Der Film (Zeitung)
| Der Film
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| Erstausgabe | 1916 |
| Einstellung | 1943 |
Der Film war eine Fachzeitschrift, die von 1916 bis 1943 erschienen ist. Zunächst wurde sie im Verlag von Reinhold Kühn und später von Max Mattisson herausgegeben. Die Zeitschrift behandelte Themen rund um die Kinematographie und wandte sich speziell mit ihren verschiedenen Rubriken an die Filmindustrie.[1]
Die Zeitschrift, die in ihrer Blütezeit bis zu 200 Seiten umfasste, widmete sich Filmkritiken, Fachbeiträge, Informationen aus der Presseabteilungen der Produktionsfirmen, Filmlisten und einen präsenten Anzeigenteil für Kinobesitzer, in denen die Verleiher ihre neu angekündigten Filme vorstellten.[1]
Mitte der 1920er Jahre wurde aufgrund der Inflation die Zeitung vom Umfang her auf 30 bis 50 Seiten gekürzt. Später, Anfang der 1930er Jahre, erschien die Zeitschrift nur noch im Zeitungsformat mit dem Untertitel „Die illustrierte Wochenschrift“ und umfasste teilweise nur noch vier bis acht Seiten an Inhalt, der sich aus Nachrichten, Filmkritiken und Feuilleton zusammensetzte. Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurde Der Film in den Dienst der NS-Propaganda gestellt, 1936 mit dem Reichsfilmblatt vereinigt und im Jahr 1943 im Film-Kurier aufgelöst.[1]
Einzelnachweise
- ↑ a b c Filmzeitschriften im Textarchiv des DFF. In: DFF.FILM. Abgerufen am 12. Oktober 2025 (deutsch).