um zu funktionieren. Es handle sich um „eine Komödie, die durch die extreme Inkohärenz stärker verblüfft als unterhält. Andererseits ist dieser Mischmasch so seltsam, dass man ihn sich allein deshalb einmal anschauen kann.“[3]

Trivia

Der Film wurde in Vermont gedreht.[4] Er brachte an den US-Kinokassen 14 Millionen Dollar ein.[5]

Einzelnachweise

  1. Roger Ebert: The Survivors. In: RogerEbert.com. Abgerufen am 26. November 2017 (englisch).
  2. Die Überlebenskünstler. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 26. November 2017.
  3. Oliver Armknecht: Die Überlebenskünstler, auf: film-rezensionen.de, abgerufen am 14. Januar 2026
  4. The Survivors. In: imdb.com. Abgerufen am 26. November 2017 (englisch).
  5. The Survivors. In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 26. November 2017 (englisch).