Dich kriegen wir auch noch!
| Film | |
| Titel | Dich kriegen wir auch noch! |
|---|---|
| Originaltitel | Disturbing Behavior |
| Produktionsland | USA, Kanada, Australien |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1998 |
| Länge | 82 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | David Nutter |
| Drehbuch | Scott Rosenberg |
| Produktion | Armyan Bernstein Jonathan Shestack |
| Musik | Mark Snow |
| Kamera | John S. Bartley |
| Schnitt | Randy Jon Morgan |
| → Besetzung und Synchronisation | |
Dich kriegen wir auch noch! (Originaltitel: Disturbing Behavior) ist ein Horror-Thriller aus dem Jahr 1998 unter der Regie von David Nutter.
Handlung
Nach dem Selbstmord seines Bruders zieht Steve Clark mit seiner Familie auf die Insel Cradle Bay. An der dortigen Highschool gibt es die Clique Blue Ribbons, die aus scheinbar perfekten Musterschülern besteht. Steve freundet sich mit dem Außenseiter Gavin an. Dieser erzählt ihm abstruse Geschichten über die Gruppe, denen Steve keinen Glauben schenkt. Doch nach merkwürdigen Zwischenfällen beginnen die beiden nachzuforschen. Sie belauschen eine Versammlung von Eltern und dem Schularzt Caldicott. Dort wird beschlossen, dass Gavin Strick Mitglied der Blue Ribbons werden soll. Am nächsten Tag ist Gavin total verändert und gibt sich mit der Clique ab. Steve beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen und ermittelt zusammen mit Rachel Wagner in Richtung von Dr. Caldicott.
In einer Nervenheilanstalt, wo sich auch Caldicotts Tochter aufhält, finden sie heraus, dass der Arzt mit Gehirnwäsche experimentiert und dass Personen, an denen die Gehirnwäsche durchgeführt wurde, bei sexueller Erregung zu Gewaltausbrüchen neigen. Vom Hausmeister der Schule namens Newberry erfahren sie, dass bestimmte Frequenzen diesen Menschen Schmerzen bereiten.
Steve wird von seiner Schwester mitgeteilt, dass er auch für das Programm vorgeschlagen wurde. Sie werden von den Blue Ribbons zur Gehirnwäsche in Caldicotts Labor verschleppt, doch sie können aus dem Labor fliehen. Bevor sie die Fähre erreichen, werden sie von den Blue Ribbons und Dr. Caldicott aufgehalten. Newberry fährt den Doktor mit seinem Pick-up an, der eine große Lautsprecheranlage auf der Ladefläche trägt, die auf die spezielle Schmerzfrequenz eingestellt ist. Vor Schmerz getrieben versuchen die Blue Ribbons, auf das Auto zu klettern und ihn zu zerstören. Newberry opfert sich, indem er sich die Klippen herunterstürzt und die Clique mitreißt. Abschließend kommt es zu einem Kampf zwischen Steve und Dr. Caldicott, wobei der Doktor die Felsen herunterfällt. Nach den Ereignissen verlassen Rachel und Steve gemeinsam die Insel.
Am Ende gibt es einen Cliffhanger: Gavin ist noch am Leben und arbeitet als Lehrer an einer anderen Schule. Er ist noch immer besessen.
Entstehung und Veröffentlichung
Die Dreharbeiten fanden von Januar bis März 1998 in Port Coquitlam und Vancouver statt.
US-Starttermin war der 24. Juli 1998. In den deutschen Kinos startete der Film am 27. Mai 1999.
Die Produktionskosten betrugen rund 15 Millionen Dollar. An den Kinokassen spielte der Film ca. 18 Millionen Dollar ein.
Besetzung und Synchronisation
| Rolle | Schauspieler | Deutscher Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Steve Clark | James Marsden | Christian Stark |
| Rachel Wagner | Katie Holmes | Dascha Lehmann |
| Gavin Strick | Nick Stahl | Marc Seidenberg |
| Officer Cox | Steve Railsback | Florian Krüger-Shantin |
| Dr. Edgar Caldicott | Bruce Greenwood | Gerhart Hinze |
| Dorian Newberry | William Sadler | Klaus-Peter Kaehler |
| Nathan Clark | Terry David Mulligan | Holger Mahlich |
| Cynthia Clark | Susan Hogan | |
| Lindsay Clark | Katharine Isabelle | Kristina von Weltzien |
| Allen Clark | Ethan Embry | |
| U.V. | Chad E. Donella | Jens Wawrczeck |
| Andy Effkin | Tobias Mehler | |
| Charles „Chug“ Roman | A.J. Buckley | |
| Lorna Longley | Crystal Cass | Stephanie Damare |
| Trent Whalen | Derek Hamilton | |
| Tom Cox | David Paetkau | |
| Daniella | Daniella Evangelista | [2] |
Kritiken
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 36 %[3] |
Das Lexikon des internationalen Films meinte, dem Film mangele es entschieden an Spannung und Ironie.[4]
Der Filmdienst schreibt: „Teenie-Horrorfilm, dem es entschieden an Spannung und Ironie mangelt. Schwache jugendliche Darsteller und eine antiautoritäre Attitüde als bloßes Lippenbekenntnis tragen zum Scheitern bei.“[5]
Christoph Petersen von der Filmstarts-Redaktion gibt 3,5 von 5 Punkten und schreibt: „Im Gegensatz zu Wes Cravens Scream-Trilogie, die noch immer mit den in den 70ern genre-üblichen Sex-Ängsten kokettiert, könnte man Nutters Film [...] einen modernen Horrorfilm bezeichnen. So kommt [er] qualitativ zwar nicht ganz an den Genre-Primus Scream heran, ist mit seinen verschiedenen Ebenen, Anspielungen und Zitaten aber mindestens ebenso interessant.“
Auszeichnungen
Katie Holmes gewann einen MTV Movie Award, außerdem erhielt sie eine Nominierung für die Saturn Awards.
Verschiedenes
Die Brainwashing-Handlung des Films[6] erinnert stark an Teuflische Engel - Sie kriegen euch auch noch.[7]
Weblinks
- Dich kriegen wir auch noch! bei IMDb
- Dich kriegen wir auch noch! bei JustWatch
- Vergleich der Schnittfassungen FSK 16 – FSK 18 von Dich kriegen wir auch noch! bei Schnittberichte.com
- Liste von Brainwashing-Filmen bei TMDB
Einzelnachweise
- ↑ Freigabebescheinigung für Dich kriegen wir auch noch! Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, März 2009 (PDF; abgerufen am 3. Februar 2018).
- ↑ Dich kriegen wir auch noch! In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 30. Dezember 2025.
- ↑ Dich kriegen wir auch noch! In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 39 Kritiken).
- ↑ Dich kriegen wir auch noch! In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 5. März 2017.
- ↑ Dich kriegen wir auch noch! In: Filmdienst. Abgerufen am 30. Dezember 2025.
- ↑ Brainwashing Movies. In: The Movie Database (TMDb). Archiviert vom am 7. Oktober 2020; abgerufen am 30. Dezember 2025.
- ↑ Frank Trebbin: Teuflische Engel - Sie kriegen euch auch noch (1998) - Die offizielle Kritik von Frank Trebbin. In: OFDb. Abgerufen am 30. Dezember 2025.