Demografie Nordkoreas
Der Artikel Demografie Nordkoreas beschäftigt sich mit der Bevölkerungsentwicklung und anderen demografischen Indikatoren von Nordkorea (Demokratische Volksrepublik Korea). Das Land hat laut UN-Schätzungen etwa 26,6 Millionen Einwohner (Mitte 2025). Die Bevölkerung wächst nur noch langsam (unter 0,5 % jährlich) und ist relativ gleichmäßig auf beide Geschlechter verteilt. Das Land ist gebirgig und landwirtschaftlich begrenzt nutzbar; die Bevölkerung konzentriert sich daher stark in fruchtbaren Ebenen und Küstengebieten. Die Bevölkerungsdichte liegt bei rund 220 Einwohnern pro Quadratkilometer. Etwa zwei Drittel der Nordkoreaner leben in Städten, vor allem in der Hauptstadt Pjöngjang, während die gebirgigen Grenzregionen im Norden dünn besiedelt sind. Die nordkoreanische Bevölkerung ist demografisch gesehen relativ „alt“ für ein Entwicklungsland: Das Medianalter beträgt rund 36 Jahre. Seit den 1990er-Jahren nimmt die Geburtenrate stark ab, die Fertilitätsrate sank von etwa 2,4 Kindern pro Frau um 1990 auf unter 2 Kinder in den 2010er Jahren, was auf längere Sicht zu einer Überalterung der Gesellschaft führt. Gleichzeitig ist die Sterblichkeit nach dem verheerenden Hungersnot der 1990er-Jahre wieder gesunken, und die durchschnittliche Lebenserwartung liegt 2024 bei ca. 73,5 Jahren.[1] Offizielle demografische Daten aus Nordkorea sind nur begrenzt verfügbar und basieren teils auf seltenen Volkszählungen und oft auf Schätzungen internationaler Organisationen.
Demografische Geschichte
Vorkoloniale Zeit
Vor der Kolonialzeit lebte die Bevölkerung Koreas über Jahrhunderte in einer vorwiegend agrarisch geprägten Gesellschaft mit traditionell hohen Geburten- und Sterbeziffern. Genaue Bevölkerungsdaten für den Landesteil des heutigen Nordkorea sind aus vorkolonialer Zeit spärlich. Schätzungen gehen davon aus, dass die gesamte koreanische Halbinsel um 1900 etwa 20 Millionen Einwohner hatte, davon ca. 7 Millionen im Norden.[2][3] Die Bevölkerung konzentrierte sich vor allem in landwirtschaftlich nutzbaren Gebieten; das Gebiet des heutigen Nordkorea, mit mehr Gebirgsanteil, war dabei dünner besiedelt als der Süden. Vor 1910 waren rund 90 % der Koreaner in der Landwirtschaft tätig, weshalb die Bevölkerungsdichte insbesondere in den fruchtbaren Flusstälern (etwa des Amnok/Yalu und Tumen im Norden sowie des Taedong im Westen) höher war. Bevölkerungswachstum wurde durch periodische Kriege, Epidemien und Missernten immer wieder begrenzt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die Bevölkerung moderat zu wachsen, begünstigt durch die Einführung moderner Medizin und Hygiene. So stieg die durchschnittliche Lebenserwartung der Koreaner von nur etwa 37 Jahren um 1930 auf über 50 Jahre um 1960. Noch um 1910 lebten aber nur wenige Prozent der Koreaner in Städten, die Gesellschaft blieb ländlich geprägt.[4]
Japanische Kolonialzeit
Während der japanischen Kolonialherrschaft (1910–1945) veränderte sich die Demografie Koreas erheblich. Zum einen setzte ein starkes Bevölkerungswachstum ein: Verbesserte medizinische Versorgung und relative Stabilität ließen die Einwohnerzahl bis 1945 auf geschätzt über 30 Millionen ansteigen, davon etwas über 9 Millionen im Norden.[2][3] Zum anderen beschleunigte sich die Urbanisierung: Der Anteil der städtischen Bevölkerung in ganz Korea stieg von nur ca. 2,8 % im Jahr 1915 auf 13,2 % im Jahr 1944. In Nordkorea entwickelte sich insbesondere Pjöngjang zu einer wichtigen Stadt und einem Industriezentrum, ebenso wuchsen Hafenstädte wie Wŏnsan und Ch’ŏngjin. Viele Koreaner suchten jedoch aufgrund der kolonialen Ausbeutung und Landknappheit ihr Auskommen außerhalb der Landwirtschaft. Die koloniale Wirtschaftspolitik Japans führte zur Abwanderung Hunderttausender ins Ausland: Schätzungsweise 4 Millionen (etwa 13 % aller Koreaner) lebten gegen Ende der Kolonialzeit außerhalb Koreas,[4] vor allem als Arbeitsmigranten in Japan und in der Mandschurei (Nordostchina). Innerhalb des heutigen Nordkoreas ließen sich auch einige japanische Kolonialbeamte und Siedler nieder, doch blieb die einheimische koreanische Bevölkerung demografisch überwältigend dominant.
Teilung Koreas
Die Teilung Koreas 1945 und der Koreakrieg 1950–1953 hatten dramatische Auswirkungen auf die Bevölkerungsstruktur Nordkoreas. Zunächst kam es unmittelbar nach 1945 zu erheblichen Wanderungsbewegungen zwischen Nord und Süd: Während des Krieges kamen 300.000 Südkoreaner in den Norden und 650.000 nordkoreanische Flüchtlinge flohen in den Süden, was zu einem Nettozuwachs von 350.000 Menschen im Süden führte. Darunter waren viele Intellektuelle, Christen und Grundbesitzer, die dem entstehenden kommunistischen Regime entkommen wollten. Im Gegenzug zogen einige linke Südkoreaner und zurückgekehrte Exil-Koreaner nach Nordkorea.[5] Insgesamt kehrten Millionen koreanische Gastarbeiter aus Japan nach Korea zurück, wobei sich jedoch 80 Prozent von ihnen im Süden ansiedelten.[4] Die Wanderungsbewegungen der Zeit unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs begünstigten damit den Süden, welcher schon zuvor der bevölkerungsreichere Teil Koreas war.
Der Koreakrieg selbst dezimierte die Bevölkerung Nordkoreas schwer: Schätzungen gehen davon aus, dass durch Kriegseinwirkungen etwa 10–20 % der nordkoreanischen Zivilbevölkerung ums Leben kamen, Opfer intensiver Bombardierungen, Kämpfe und Kriegsgräuel. Nordkorea hatte 1949 ca. 9 Millionen Einwohner; nach Kriegsende 1953 waren es offiziellen Angaben zufolge nur noch etwa 8,5 Millionen, anderen Schätzungen zufolge jedoch nur noch 7,4 Millionen.[6] Nordkorea hielt seine genauen Bevölkerungsstatistiken geheim. Bis zur Preisgabe offizieller Daten im Jahr 1989 war die Ausgabe des Jahrbuches von 1963 die letzte offizielle Veröffentlichung, in der Bevölkerungszahlen bekannt gegeben wurden.[7]
Der Wiederaufbau in den 1950er Jahren ging mit einem Bevölkerungsboom einher: Nach dem Krieg gab es einen „Babyboom“ mit natürlichen Zuwachsraten von zeitweise über 3 % pro Jahr. Die nordkoreanische Regierung unter Kim Il-sung förderte das Bevölkerungswachstum, um die Kriegsverluste auszugleichen. So stieg Nordkoreas Einwohnerzahl bis 1960 auf deutlich über 10 Millionen. Gleichzeitig zog es viele Menschen in Städte, da die zerstörten Industrien wiederaufgebaut wurden – die Urbanisierungsrate wuchs von ca. 15 % (1950er) auf über 50 % bis 1990. In den Jahrzehnten nach dem Krieg profitierte Nordkorea zunächst von sowjetischer und chinesischer Unterstützung, was zu Verbesserungen im Gesundheitswesen, hoher Alphabetisierung und sinkender Sterblichkeit beitrug. Die Lebenserwartung stieg bis 1990 auf über 70 Jahre, die Kindersterblichkeit sank deutlich. Bis in die 1970er Jahre hinein blieb der Lebensstandard in Nordkorea auf Augenhöhe mit dem Süden, begann danach jedoch zu stagnieren.
Entwicklung seit 1990
Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und eigenen wirtschaftlichen Problemen geriet Nordkoreas demografische Entwicklung in den 1990ern in eine Krise. Die gravierendste Zäsur war die Hungersnot („Beschwerlicher Weg“) von ca. 1994–1998, ausgelöst durch Naturkatastrophen und den Wegfall sowjetischer Hilfe. Schätzungen der Opferzahlen variieren stark: Mindestens mehrere hunderttausend Menschen verhungerten; einige Analysen gehen von 0,9 bis 2,4 Millionen Hungertoten aus, bis zu ein Zehntel der Bevölkerung.[8] Diese humanitäre Katastrophe ließ die Bevölkerungszahl Nordkoreas in den 1990er Jahren zeitweise stagnieren oder sogar sinken. Die Sterblichkeitsrate stieg deutlich und die Lebenserwartung fiel zeitweise um über 5 Jahre ab. Zudem führte der chronische Nahrungsmangel zu bis heute nachwirkenden Gesundheitsproblemen. Ein weiteres Merkmal seit den 1990ern ist die verstärkte (illegale) Abwanderung: Aufgrund von Hunger und Repression haben zehntausende Nordkoreaner das Land verlassen.
1993 wurde die erste nordkoreanische Volkszählung nach dem Koreakrieg durchgeführt, die eine Einwohnerzahl von 21,2 Millionen Menschen zählte. Trotz eines erheblichen Bevölkerungswachstums seit den 1950er Jahren war eine Verlangsamung des Wachstums und eine einsetzende Bevölkerungsalterung festzustellen. Die Lebenserwartung war zu diesem Zeitpunkt ein Jahr höher als in der Volksrepublik China und nur zwei Jahre niedriger als in Südkorea.[9] Ein weiterer Zensus wurde 2008 durchgeführt, der eine Einwohnerzahl von 24 Millionen feststellte. Laut Andrei Lankov werden die Ergebnisse der Volkszählung von ausländischen Beobachtern als plausibel angesehen.[10] Eine weitere Volkszählung war für 2018 geplant, wurde jedoch abgesagt, nachdem Südkorea die Finanzierung des Projekts aus Angst vor Verstößen gegen Sanktionen eingestellt hatte, weshalb keine aktuellen und zuverlässigen Bevölkerungsschätzungen existieren.[11]
Die Gesamtrate der Fruchtbarkeit sank offiziellen UN-Daten zufolge von rund 2,1 (Anfang der 1990er) auf nur noch ca. 1,8 Kinder pro Frau ca. 2024.[1] Unabhängige Studien deuten sogar auf noch niedrigere Geburtenraten (ca. 1,4 Kinder pro Frau) hin, insbesondere infolge der Notjahre der 1990er, womit das Land ein erhebliches demografisches Problem hätte.[12] Es gibt Hinweise darauf, dass die niedrige Geburtenrate die politische Führung beunruhigt. So brach Diktator Kim Jong-un im Dezember 2023 bei einer öffentlichen Veranstaltung sogar in Tränen aus, als er über die Geburtenrate sprach und forderte die Frauen des Landes auf, mehr Kinder zu haben.[13]
Bevölkerungsverteilung
Nordkoreas Bevölkerung verteilt sich ungleich über das Terrain: Die meisten Menschen leben in den tiefer gelegenen fruchtbaren Regionen, insbesondere im Westen des Landes. Dort befinden sich breite Ebenen und Flusstäler (z. B. entlang des Taedong-gang um Pjöngjang und Namp’o), die intensive Landwirtschaft und dichte Besiedlung ermöglichen. Auch in der Küstenebene im Südosten (Provinz Hamgyŏng-namdo) gibt es städtische Zentren. Demgegenüber sind die gebirgigen Regionen im Norden und Nordosten dünn besiedelt. Die Bergprovinzen Ryanggang und Chagang weisen die geringsten Bevölkerungsdichten auf. Insgesamt leben rund 63 % der Bevölkerung in städtischen Siedlungen, was für ein Land mit Nordkoreas Entwicklungsstand ein hoher Urbanisierungsgrad ist.[1] Auffällig ist auch die Konzentration der Bevölkerung entlang der Grenzen und Küsten: Im Süden, an der Grenze zu Südkorea, leben vergleichsweise wenige Nordkoreaner, da die Gegend um die DMZ militärisches Sperrgebiet ist. Dagegen sind die Regionen nahe der chinesischen Grenze (z. B. um die Stadt Sinuiju am Yalu) dichter bewohnt und wirtschaftlich aktiv (Grenzhandel).
Die mit Abstand größte Stadt ist die Hauptstadt Pjöngjang, politisches und wirtschaftliches Zentrum des Landes. Sie zählt etwa 3 Millionen Einwohner und bildet die Primatstadt des Landes. Pjöngjang liegt im fruchtbaren Westen und ist direkt der Zentralregierung unterstellt. Weitere bedeutende Städte sind Hamhŭng (rd. 770.000 Einwohner) an der Ostküste, mit dem angrenzenden Hafen Hŭngnam bildet es das zweitgrößte Ballungsgebiet. Darauf folgen Ch’ŏngjin (ca. 620.000 Ew.) im Nordosten, ein wichtiges Industriezentrum, Namp’o (Hafenstadt im Westen mit ca. 360.000 Ew.) und Wŏnsan (Hafen im Osten, ca. 360.000 Ew.). Auch regionale Zentren wie Sinuiju (Grenzstadt zu China, ~350.000 Ew.), Kaesŏng (im Süden, ~300.000 Ew.) und Haeju (im Südwesten) sind erwähnenswert.[14] Die Städte Nordkoreas entstanden größtenteils durch gezielte Industrialisierungspolitik in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Heute lebt die Stadtbevölkerung oft in dicht bebauten Wohnkomplexen, wobei Pjöngjang als Aushängeschild mit vergleichsweise guter Versorgung ausgestattet ist. Allerdings unterscheidet sich die Lebensqualität stark zwischen der privilegierten Hauptstadt und den Provinzstädten.
Historisch hat der Staat die Binnenmigration stark reglementiert. Es existiert ein striktes Wohnorts-Registrierungssystem (das Songbun-Klassensystem spielt dabei eine Rolle), das ungenehmigte Umzüge unterbindet. Insbesondere Pjöngjang ist nur Bürgern mit hoher Loyalität vorbehalten; Migration vom Land in die Hauptstadt wurde lange streng kontrolliert. Es besteht weder Bewegungs- noch Niederlassungsfreiheit. Die Landbevölkerung (etwa 37 % der Einwohner) lebt überwiegend in landwirtschaftlichen Kooperativen und Dörfern in den Ebenen und Tälern. Die größten landwirtschaftlichen Produktionsgebiete liegen im Westen sowie Teilen von Hamgyŏng im Osten. In den rauen Bergregionen des Nordens sind die Dörfer klein und liegen oft isoliert in Tälern.
Ethnische Gruppen
Die Bevölkerung Nordkoreas ist ethnisch und linguistisch nahezu homogen. Über 99 % der Einwohner sind ethnische Koreaner, die eine gemeinsame Sprache (Koreanisch) und kulturelle Abstammung teilen. Korea wird oft als eine der homogensten Nationen der Welt beschrieben. Diese ethnische Homogenität ist historisch gewachsen: Über Jahrhunderte gab es auf der koreanischen Halbinsel kaum dauerhafte Zuwanderung fremder Ethnien. Entsprechend gibt es nur sehr kleine Minderheiten in Nordkorea. Die größte davon ist eine chinesische Gemeinschaft (Huaqiao), deren Vorfahren meist in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach Korea kamen. Ihre Zahl wird auf nur etwa 50.000 Personen geschätzt (um 0,2 % der Gesamtbevölkerung). Diese Huaqiao-Minderheit lebt vor allem in der Grenzstadt Sinuiju und in Pjöngjang; viele betreiben Handel. Daneben existiert eine winzige japanische Minderheit, bestehend aus einigen hundert bis wenigen tausend Personen. Hierzu zählen beispielsweise japanische Frauen, die in den 1960er Jahren im Rahmen von Rückführungsaktionen mit ihren koreanischen Ehemännern nach Nordkorea übersiedelten, sowie Nachfahren japanischer Kolonialbevölkerungen und einige in den 1970er Jahren entführte Japaner. Die offizielle Propaganda der Regierung fördert eine nationale Identität, die ethnische Reinheit hervorhebt, wobei Ausländer und das Ausland häufig als Feindbilder herhalten. Offizielle Staatsmedien verbreiten häufig Rassismus, so wurden Japaner in Staatsmedien als „feindliche Rasse“ bezeichnet.[15]
Migration
Nordkorea ist heute eines der abgeschottetsten Länder der Welt, offizielle Migration in oder aus dem Land findet nahezu nicht statt. Historisch jedoch spielte Migration eine wichtige Rolle in der Bevölkerungsentwicklung Koreas. Bereits während der japanischen Kolonialzeit wanderten viele Koreaner ins Ausland. Nach der Befreiung 1945 und der Teilung der Halbinsel kam es zu massiven Bevölkerungsbewegungen, wodurch viele Familien bis heute getrennt wurden. Nach dem Koreakrieg schottete sich Nordkorea ab. Seit den 1960er Jahren existiert faktisch kein regulärer Ausreiseverkehr von Privatpersonen. Bürger durften das Land nur mit staatlicher Genehmigung verlassen – was in der Praxis fast nur Diplomaten, ausgewählte Arbeiter und Studenten betraf. Ebenso ist Zuwanderung nach Nordkorea äußerst selten: Es gibt kein Einwanderungsprogramm, und selbst Heiratsmigration (z. B. mit Koreanern aus Japan) wurde strikt kontrolliert. In der offiziellen Rhetorik gilt Emigration als Verrat und Emigranten drohen Hinrichtung und Lagerhaft. Trotzdem kam es in bestimmten Phasen zu relevanten Migrationsphänomenen. Ein Beispiel sind die Repatriierungen aus Japan: Zwischen 1959 und 1984 wanderten rund 93.000 ethnische Koreaner aus Japan nach Nordkorea ein, im Rahmen eines von Pjöngjang propagierten Programms zur „Rückkehr ins sozialistische Paradies“. Darunter waren auch etwa 6.600 japanische Ehepartner.[7]
Seit den 1990er-Jahren, vor allem während der Hungersnot, flohen zehntausende Nordkoreaner heimlich über die Grenzen, meist über die relativ poröse Grenze nach China. Diese Menschen werden von Nordkorea als Verräter behandelt, in China aber auch nicht als Flüchtlinge anerkannt, was ihre Lage schwierig macht. Viele verstecken sich in China; Schätzungen zur Zahl nordkoreanischer Flüchtlinge in China schwanken von einigen 10.000 bis zu etwa 200.000, doch genaue Daten gibt es nicht.[16] Ein Teil dieser Flüchtlinge gelingt die Weiterreise in Drittstaaten (Mongolei, Südostasien) und letztlich nach Südkorea. Bis Ende 2023 hatten sich insgesamt 34.078 nordkoreanische Überläufer in Südkorea niedergelassen (seit 1953).[17] Die meisten davon (rund 71 %) sind Frauen, da Frauen tendenziell leichter die Grenze nach China überqueren konnten und auf dem Schwarzmarkt weniger überwacht wurden. In den 2000er Jahren erreichten jährlich über tausend Nordkoreaner Südkorea; seit 2020 ist diese Zahl jedoch drastisch gesunken (2022 nur 63 Personen), bedingt durch strengere Grenzkontrollen Pjöngjangs und die COVID-19-Pandemie.[18][19]
Ein anderes Phänomen ist die temporäre Entsendung nordkoreanischer Arbeitskräfte ins Ausland, um Devisen zu erwirtschaften. Seit den 1960ern schickte Nordkorea Arbeiter in sozialistische Bruderstaaten (z. B. Bergleute in die Sowjetunion). In den 2000er Jahren nahm dies zu: Nordkoreanische Vertragsarbeiter gingen nach China, Russland, in den Nahen Osten und nach Afrika, um im Bauwesen, der Holzindustrie oder Fabriken zu arbeiten. 2017 wurde die Zahl dieser offiziellen Arbeitsmigranten weltweit auf bis zu 100.000 geschätzt, davon rund die Hälfte in China und ein Drittel in Russland. Diese Arbeiter mussten den Großteil ihres Lohns an den Staat abführen.[20]
Religion
Die überwiegende Mehrheit der Nordkoreaner gehört heute keiner organisierten Religion an. Nordkorea ist ein staatsatheistisch geprägter Staat, die Verfassung garantiert zwar nominell Religionsfreiheit, doch in der Praxis wird unabhängige Religionsausübung seit Jahrzehnten unterdrückt. Traditionell waren die Hauptreligionen in Korea der Buddhismus und der Konfuzianismus (letzterer vor allem als Gesellschaftsphilosophie), daneben existierten einheimische synkretistische Religionen wie Ch’ŏndogyo (eine im 19. Jahrhundert entstandene „Religion des Himmlischen Weges“) sowie seit dem 18./19. Jahrhundert das Christentum. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte insbesondere der Norden Koreas eine lebendige christliche Gemeinschaft – Pjöngjang galt als „Jerusalem des Ostens“ mit Hunderten Kirchen.[21] Nach Gründung der DVRK 1948 änderte sich dies jedoch radikal: Staatsgründer Kim Il-sung etablierte eine sozialistische Staatsideologie, die Religion als Konkurrenz zur Loyalität gegenüber dem Regime betrachtete. In den 1950er Jahren wurden die meisten Kirchen und Tempel geschlossen oder zerstört, religiöse Führer wurden verfolgt.
Heute praktizieren die Menschen in Nordkorea Religion fast ausschließlich im Verborgenen oder in staatlich kontrollierten Strukturen. Offiziell gibt es in Nordkorea einige religiöse Organisationen, die jedoch vom Regime gelenkt werden. Diese dienen vor allem dazu, gegenüber dem Ausland den Anschein von Religionsfreiheit zu erwecken. Tatsächlich sind autonome religiöse Aktivitäten nahezu nicht existent; die staatlich geführten Kirchen in Pjöngjang und einige wenige Tempel sind Dekor und offen nur für Ausländer oder regime-loyale Bürger. Laut Regierungsangaben gab es 2002 lediglich knapp 50.000 Religionsanhänger im Land. Laut dem „Religious Characteristics of States Dataset“ waren 2015 70,9 Prozent der Bevölkerung Atheisten, 11 Prozent Buddhisten, 1,7 Prozent Anhänger anderer Religionen und 16,5 Prozent unbekannter Konfession. Schamanismus und Chondoistismus werden auf ca. ein Zehntel der Bevölkerung geschätzt und schamanistische Praktiken sollen weiterhin in der Gesellschaft verbreitet sein, auch wenn keine verlässlichen Zahlen vorliegen. Die Anzahl der Christen wird auf 100.000 bis 400.000 geschätzt.[22] Untergrundkirchen existieren Gerüchten zufolge, insbesondere geheime christliche Hauskreise, doch deren Anhänger leben extrem gefährlich. Wer mit Bibeln oder bei Gebeten erwischt wird, riskiert schwere Strafen bis hin zu Lagerhaft.
Die Staatsideologie Juche sowie der Personenkult um die Kim-Familie übernehmen in gewisser Weise die soziale Funktion einer Quasi-Religion. Die Verehrung von Kim Il-sung und Kim Jong-il, mit täglichen Ritualen (Verbeugungen vor ihren Porträts, Lieder zu ihren Ehren), wurde von Beobachtern als ersatzreligiös beschrieben. Die Bevölkerung wird ideologisch darauf getrimmt, die Führer quasi gottgleich zu verehren.[23]
Gesundheit
Das nordkoreanische Gesundheitssystem basiert offiziell auf sozialistischer staatlicher Versorgung: Allen Bürgern wird kostenlose medizinische Betreuung zugesichert. In der Praxis leidet das Gesundheitssystem jedoch unter chronischem Ressourcenmangel und veralteter Infrastruktur, insbesondere seit der Wirtschaftskrise der 1990er. Dennoch haben gewisse Gesundheitsindikatoren im langjährigen Vergleich Fortschritte gemacht. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt laut WHO-Daten gut 73 Jahre (Stand 2021), was zwar hinter Südkorea (über 83 Jahre) liegt, aber im weltweiten Vergleich mittlere Werte darstellt. Frauen werden mit ~76 Jahren deutlich älter als Männer (~70 Jahre)[24], was auf höhere Risikobelastung der Männer (z. B. Wehrdienst, Arbeitsbedingungen, Alkohol-/Tabakkonsum) zurückgeführt wird. Die Säuglings- und Kindersterblichkeit konnte seit den 1950er Jahren erheblich gesenkt werden: Heute sterben nach UNICEF-Daten noch ca. 15 von 1000 Kindern vor dem fünften Geburtstag, ein für ein Land mit Nordkoreas Einkommen relativ niedriger Wert, vergleichbar mit einigen Schwellenländern.[25] Zum Vergleich: 1990 lag die Unter-5-Sterblichkeit Schätzungen zufolge bei über 40 pro 1000.[26] Diese Verbesserungen sind teilweise auf internationale Hilfe (UNICEF, WHO) in den Bereichen Impfungen, Basisgesundheitsversorgung und Nahrungsergänzung zurückzuführen.
Dennoch steht die gesundheitliche Lage vor großen Herausforderungen. Die Jahre der Hungersnot in den 1990ern hatten gravierende Langzeitfolgen: Viele der damals als Kinder aufgewachsenen Nordkoreaner leiden unter den Nachwirkungen von Unterernährung. 2017 waren landesweit etwa 19,1 % der Kinder unter 5 Jahren chronisch unterentwickelt (wachstumsverzögert), in einigen Regionen wie Ryanggang sogar über 30 %. Akute Unterernährung lag landesweit bei ca. 2,5 %.[27] Das bedeutet, dass trotz verbesserter Versorgung immer noch rund jedes fünfte Kind in Nordkorea kleinwüchsig ist für sein Alter, ein Indikator für dauerhaften Nahrungsmangel. Auch ein Teil der erwachsenen Bevölkerung (besonders die sogenannte „verlorene Generation“ der 90er) weist gesundheitliche Beeinträchtigungen wie geringere Körpergröße, Anfälligkeit für Krankheiten und Entwicklungsdefizite auf. Die Ernährungslage bleibt fragil: Etwa 40–50 % der Bevölkerung galten 2016 als unterernährt im Sinne von verminderter Kalorienzufuhr.[28]
Das Gesundheitssystem selbst ist hierarchisch strukturiert: Es gibt ein dichtes Netz an Krankenstationen, die in Gemeinden für die Grundversorgung zuständig sind, sowie Kreiskrankenhäuser, Provinzkrankenhäuser und zentrale Kliniken in Pjöngjang. Prinzipiell existiert eine Gesundheitsversorgung bis in ländliche Gebiete. Probleme sind jedoch Mangel an Medikamenten, moderner Ausrüstung und Fachwissen. Viele Einrichtungen außerhalb Pjöngjangs verfügen nur über rudimentäre Ausstattung, Stromausfälle behindern Operationen, und oft müssen Patienten grundlegende Dinge (wie Spritzen, Verbandsmaterial) selbst auf Märkten beschaffen. Insbesondere in den Krisenjahren der 1990er kollabierte das System teilweise – Ärzte tauschten ihre Dienste gegen Lebensmittel ein, Krankenhäuser konnten kaum Patienten stationär ernähren. Seitdem hat sich die Lage leicht stabilisiert, aber die Qualität der Versorgung bleibt deutlich hinter internationalen Standards zurück.
Ein wichtiges Thema ist zudem die Wasserversorgung und Hygiene. Laut offiziellen Angaben haben 97 % der Stadtbevölkerung und etwa 89 % der Landbevölkerung Zugang zu verbessertem Trinkwasser und sanitären Anlagen.[29] Doch diese Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen – Berichte deuten darauf hin, dass z. B. ländliche Haushalte oft ungefiltertes Wasser aus Flüssen nutzen müssen, da Trinkwasser oder Wasser aus Brunnen oft verschmutzt ist. Wasserbedingte Erkrankungen (z. B. Durchfallerkrankungen) tragen nach wie vor zur Kindersterblichkeit bei, wenn auch in geringerem Ausmaß als in ähnlich armen Ländern.[30][31]
Die COVID-19-Pandemie ab 2020 traf Nordkorea unvorbereitet: Ohne nennenswerte Impfvorsorge (das Regime lehnte internationale Impfstoffangebote lange ab) und mit minimaler Testkapazität behauptete Nordkorea zwar offiziell, das Virus ferngehalten zu haben, doch Insidereinschätzungen gehen von erheblichen ungemeldeten Krankheitswellen aus. Während das Regime offiziell nur 74 Todesfälle zugab, berichteten Dissidenten von einer erheblichen Übersterblichkeit.[32]
Bildung
Bildung nimmt in Nordkorea einen hohen Stellenwert ein, zumindest der Rhetorik nach. Das Land verfügt über ein staatliches, kostenloses Bildungssystem nach sozialistischem Modell. Seit 2012 gilt eine landesweite 12 jährige Schulpflicht: Die allgemeine Schulzeit wurde von zuvor 11 auf 12 Jahre verlängert. Konkret umfasst dies 1 Jahr Vorschulerziehung (Kinder mit 5 Jahren besuchen den Kindergarten), 5 Jahre Grundschule (Volkschule), 3 Jahre Unterstufe (Mittelstufe) und 3 Jahre Oberstufe (Oberschule). Diese allgemeine 12-jährige unentgeltliche Unterrichtspflicht wurde 2012 von Kim Jong-un per Gesetz eingeführt.[33][34] Nordkorea rühmt sich, damit eines der weltweit längsten kostenlosen Bildungssysteme zu haben, was propagandistisch verwertet wird.[35] Die Alphabetisierungsrate wird mit 100 % angegeben. Die Bildungsausgaben sind laut Regierungsangaben sehr hoch: Rund 15 % des Staatshaushalts fließen offiziell in das Bildungswesen.[36] Dies spiegelt die propagandistische Priorität wider, Bildung als Errungenschaft des Sozialismus darzustellen.
Die Schulbildung in Nordkorea ist jedoch stark von ideologischer Indoktrination geprägt. Von der Grundschule an durchzieht die Unterrichtspläne die sogenannte revolutionäre Erziehung. Der Personenkult um die Kim-Familie ist fester Bestandteil des Lehrplanes: Schüler lernen detailliert die offiziellen Biographien von Kim Il-sung, Kim Jong-il und Kim Jong-un, oft in eigenen Fächern. Zahlreiche Beispiele in Schulbüchern – selbst in Mathematik oder Sprachunterricht – beziehen sich auf militärische oder patriotische Inhalte (z. B. Rechenaufgaben über das Zählen von US-Imperialisten). Über 80 Prozent von Textbüchern besteht aus Verehrungen der Kim-Familie. Kritisches Denken oder offene Diskussion werden so gut wie nicht gefördert; statt dessen wird Wert auf auswendig gelernte Parteilinie gelegt. Praktisch alle Fächer – von Literatur bis Geographie – dienen auch der politischen Erziehung im Sinne des Juche-Ideals und der Verteufelung externer Feinde. Daneben gibt es paramilitärische Elemente und alle Schüler absolvieren militärische Übungen.[35]
Die Infrastruktur des Bildungssystems variiert stark: In Pjöngjang und größeren Städten gibt es vergleichsweise gut ausgestattete Schulen, Spezialschulen für Begabte (etwa Fremdsprachenschulen, Naturwissenschaftsgymnasien) und Prestige-Universitäten, während ländliche Schulen nur schlecht ausgestattet sind. Die höhere Bildung umfasst Universitäten, Fachhochschulen und Militärakademien. Die bedeutendste Hochschule ist die Kim-Il-sung-Universität in Pjöngjang. Daneben gibt es spezialisierte Universitäten (z. B. Technische Universität Kim Ch’aek, Universität für Außenstudien, medizinische Universitäten in Pjöngjang und Provinzzentren). Insgesamt gab es 2018 ca. 200 Hochschulen im Land. Die Studienplätze sind begehrt und werden vom Staat nach Leistung und Loyalität vergeben. Das System soll jedoch seit der Regierungszeit von Kim Jong-il stärker auf Leistung beruhen als zuvor. Es besteht ein harter Wettbewerb um begehrte Studienplätze, welcher zu einem Boom der privaten Nachhilfe geführt hat.[37]
Statistik
Jährliche Entwicklung wichtiger demografischer Indikatoren laut Schätzungen der UN:[1] Bei den Angaben handelt es sich um modellierte Schätzwerte, welche von anderen Quellen anweichen können.
| Jahr | Einwohnerzahl | Einwohnerwachstum (in %) |
Bevölkerungsdichte (pro km²) |
Medianalter in Jahren |
Fertilitätsrate pro Frau |
|---|---|---|---|---|---|
| 1955 | 10.403.325 | −1,77 | 86 | 17,3 | 3,67 |
| 1960 | 11.722.953 | 2,42 | 97 | 18,9 | 3,57 |
| 1965 | 13.219.369 | 2,43 | 110 | 20,2 | 3,56 |
| 1970 | 15.172.775 | 2,79 | 126 | 20,4 | 3,85 |
| 1975 | 16.971.055 | 2,27 | 141 | 19,7 | 3,05 |
| 1980 | 18.236.786 | 1,45 | 151 | 21,4 | 2,84 |
| 1985 | 19.620.388 | 1,47 | 163 | 23,1 | 2,65 |
| 1990 | 21.112.137 | 1,48 | 175 | 24,9 | 2,39 |
| 1995 | 22.669.304 | 1,43 | 188 | 26,9 | 2,15 |
| 2000 | 23.665.910 | 0,86 | 197 | 29,1 | 1,94 |
| 2005 | 24.396.433 | 0,61 | 203 | 31,4 | 1,87 |
| 2010 | 24.987.258 | 0,48 | 208 | 33,0 | 1,89 |
| 2015 | 25.575.350 | 0,47 | 212 | 34,2 | 1,86 |
| 2020 | 26.136.312 | 0,43 | 217 | 35,3 | 1,82 |
| 2025 | 26.571.036 | 0,27 | 221 | 36,5 | 1,77 |
Einzelnachweise
- ↑ a b c d North Korea Population (2025). Abgerufen am 7. November 2025 (englisch).
- ↑ a b NORTH KOREA : population growth of the whole country. Archiviert vom am 19. März 2025; abgerufen am 7. November 2025 (englisch).
- ↑ a b SOUTH KOREA : population growth of the whole country. Archiviert vom am 25. Februar 2020; abgerufen am 7. November 2025.
- ↑ a b c Population Change and Development in Korea | Asia Society. 25. Juli 2017, abgerufen am 7. November 2025 (englisch).
- ↑ K-Developedia: Korea development experience database by KDI School. Archiviert vom am 18. November 2023; abgerufen am 7. November 2025 (englisch).
- ↑ NEW EVIDENCE ON NORTH KOREAN WAR LOSSES | Wilson Center. 1. August 2001, abgerufen am 7. November 2025 (englisch).
- ↑ a b Department of the Army: PAM 550-81 North Korea: A Country Study, 4th edition. 1994 (archive.org [abgerufen am 7. November 2025]).
- ↑ Famine Strikes North Korea | Research Starters | EBSCO Research. Abgerufen am 7. November 2025 (englisch).
- ↑ Analysis of Democratic People's Republic of Koreas 1993 Census
- ↑ Andrei Lankov: The Real North Korea: Life and Politics in the Failed Stalinist Utopia. Oxford University Press, 2015, ISBN 978-0-19-939003-8, S. 66 (google.de [abgerufen am 7. November 2025]).
- ↑ Anthony Fensom: Kim Jong-Un Has a Population Problem. In: The National Interest. 19. November 2019, abgerufen am 7. November 2025 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Jooyung Lee: The Shadow of Low Birth Rate in North Korea and Its Implications for the Economy - 38 North: Informed Analysis of North Korea. In: 38 North. 7. März 2025, abgerufen am 7. November 2025 (englisch).
- ↑ Kim Jong-un cries as he begs North Korean women to have more babies. 6. Dezember 2023, abgerufen am 7. November 2025 (englisch).
- ↑ Benjamin Elisha Sawe in Society: Biggest Cities In North Korea. 19. Juli 2018, abgerufen am 7. November 2025 (amerikanisches Englisch).
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