Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung

Die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS, polnisch: Polsko-Niemiecka Fundacja na rzecz Nauki / PNFN) ist eine 2006 gegründete Stiftung in Frankfurt (Oder), die Vorhaben aus den Geistes-, Sozial-, Kultur-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zu den deutsch-polnischen Beziehungen unterstützt. 2005 wurde die Initiative von Deutschland und Polen gestartet, die Bundesrepublik stellte 50 Millionen Euro Stiftungskapital bereit.[1] Mitbegründerin war Gesine Schwan.[2] Die Stiftung unterstützte ca. 500 Projekte mit etwa 14 Millionen Euro, die von Forschern aus 140 Institutionen in Deutschland und 100 Institutionen in Polen realisiert wurden (Stand 2025).[3] Vorsitzende war von 2008 bis 2023 Rita Süssmuth, ihre Nachfolgerin wurde Cornelia Pieper.[4] Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats ist Stefan Troebst. Ein Versuch der CSU-Staatssekretärin Silke Launert im Herbst 2025, die FDP-Politikerin Pieper durch den CSU-Politiker und Schlagersänger Tobias Thalhammer abzulösen, stieß auf Widerstand in der Stiftung. Daraufhin zog Thalhammer seine Kandidatur zurück.[5]

Vorstand

Einzelnachweise

  1. Stiftung: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung gegründet. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 31. Oktober 2025]).
  2. Deutscher Bundestag: Wissenschaftlerin mit politischem Engagement. Abgerufen am 31. Oktober 2025.
  3. DPWS: 15 Jahre DPWS. Abgerufen am 31. Oktober 2025.
  4. DIE STIFTUNG: Cornelia Pieper leitet Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung. In: DIE STIFTUNG. 12. Januar 2023, abgerufen am 31. Oktober 2025.
  5. Stiftungsvorsitz: Rückzug nach Kritik an CSU-Kandidat. 2. November 2025, abgerufen am 4. November 2025.