Der Aufstieg des Paten

Film
Titel Der Aufstieg des Paten
Originaltitel Corleone
Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 92 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Pasquale Squitieri
Drehbuch Orazio Barrese,
Arduino Maiuri,
Massimo De Rita
Pasquale Squitieri
Produktion Mario Cecchi Gori
Musik Ennio Morricone
Kamera Eugenio Bentivoglio
Schnitt Mauro Bonanni
Besetzung

Der Aufstieg des Paten (Originaltitel: Corleone) ist ein Kriminalfilm von Pasquale Squitieri aus dem Jahr 1978 mit Giuliano Gemma und Claudia Cardinale in den Hauptrollen. Der Film hatte in Deutschland seine Premiere auf Video.

Handlung

Die Handlung spielt in den 1950er Jahren in Italien. Vito Gargano und Michele Labruzzo wurden arm in Sizilien geboren. Sie sind Freunde seit ihrer Kindheit, doch als Erwachsene trennen sich ihre Wege. Während der Idealist Michele sich für die Landarbeiter einsetzt, die von der Mafia ausgebeutet werden, ist der schwindsüchtige Vito von dem krankhaften Wunsch besessen, aus Schmutz und Armut herauszukommen, mit welchen Mitteln auch immer. Das macht ihn gefährlich. Dennoch haben sie weiterhin eine freundschaftliche Beziehung.

Der Boss der Mafia in Palermo, Don Giusto, erkennt Vitos Bereitschaft zu skrupellosem Handeln und rekrutiert ihn, um Michele, der für die Mafia und ihre Interessen zur Gefahr geworden ist, umzubringen. Vito entscheidet sich, um seines eigenen Aufstiegs in der Organisation der Mafia den Freund zu töten. Auf diese Weise gelangt er selbst zu Macht und Reichtum, aber das reicht ihm nicht aus, er intrigiert und tötet später schließlich auch Don Giusto und nimmt dessen Platz ein, der ihm auch Einflussnahme auf die Politik ermöglicht. Er heiratet Rosa, in die er verliebt ist und die nicht genau weiß, was er tut, und sie bekommen einen Sohn.

Schließlich will Vito ins Drogengeschäft einsteigen und entführt zu diesem Zweck Aufsichtsratsmitglieder, um Lösegeld zu erpressen, das er in seinen neuen Geschäftszweig investiert. Doch auf diesem Weg schafft er sich viele Feinde, die schließlich über ihn herfallen. Zudem beginnt die Justiz systematisch gegen ihn zu ermitteln, auch wegen des Mordes an Michele. Als seinen Freunden und Alliierten bewusst wird, dass die Justiz genug Beweise hat, um ihn einzusperren, wenden sie sich von ihm ab und ermorden ihn aus Furcht, er könnte sie zum Zwecke der Strafmilderung an die Justiz verraten, so wie er Michele zum eigenen Vorteil verraten hatte. Sein Tod lässt Rosa in einem desolaten Zustand zurück und traumatisiert seinen Sohn.

Kritik

„Ein überdurchschnittlicher Mafia-Film in der Tradition der italienischen Beispiele des Genres, der weitgehend auf spektakuläre Gewaltszenen verzichtet.“

Filmdienst[1]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Der Aufstieg des Paten. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 3. März 2018.