Denkmaltopographie
Eine Denkmaltopographie (in Österreich bis 2013 Kunsttopographie, seit 2018 Denkmaltopographie) stellt die Kulturdenkmale einer Region im Zusammenhang mit der geografischen Situation und der historischen Entwicklung des Beschreibungsgebiets dar. Von der Denkmalliste unterscheidet sie sich durch die deutlich ausführlichere Darstellung, die auch einleitende Gesamtdarstellungen umfassen kann. Der Übergang zum Denkmalinventar ist fließend, ausführliche Denkmaltopographien haben zum Teil den Umfang eines Kleininventars, während das Großinventar in der Regel deutlich detailliertere Beschreibungen der einzelnen Denkmalobjekte enthält und auch abgegangene Denkmale aufnimmt.[1]
Publikationsreihen
- Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland
- Denkmaltopographie Siebenbürgen
- Österreichische Kunsttopographie (bis 2013, seit 2018: Österreichische Denkmaltopographie)
Literatur
- Achim Hubel: Inventare: Geschichte – Wandlungen – Perspektiven. In: Birgit Franz, Gabi Dolff-Bonekämper (Hrsg.) Sozialer Raum und Denkmalinventar. Vorgehensweisen zwischen Erhalt, Verlust, Wandel und Fortschreibung (= Veröffentlichungen des Arbeitskreises Theorie und Lehre der Denkmalpflege, Bd. 17, Jahrestagung in Leipzig, 4. bis 6. Oktober 2007). Sandstein, Dresden 2007. ISBN 978-3-940319-42-5, S. 45–52.
Einzelnachweise
- ↑ Arbeitsblatt 24: Inventarisation der Bau- und Kunstdenkmäler. Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, November 2005, abgerufen am 9. Januar 2026.