Der Friedensrichter von Jacksonville
| Film | |
| Titel | Der Friedensrichter von Jacksonville |
|---|---|
| Originaltitel | The Rawhide Kid |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1927 |
| Länge | 60 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Del Andrews |
| Drehbuch |
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| Produktion | Carl Laemmle jr. |
| Kamera | Harry Neumann |
| Schnitt | Rodney Hickok |
| Besetzung | |
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Der Friedensrichter von Jacksonville ist ein US-amerikanischer Stummfilmwestern aus dem Jahr 1927 von Del Andrews mit Hoot Gibson und Georgia Hale in den Hauptrollen. Der Film wurde von Universal Pictures produziert und basiert auf einer Originalstory von Peter B. Kyne.
Handlung
Der junge und temperamentvolle Ire Dennis O’Hara ist für J. Francis Jackson, den führenden Bürger der Stadt, eine ständige Quelle der Belästigung. Obwohl Dennis seinen Rivalen jedes Jahr beim jährlichen Pferderennen besiegt hat, erwirbt Jackson schließlich das Siegerpferd als Begleichung einer Spielschuld.
Der jüdische Kaufmann Simon Silverberg und seine Tochter Jessica kommen in die Stadt, um ein Geschäft zu eröffnen. Jackson stachelt die Stadtbewohner auf, um die Neuankömmlinge zu vertreiben. Dennis greift ein und bietet den Silverbergs seine Hütte an. Er verdient das Geld, um sein Pferd zurückzukaufen, aber Jackson weigert sich, es zu verkaufen, also stiehlt Dennis das Tier. Später kehrt Dennis zurück und findet Jackson praktisch an der Spitze der Stadt vor, der sein Vermögen darauf setzt, dass er das diesjährige Rennen gewinnen wird. Obwohl Jackson alles in die Wege leitet, um Dennis am Sieg zu hindern, triumphiert der Ire und schlägt seinen Gegner mit einer Peitsche nieder. Zu seinem Glück kommt Dennis mit Jessica zusammen.
Hintergrund
Gedreht wurde der Film von August bis September 1927.[1] Es wurden Außenaufnahmen im Zion-Nationalpark in Utah aufgenommen.[2]
Der Friedensrichter von Jacksonville hatte seine Premiere am 28. Dezember 1927 in New York. Der US-Kinostart erfolgte am 29. Januar 1928.[1]
Da keine Kopien der sechs Filmrollen mehr existiert, gilt der Film als verschollen.[3][4]
Kritik
Die zeitgenössische Kritik in der Variety berichtet von einem unterdurchschnittlichen Hoot-Gibson-Film. Die Geschichte sei schwach, sogar wenn man berücksichtigt, dass es sich um einen Western handelt. Die Regie sei teilweise gut und in den anderen Teilen in Ordnung.[5]
Weblinks
- Der Friedensrichter von Jacksonville bei IMDb
- Der Friedensrichter von Jacksonville in der Online-Filmdatenbank
- Hans J. Wollstein: The Rawhide Kid (1928) ( vom 27. März 2017 im Internet Archive) bei AllMovie (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ a b The Rawhide Kid (1928). In: American Film Institute. Abgerufen am 30. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Universal Completes “The Flying Nut”. In: Exhibitors Herald. 10. September 1927, S. 53 (Textarchiv – Internet Archive [abgerufen am 30. Oktober 2025]).
- ↑ Progressive Silent Film List. In: SilentEra.com. 25. November 2010, abgerufen am 27. Juli 2024 (englisch).
- ↑ Arne Anderson’s Lost Film Files. In: silentsAreGolden.com. Abgerufen am 30. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ The Rawhide Kid. In: Variety. 18. Januar 1928, S. 19 (Textarchiv – Internet Archive [abgerufen am 30. Oktober 2025]).