Der Wahnsinn der Johanna
| Film | |
| Titel | Der Wahnsinn der Johanna |
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| Originaltitel | Juana la Loca |
| Produktionsland | Spanien |
| Originalsprache | Spanisch |
| Erscheinungsjahr | 2001 |
| Länge | 113 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Vicente Aranda |
| Drehbuch | Vicente Aranda, Antonio Larreta |
| Produktion | Enrique Cerezo |
| Musik | José Nieto |
| Kamera | Paco Femenia |
| Schnitt | Teresa Font |
| Besetzung | |
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Der Wahnsinn der Johanna (Originaltitel: Juana la Loca) ist ein spanischer Historienfilm aus dem Jahre 2001. Regie führte Vicente Aranda.
Handlung
Gezeigt wird ein Ausschnitt aus dem Leben der Königin Johanna von Kastilien, der sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts zugetragen hat. Aus machttaktischen Gründen wird sie mit dem Habsburger Philipp dem Schönen verheiratet. Diesen liebt sie leidenschaftlich und entwickelt eine Eifersucht gegen andere Frauen in Philipps Nähe. Ebenso verdächtigt sie ihn der Untreue. Johanna sucht auch im Aberglauben Mittel, die Treue ihres Mannes aufrechtzuerhalten.
Diese Hingabe an Philipp wird am Hofe als Zeichen des Wahnsinns gedeutet und Johanna soll deshalb nach dem Tode ihres Mannes die Regierungsfähigkeit abgesprochen werden. Im Admiral von Kastilien findet sie jedoch einen Fürsprecher, da er ihre Geistesgegenwärtigkeit erkennt.
Kritik
„[Die] forcierte Einseitigkeit führt jedoch zu einer starken Melodramatik, sodass viele Szenen auf Seifenopern-Niveau versanden, zumal die historischen Zusammenhänge arg schlicht präsentiert werden.“
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Der Wahnsinn der Johanna. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 21. Dezember 2025.