Deutsche Tennis-Vereinsmeisterschaften

Die deutschen Tennis-Vereinsmeisterschaften waren ein nationaler Wettbewerb für Vereinsmannschaften im Tennis. Sie wurden im Zeitraum von 1921 bis 1926 und von 1965 bis 1971 ausgetragen. Ab 1972 wurden sie durch die Einführung der Tennis-Bundesliga abgelöst. In regional gegliederten Vorrunden trafen jeweils mehrere Vereinsmannschaften an einem bestimmten Austragungsort gegeneinander an. Die Sieger der Vorrunden qualifizierten sich für die Endrunde, in der der deutsche Vereinsmeister ausgespielt wurde. Der Sieger qualifizierte sich, ähnlich wie im Fußball, für den Europapokal der Landesmeister.

Eine Mannschaft bestand aus jeweils sechs Spielern. Eine Begegnung zwischen zwei Mannschaften umfasste sechs Einzel-Matches und, im Anschluss daran, drei Doppel-Matches. Pro gewonnenem Match erhielt eine Mannschaft einen Siegpunkt, insgesamt konnten somit je Begegnung maximal neun Siegpunkte von einer Mannschaft erzielt werden. Dieser Spielmodus prägte die nationalen Vereinswettbewerbe für viele Jahrzehnte und wird, neben anderen Modi, auch heute noch durchgeführt.

Die Finalspiele[1] waren

Einzelnachweise

  1. Berliner Tennisblatt 1971. (pdf) Abgerufen am 14. Januar 2026.