Deutsche Bauernpartei

Die Deutsche Bauernpartei (DBP) war eine agrarische Interessenpartei der Klein- und Mittelbauern, die von 1928 bis 1933 existierte. Sie wurde vornehmlich aus Kreisen der Deutschen Bauernschaft, der Dachorganisation derartiger Verbände, getragen. Führend waren dabei zwei Verbände aus Bayern und Schlesien, der Bayerische Bauernbund und der Schlesische Bauernbund, die sämtliche Reichstagsabgeordnete dieser Partei stellten.

Die Deutsche Bauernpartei erreichte bei den Reichswahlen 1928 1,56 % der Stimmen und erlangte mit diesem Ergebnis acht Sitze im Deutschen Reichstag.[1]

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten löste sich die Partei, die nach der Reichstagswahl vom 5. März 1933 noch zwei Mandate im Deutschen Reichstag innehatte, am 11. Juli 1933 selbst auf.[2] Zuvor hatte sie, wie alle anderen Parteien des Reichstags mit Ausnahme der SPD, dem Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 zugestimmt.[3]

Parteipersönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Ergebnis der Reichstagswahl 1928. Abgerufen am 18. August 2015
  2. https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Deutsche_Bauernschaft,_1927-1933. Abgerufen am 12. November 2025.
  3. https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/1933-03-23-ermaechtigungsgesetz-938540. Abgerufen am 12. November 2025.