Demografie Ägyptens

Der Artikel Demografie Ägyptens beschäftigt sich mit der Bevölkerungsentwicklung und anderen demografischen Indikatoren von Ägypten. Ägypten ist mit rund 108 Millionen Einwohnern (Stand August 2025) das bevölkerungsreichste Land der arabischen Welt und weltweit an 13. Stelle. Die Bevölkerung Ägyptens weist trotz eines leichten Rückgangs der Wachstumsrate immer noch ein hohes Wachstum auf. So ging die Gesamtfruchtbarkeitsrate von 3,5 Kindern pro Frau im Jahr 2014 auf etwa 2,4 im Jahr 2024 zurück.[1] Aufgrund der insgesamt jungen Bevölkerung (der Anteil der unter 24-Jährigen lag 2021 bei etwa 50 %[2]), ist das natürliche Bevölkerungswachstum jedoch weiterhin hoch. Geografisch leben etwa 95 % der Ägypter in einem schmalen Streifen entlang des Nils, der nur rund 4 % der Landesfläche ausmacht.[3] Dies führt zu einer sehr hohen Bevölkerungsdichte im Niltal und -delta, eine der weltweit höchsten, während große Teile der Wüste kaum besiedelt sind.

Demografische Geschichte

Altes Ägypten und Antike

Schätzungen gehen für die Zeit um 4000 v. Chr. von nur etwa 350.000 Menschen aus, die entlang des fruchtbaren Nils siedelten. Mit der staatlichen Vereinigung etwa 3100 v. Chr. wuchs die Bevölkerung rasch: Um 3000 v. Chr. lebten Schätzungen zufolge bereits knapp eine Million Menschen in Ägypten. Im Alten Reich (um 2500 v. Chr.) erreichte die Bevölkerungszahl etwa 1,6 Millionen, im Mittleren Reich (um 1800 v. Chr.) etwa 2 Millionen, und im Neuen Reich um 1250 v. Chr. etwa 2,9 Millionen. Ramses II. dürfte über drei bis dreieinhalb Millionen Untertanen geherrscht haben.[4] Schätzungen weichen zwar ab, allerdings muss die Bevölkerungsdichte im Niltal für präindustrielle Verhältnisse sehr hoch gewesen sein. Allein für den Bau der Cheops-Pyramide könnten bis zu 100.000 Arbeiter zum Einsatz gekommen sein.[5] Klassische Autoren wie Diodor und Josephus berichten später sogar von 7 bis 7,5 Millionen Ägyptern zur Zeit des Neuen Reichs bzw. der Ptolemäer, doch gelten diese Zahlen als übertrieben, da sie vermutlich kaiserzeitliche oder symbolische Hochrechnungen wiedergeben. Nach neuesten archäologischen Modellen lag die Bevölkerung im späten Ptolemäerreich (um 150 v. Chr.) bei etwa 4,9 Millionen, davon einige Hunderttausende in Alexandria.[4]

Die alte ägyptische Gesellschaft war stark „hydraulisch“ geprägt, das heißt, ihr Wohlstand hing entscheidend von der jährlichen Nilschwemme ab, die eine vergleichsweise hohe Agrarproduktivität und Bevölkerungsdichte ermöglichte. Klimatische Ereignisse spielten daher eine wichtige Rolle: Während der sogenannten 4,2-Kilojahr-Klimakatastrophe um 2200 v. Chr. kam es zu stark zurückgehenden Nilpegeln und jahrzehntelanger Dürre, was den Untergang des Alten Reiches und eine Phase der Hungersnöte begünstigte. Archäologische Befunde und Inschriften belegen vermehrte Nahrungsmittelknappheit in dieser Zeit. Auch in hellenistischer Zeit hatten klimatische Schocks Folgen: Studien zeigen, dass Vulkanausbrüche periodisch die afrikanischen Niederschläge beeinträchtigten und somit die Nilhochwasser minderten. Jedes solcher „Nilversagen“ trug zu sozialen Unruhen bei und schwächte die Wirtschaft. Insgesamt entwickelten sich jedoch Anpassungsstrategien wie verbesserte Bewässerungssysteme, Vorratsspeicherung und Diversifikation der Landwirtschaft, um den Ernteausfällen zu begegnen.[6][7]

Im spätantiken Ägypten (griechisch-römisch-byzantinische Zeit) blieb die Bevölkerung trotz politischer Umbrüche vergleichsweise stabil. Außerdem gab es vereinzelt Seuchen (etwa die Justinianische Pest im 6. Jh.), doch dauerhafte Rückgänge sind nicht genau belegt. Eine große Zahl von Personen aus dem Mittelmeerraum siedelte in Ägypten, und unter den Ptolemäern stellten Griechen 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung und waren die dominante soziale Klasse.[8] Mit der arabischen Eroberung im 7. Jahrhundert setzte eine langsame kulturelle und soziale Transformation ein, die zur Arabisierung und Islamisierung führte. Es kam zu Zuzug von der arabischen Halbinsel und durch den Sklavenhandel aus Subsahara-Afrika. Die moderne ägyptische Bevölkerung stammt trotz erheblicher sprachlicher und kultureller Veränderung jedoch in weitgehender Kontinuität von den antiken Ägyptern ab.[9]

Mittelalter und Neuzeit

Im Mittelalter durchlebte Ägypten demografisch schwierige Zeiten. Konkrete Zahlen fehlen, doch ist bekannt, dass mehrere Pestwellen (einschließlich des Schwarzen Tod im 14. Jahrhundert) verheerende Bevölkerungsverluste verursachten. Trotz einiger Erholungsphasen blieb die Bevölkerungszahl bis in die Neuzeit niedrig und stagnierte bei einigen Millionen über zahlreiche Jahrhunderte. Die demografische Situation war im Mittelalter am schlechtesten und verbesserte sich erst nach dem Ende der mamlukischen und osmanischen Herrschaft Anfang des 19. Jahrhunderts.[10] Die Bevölkerung blieb überwiegend agrarisch geprägt. Mit Kairo bildete sich ein neues urbanes Zentrum östlich des Nils, das Alexandria und weiter südlich gelegene Städte als dominante Metropole ablöste.

Die osmanische Eroberung Ägyptens 1517 brachte zwar politische Stabilität, aber keinen nachhaltigen Aufschwung. Steuern und Abgaben, wiederkehrende Seuchen und zeitweilige Missernten bremsten das Wachstum. Im 18. Jahrhundert lag die Bevölkerung nach Schätzungen bei zwei bis drei Millionen, ein Wert, der unterhalb dem der Antike lag.[11] Erst mit Muhammad Ali Pascha, der 1805 die Macht übernahm, setzte eine neue Wachstumsphase ein. Dieser förderte den Ausbau von Bewässerungsanlagen, den Anbau von Baumwolle und eine Ansiedlungspolitik (u. a. Ansiedlung von Siedlern aus dem Nahen Osten und Albanien). Diese Modernisierungsmaßnahmen verbesserten die Ernährungslage und senkten die Sterblichkeit. Berechnungen schätzten die Bevölkerung Ägyptens um 1848 auf etwa 4,48 Millionen Menschen.[12] Zwei Jahrzehnte später, kurz vor der britischen Kolonialzeit, ergab die erste veröffentlichte Volkszählung von 1882 eine Zählung von rund 6,8 Millionen. Revidierte Schätzungen gingen sogar von einer tatsächlichen Gesamtbevölkerung von 7,5 Millionen aus.[11] Diese Dynamik führte zu einer stetig steigenden Bevölkerungsdichte, insbesondere da verfügbare Ackerfläche begrenzt war.

20. Jahrhundert

Einwohnerentwicklung[13][14]
Volkszählung Einwohnerzahl
(in Mio.)
1882 6,7
1897 9,7
1907 11,2
1917 12,7
1927 14,1
1937 15,9
1947 19,0
1960 26,1
1966 30,0
1976 36,7
1986 48,3
1996 59,3
2006 72,8
2017 94,8

Das 20. Jahrhundert war durch einen starken demografischen Wandel geprägt. Ägypten erlebte eine rasche Urbanisierung, indem immer mehr Menschen vom Land in Städte wie Kairo und Alexandria zogen. Gleichzeitig sanken die Sterblichkeitsraten deutlich: Fortschritte in der Medizin, Impfkampagnen und Wasserversorgung führten zu starkem Bevölkerungswachstum. Die Volkszählung von 1937 zählte bereits knapp 16 Millionen Einwohner.[11] 1960 lag sie bei 26 Millionen und bis Ende des Jahrhunderts verdreifachte sie sich fast auf knapp 70 Millionen. Ein wesentlicher Faktor war lange eine hohe Fertilität. Ägypten startete 1965 das erste arabische Familienplanungsprogramm. Während der 1970er und 1980er Jahre fiel die Gesamtfruchtbarkeitsrate zwar von etwa 5,3 Kindern pro Frau (1980) auf rund 3,0 (2008)[15], auch dank verbesserter Bildung. Dennoch blieb das Wachstum durch eine große Zahl junger Frauen im reproduktiven Alter sehr hoch. Dadurch verdichtete sich die Besiedlung im Niltal weiter. Großstädte wuchsen explosiv und die Metropolregion Kairo stieg zu einer der dichtesten und größten Stadtregionen der Welt auf. Überbevölkerung, Umweltprobleme und Slumbildung wurden hier zu einem erheblichen Problem.

21. Jahrhundert

Im 21. Jahrhundert hält die Bevölkerungszunahme an, wenn auch mit moderaterem Tempo. Die Einwohnerzahl stieg von rund 68 Millionen im Jahr 2000 auf über 84 Millionen im Jahr 2014 und erreichte 2025 etwa 108 Millionen.[15][1] Die Wachstumsrate lag 2025 aktuell bei etwa 1,5 % pro Jahr, deutlich unter den Spitzenwerten von 2–2,6 % in den 1980er/90er Jahren. Nach einem kurzen Babyboom nach 2008, bei dem die Fertilitätsrate wieder auf 3,5 Kinder pro Frau bis 2014 anstieg, sank sie danach deutlich auf etwa 2,4 Kinder pro Frau (2024).[1] Dennoch bleibt der enorme Bevölkerungsdruck eine politische Herausforderung, ebenso die Youth Bulge, welche in Kombination mit Arbeits- und Perspektivlosigkeit in den 2010er Jahren zu anhaltenden politischen Unruhen führte.[16] Die Regierung versucht über Reformen in Gesundheit, Bildung und Wirtschaft das Wachstum zu kanalisieren. Zugleich wird über weitere Maßnahmen zur Geburtenkontrolle diskutiert, um die Kosten des weiteren Wachstums zu begrenzen, in Anlehnung etwa an die Ein-Kind-Politik Chinas. So sprach sich der ägyptische Präsident Abd al-Fattah as-Sisi für eine Senkung der Geburtenzahl von zwei Millionen (2024) auf ca. 400.000 aus und das Bevölkerungswachstum wird häufig als nationale Krise angesehen.[17] Aufgrund des demografischen Momentums rechnet die UN mit einem weiteren Anstieg der Bevölkerung auf 142 bis 158 Millionen um 2050.[18]

Bevölkerungsverteilung und Städte

Fast die gesamte ägyptische Bevölkerung ist entlang des Nils konzentriert. Laut CIA-Factbook leben rund 95 % der Einwohner in einem etwa 20 km breiten Korridor entlang des Nils und im Nildelta.[19] Die moderate Bevölkerungsdichte (ca. 105 Personen pro km²) für das Gesamtland ist deshalb irreführend, da z. B. im Gouvernement Kairo die Bevölkerungsdichte bei über 3.000 Personen pro Quadratkilometer liegt. Regional betrachtet ist die Bevölkerungszahl im Nildelta (z. B. Gouvernement Kairo, Gizeh, Qalyubia, Menufiya) am höchsten, gefolgt von Oberägypten am Niloberlauf.[14] Wüstenregionen wie die Oase Siwa im Westen oder Sinai im Osten sind dünn besiedelt. Die Staatspolitik plant deshalb auch den Ausbau neuer Siedlungen in der Wüste (z. B. Neue Hauptstadt östlich von Kairo) und neue Siedlungen an der Küste, um Landdruck zu verringern.[20] Knapp 55,6 % der Haushalte waren 2025 in ländlichen Gebieten angesiedelt, was einer leicht höheren Landbevölkerung als städtischer Bevölkerung entspricht.[21] Die Dörfer im Niltal sind jedoch dicht und liegen nah aneinander.

Die wichtigsten urbanen Zentren sind Kairo und Alexandria. Die Metropolregion Groß-Kairo (inklusive Gizeh und einiger Satellitenstädte) zählt über 20 Millionen Einwohner. Alexandria, am Mittelmeer gelegen, hat rund 5 Millionen Einwohner. Weitere größere Städte sind Gizeh (eigene Stadtverwaltung neben Kairo), mehrere Städte im Nilddelta wie Tanta oder Al-Mansura sowie Al-Fayyūm, Asyut, Luxor, Assuan, Hurghada, Sues und Port Said (letztere durch den Sueskanal geprägt).

Top-15-Städte in Ägypten nach Einwohnerzahl[14]
Rang Name Einwohnerzahl (2023) Gouvernement
1. Kairo 9.801.536 al-Qahira
2. Alexandria 5.362.517 al-Iskandariyya
3. Gizeh 4.458.135 al-Dschiza
4. Schubra al-Chaima 1.275.700 al-Qalyubiyya
5. Port Said 791.749 Bur Saʿid
6. Sues 716.458 as-Suwais
7. al-Mansura 632.330 ad-Daqahliyya
8. Mahalla al-Kubra 614.202 al-Gharbiyya
9. Tanta 597.694 al-Gharbiyya
10. Asyut 562.061 Asyut
11. Fayyum 531.861 al-Fayyum
12. al-Chusus 502.864 al-Qahira
13. Zagazig 460.501 asch-Scharqiyya
14. Ismailia 450.388 al-Ismaʿiliyya
15. Assuan 401.890 Aswan

Ethnische Gruppen

Die Bevölkerung Ägyptens gilt linguistisch und kulturell überwiegend als homogen. Nach Volkszählungsangaben bezeichnen sich etwa 99,7 % der Einwohner als Ägypter.[19] Die überwältigend große Mehrheit der Ägypter sind Araber (ländliche Fellachen und Stadtbevölkerung) und historische Minderheiten (Juden, Griechen, Italiener) sind seit dem Ende der Kolonialzeit deutlich geschrumpft. So existieren etwa nubische Gemeinschaften im südlichen Oberägypten (zwischen Assuan und dem 1. Katarakt des Nils), berberische Stämme in der Oase Siwa (Westwüste) sowie diverse Beduinenstämme in Sinai und Ostsahara. Es gibt auch beträchtliche Minderheiten von Beja und Dom. Diese Gruppen sind meist kulturell und sprachlich den Nachbarvölkern verwandt, sind aber seit Generationen Teil Ägyptens. Die Bewohner von Oberägypten (Südägypten) werden als Ṣa‘īdī bezeichnet, wobei es sich jedoch mehr um eine soziokulturelle Bezeichnung handelt. Hinzu kommen kleine Gruppen von Ausländern und jüngeren Zuwanderer (etwa aus Sudan, Eritrea oder Syrien), die jedoch insgesamt kaum ein Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Die Hauptsprache ist Arabisch (ägyptischer Dialekt), Nebensprachen sind bei Minderheiten Nubisch oder Siwi.

Migration

Die Migration Ägyptens ist durch starke Bewegungen sowohl innerhalb des Landes als auch über die Grenzen geprägt. Historisch motivierten Landknappheit und Arbeitslosigkeit zu Wanderungen vom ländlichen Hinterland in die Städte. Besonders junge Männer ziehen von den Dörfern des Nildelta und Oberägypten in Großstädte wie Kairo und Alexandria. Gleichzeitig gibt es eine große ägyptische Diaspora. 2025 lebten mehr als 11 Millionen Ägypter dauerhaft im Ausland.[1] Viele arbeiten als Gastarbeiter in arabischen Golfstaaten (Saudi-Arabien, Kuwait, UAE, Katar) oder in Europa (Italien, Deutschland, USA etc.). Rücküberweisungen der Migranten sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Nach Weltbankdaten empfing Ägypten 2023 rund 19,5 Milliarden US-Dollar an Rücküberweisungen und zählte damit zu den weltweit führenden Empfängerländern.[22]

Aufgrund niedriger Löhne ist Ägypten kein bedeutendes Ziel von ⁣⁣Arbeitsmigranten, jedoch beherbergt Ägypten eine große Zahl von Flüchtlingen und Asylsuchenden aus der Region. Anfang 2025 waren nach UN-Angaben über 870.000 registrierte Flüchtlinge in Ägypten ansässig, überwiegend aus dem Sudan und Syrien. Die meisten dieser Flüchtlinge haben sich in großen Städten angesiedelt.[23]

Religion

Ägypten ist ein multi-religiöses Land, in dem jedoch der Islam eindeutig dominiert. Nach den Schätzungen sind etwa 90 % der Bevölkerung Muslime, größtenteils sunnitischer Konfession.[19] Der Staat erkennt den Islam als Staatsreligion an und die Grundsätze der Scharia sind die Hauptquellen der Gesetzgebung, wobei religiöse Institutionen wie die Azhar-Universität großen Einfluss haben. Die muslimische Bevölkerung gliedert sich in verschiedene Rechtsschulen (etwa Schafi‘i, malikitisch, salafistisch) und einen kleinen schiitischen Muslimanteil. Insgesamt gilt der ägyptische Islam als konservativ (drei Viertel unterstützten in einer Umfrage von 2013 die Anwendung der Scharia)[24] und Ägypten ist das Ursprungsland der Muslimbrüder. Der politische Islam hat seit dem Militärputsch von 2013 allerdings an Einfluss verloren, nachdem kurzzeitig die Islamisten an der Macht waren.[25]

Die christliche Minderheit umfasst rund 10 % der Bevölkerung.[19] Die Mehrheit davon sind koptisch-orthodoxe Christen, die historisch seit der Spätantike im Niltal ansässig sind. Daneben gibt es koptisch-katholische, evangelische und andere Gemeinden (z. B. armenisch-orthodox, maronitisch), insgesamt aber nur kleine Minderheiten. Christen finden sich verstärkt in Oberägypten, und obwohl die christliche Religionsausübung in Ägypten geschützt ist, leidet die christliche Minderheit unter gewissen sozialen Benachteiligungen, die sich aus dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Rechtsquelle ergeben. Von radikalen Elementen wurden immer wieder Anschläge und Gewalttaten gegen Christen und ihre Religi­ons­einrichtungen verübt.[26]

Das Judentum verfügt über eine jahrtausendealte Geschichte in Ägypten. In den 1940er Jahren lebten ca. 80.000 Juden im Land, die allerdings mit Ausbruch des Palästinakriegs 1948 das Land verließen. Im zeitgenössischen Ägypten ist Antisemitismus weitverbreitet und offene jüdische Religionsausübung kaum noch möglich. 2017 lebten noch schätzungsweise 30 Juden im Land.[27]

Gesundheit

Die gesundheitliche Situation in Ägypten hat sich in den letzten Jahrzehnten verbessert, obwohl noch Herausforderungen bestehen. Nach aktuellen Schätzungen liegt die mittlere Lebenserwartung bei rund 71,6 Jahren (2023), ein deutlicher Zuwachs gegenüber etwa 35 Jahren Mitte des 20. Jahrhunderts. Sie liegt damit im weltweiten Mittel, jedoch deutlich niedriger als in den Industrieländern.[28] Die Kindersterblichkeit (Mortalität unter 5 Jahren) ist stark gesunken: Im Jahr 2023 betrug sie etwa 17,5 pro 1.000 Lebendgeburten und hat sich damit seit 2000 mehr als halbiert.[29] Dies verdankt Ägypten umfangreichen Impfprogrammen (z. B. gegen Polio und Masern) und besserer medizinischer Infrastruktur. Auch die Ernährungslage hat sich gebessert: Früher verbreitete Mangel- und Unterernährung sind zurückgegangen, allerdings leidet ein Teil der Bevölkerung nach wie vor unter Vitamin- und Mikronährstoffmangel. Auffällig ist seit den 1990er Jahren ein Anstieg übergewichtiger und fettleibiger Menschen; etwa 40 Prozent der erwachsenen Bevölkerung sind adipös (2019) und über 60 Prozent der Männer leben mit Typ 2-Diabetes.[30]

Der Zugang zur medizinischen Grundversorgung hat sich verbessert, aber Regionalunterschiede bleiben. In Städten stehen den Menschen mehr Ärzte und Kliniken zur Verfügung als in ländlichen Regionen Oberägyptens. Laut der WHO weist Ägypten eine Dichte von etwa 0,7 Ärzten pro 1.000 Einwohner auf (2020), ein eher niedriger Wert.[31] Viel medizinisches Fachpersonal verlässt das Land, was zum Ärztemangel beiträgt.[32] Gesundheitspolitisch ist Ägypten dabei, das staatliche Gesundheitssystem auszubauen und Krankenkassen aufzubauen. Private Gesundheitsanbieter spielen vor allem in den Städten eine wachsende Rolle. 2018 wurde ein Gesetz verabschiedet, das den Aufbau einer allgemeinen Gesundheitsfürsorge wie in westlichen Wohlfahrtsstaaten bis zum Jahr 2030 vorsieht. Finanziert werden soll dieses aus Steuern und Sozialabgaben.[33]

Bildung

Das ägyptische Bildungssystem ist inzwischen landesweit ausgebaut, zeigt aber regionale und geschlechtsspezifische Ungleichheiten. Die Einschulung in die Grundschule ist nahezu flächendeckend: Die Netto-Einschulungsrate für die Primarstufe liegt bei etwa 98–100 % für beide Geschlechter. Auch der Übergang in die Sekundarschule ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen, wobei in den Städten die Abschlussquoten höher sind als in den ländlichen Gebieten. Die Regierung garantiert eine staatliche Grundbildung (Grundschule) und teilweise auch weiterführende Bildung, doch die Qualität variiert stark. Ein Problem sind hohe Abbruchsquoten, und bis zu 30 Prozent schließen die obere Sekundarstufe nicht ab. Die Alphabetisierung der Gesamtbevölkerung (15 Jahre und älter) betrug 2021 etwa 71,2 %, weiterhin leben ca. 38 Millionen Analphabeten im Land. Dabei ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen beträchtlich: Während rund 76,5 % der Männer lesen und schreiben können, sind es nur etwa 65,5 % der Frauen. Diese Lücke schließt sich jedoch, da Frauen heute öfter die Schule besuchen, im Gegensatz zu älteren Generationen. Unter den 15–24-Jährigen liegt die Alphabetisierung bei knapp 88 % (Mädchen ca. 87 % und Jungen 90 %).[34]

Die Regierung investiert etwa 3,1 % des BIP ins Bildungswesen (2021).[34] Die Gelder fließen vor allem in den Betrieb staatlicher Schulen und Universitäten sowie in Berufsbildung und Alphabetisierungskurse für Erwachsene. Hochschulbildung ist kostenpflichtig, aber es gibt zahlreiche staatliche Universitäten (z. B. Kairo, Al-Azhar, Alexandria) und eine wachsende Zahl privater Hochschulen und Auslandspartnerschaften. Dieses System produziert eine wachsende Anzahl an Menschen mit Hochschulbildung, die jedoch häufig Probleme haben, nach dem Studium einen ihrer Qualifikation entsprechenden Job zu finden (Jugendarbeitslosigkeit ist ein erhebliches Problem) und das Land verliert viele Fachkräfte ins Ausland (Brain Drain).

Statistik

Jährliche Entwicklung der Geburten und Todesfälle und weiterer Vitalstatistiken laut offizieller Statistik.[35]

Jahr Einwohnerzahl Geburten Todesfälle Natürliche
Änderung
Geburtenrate
(je 1000 Einw.)
Sterberate
(je 1000 Einw.)
Nat. Änderung
(je 1000 Einw.)
Nettemigration
(je 1000 Einw.)
Fertilitätsrate
1934 15.449.000 651.663 429.851 221.812 42,2 27,8 14,4 6,08
1935 15.624.000 645.760 412.197 233.563 41,3 26,4 14,9 −3,7 5,97
1936 15.801.000 698.186 455.832 242.354 44,2 28,8 15,3 −4,1 5,95
1937 16.009.000 694.086 434.208 259.878 43,4 27,1 16,2 −3,2 5,93
1938 16.300.000 704.376 429.248 275.128 43,2 26,3 16,9 1,0 5,91
1939 16.598.000 696.746 429.033 267.713 42,0 25,8 16,1 1,9 5,90
1940 16.900.000 697.700 444.448 253.252 41,3 26,3 15,0 2,9 5,88
1941 17.208.000 695.016 440.981 254.035 40,4 25,6 14,8 3,1 5,92
1942 17.522.000 658.324 494.358 163.966 37,6 28,2 9,4 8,5 5,97
1943 17.842.000 689.771 492.644 197.127 38,7 27,6 11,0 6,9 6,01
1944 18.167.000 722.166 472.234 249.932 39,8 26,0 13,8 4,1 6,05
1945 18.498.000 787.502 512.003 275.499 42,6 27,7 14,9 3,0 6,10
1946 18.835.000 776.000 484.000 292.000 41,2 25,7 15,5 2,4 6,21
1947 19.197.000 834.557 408.577 425.980 43,5 21,3 22,2 −3,3 6,32
1948 19.529.000 832.728 397.976 434.752 42,6 20,4 22,3 −5,3 6,43
1949 19.989.000 831.310 410.524 420.786 41,6 20,5 21,1 1,9 6,54
1950 21.514.000 904.941 388.944 515.997 44,2 19,0 25,2 45,7 6,65
1951 22.020.000 934.584 402.158 532.426 44,6 19,2 25,4 −2,4 6,66
1952 22.562.000 969.443 380.633 588.810 45,2 17,8 27,5 −3,5 6,69
1953 23.138.000 934.830 429.097 505.733 42,6 19,6 23,0 1,9 6,71
1954 23.747.000 957.158 401.306 555.852 42,6 17,9 24,7 0,9 6,72
1955 24.387.000 926.500 405.663 520.837 40,3 17,6 22,7 3,5 6,73
1956 25.057.000 958.880 384.974 573.906 40,7 16,4 24,4 2,3 6,74
1957 25.756.000 914.494 429.512 484.982 38,0 17,8 20,1 7,0 6,74
1958 26.480.000 1.013.743 409.197 604.546 41,1 16,6 24,5 2,8 6,74
1959 27.228.000 1.078.947 411.188 667.759 42,8 16,3 26,5 1,0 6,73
1960 27.998.000 1.113.888 437.822 676.066 43,0 16,9 26,1 1,4 6,72
1961 28.786.000 1.166.620 420.158 746.462 43,9 15,8 28,1 −0,7 6,70
1962 29.591.000 1.125.798 486.699 639.099 41,3 17,9 23,4 3,8 6,67
1963 30.410.000 1.196.388 431.673 764.715 42,8 15,4 27,4 −0,5 6,65
1964 31.242.000 1.205.785 449.375 756.410 42,1 15,7 26,4 0,2 6,62
1965 32.084.000 1.220.658 411.636 809.022 41,5 14,0 27,5 −1,3 6,58
1966 32.937.000 1.234.976 477.021 757.955 41,0 15,8 25,1 0,8 6,53
1967 33.799.000 1.210.214 440.161 770.053 39,2 14,2 24,9 0,6 6,47
1968 34.660.000 1.206.585 509.430 697.155 38,1 16,1 22,0 2,8 6,40
1969 35.511.000 1.197.245 468.017 729.228 36,8 14,4 22,4 1,6 6,42
1970 36.342.000 1.161.539 500.626 660.913 34,9 15,0 19,8 3,1 6,23
1971 37.152.000 1.186.350 445.192 741.158 34,8 13,1 21,8 0 6,14
1972 37.945.000 1.187.286 499.628 687.658 34,1 14,3 19,7 1,2 6,06
1973 38.734.000 1.259.004 459.816 799.188 35,3 12,9 22,4 −2,0 5,97
1974 39.534.000 1.287.614 457.620 829.994 35,4 12,6 22,8 −2,6 5,90
1975 40.359.000 1.331.799 456.041 875.758 36,0 12,3 23,7 −3,3 5,83
1976 41.213.000 1.378.917 444.228 934.689 36,4 11,7 24,7 −4,0 5,78
1977 42.094.000 1.447.402 457.558 989.844 37,3 11,8 25,5 −4,6 5,73
1978 43.006.000 1.479.698 415.605 1.064.093 37,2 10,5 26,8 −5,8 5,68
1979 43.951.000 1.633.674 444.753 1.188.921 40,0 10,9 29,1 −7,6 5,64
1980 44.932.000 1.569.247 421.227 1.148.020 37,3 10,0 27,3 −5,5 5,60
1981 45.946.000 1.593.698 432.264 1.161.434 36,8 10,0 26,8 −4,7 5,57
1982 46.991.000 1.601.265 441.621 1.159.644 34,1 9,4 24,7 −2,5 5,53
1983 48.072.000 1.666.915 412.700 1.254.215 34,7 8,6 26,1 −3,6 5,49
1984 49.190.000 1.797.206 400.600 1.396.606 36,5 8,1 28,4 4,9 5,44
1985 50.347.000 1.903.022 442.258 1.460.764 37,8 8,8 29,0 −6,0 5,38
1986 51.545.000 1.907.975 455.888 1.452.087 37,0 8,8 28,2 −5,0 5,29
1987 52.777.000 1.902.604 466.161 1.436.443 36,0 8,8 27,2 −3,9 5,18
1988 54.011.000 1.912.765 427.018 1.485.747 35,4 7,9 27,5 −4,7 4,4
1989 55.207.000 1.722.934 414.214 1.308.720 31,2 7,5 23,7 −2,0
1990 51.911.000 1.687.000 393.250 1.293.750 32,5 7,6 24,9 −88,4
1991 52.985.000 1.636.551 391.588 1.244.963 30,9 7,4 23,5 −3,2 4,1
1992 54.082.000 1.496.866 382.465 1.114.401 27,7 7,1 20,6 −0,3
1993 55.201.000 1.600.549 380.000 1.220.549 29,0 6,9 22,1 −1,8
1994 56.344.000 1.610.652 385.296 1.225.356 28,6 6,8 21,7 −1,4
1995 57.642.000 1.604.835 384.548 1.220.287 27,8 6,7 21,2 1,3 3,6
1996 58.835.000 1.662.065 379.983 1.282.082 28,2 6,5 21,8 −1,5
1997 60.053.000 1.654.695 389.301 1.265.394 27,6 6,5 21,1 −0,8 3,3
1998 61.296.000 1.687.252 399.772 1.287.480 27,5 6,5 21,0 −0,7 3,4
1999 62.565.000 1.693.025 401.433 1.291.592 27,1 6,4 20,6 −0,3
2000 63.860.000 1.751.854 404.699 1.347.155 27,4 6,3 21,1 −0,8 3,5
2001 65.182.000 1.741.308 404.531 1.336.777 26,7 6,2 20,5 −0,2
2002 66.628.000 1.766.589 424.034 1.342.555 26,5 6,4 20,2 1,5
2003 67.965.000 1.777.418 440.149 1.337.269 26,2 6,5 19,7 0 3,2
2004 69.304.000 1.779.500 440.790 1.338.710 25,7 6,4 19,3 0
2005 70.653.000 1.800.972 450.646 1.350.326 25,5 6,4 19,1 0 3,1
2006 72.009.000 1.853.746 451.863 1.401.883 25,7 6,3 19,5 −0,7
2007 74.828.000 1.949.569 450.596 1.498.973 26,5 6,1 20,4 17,3
2008 76.651.000 2.050.704 461.934 1.588.770 27,4 5,9 21,5 2,3 3,0
2009 78.522.000 2.217.409 476.592 1.740.817 28,8 6,2 22,6 1,2
2010 80.443.000 2.261.409 483.385 1.778.024 28,7 6,1 22,6 1,3
2011 82.410.000 2.442.094 493.086 1.949.008 30,3 6,1 24,2 −0,3
2012 84.418.000 2.629.769 529.247 2.100.522 31,9 6,4 25,5 −1,7
2013 86.460.000 2.621.902 511.000 2.110.719 31,0 6,0 25,0 −1,4
2014 88.530.000 2.720.495 531.864 2.188.631 31,3 6,1 25,2 −1,8 3,5
2015 90.624.000 2.685.276 573.129 2.123.102 30,2 6,5 23,7 −0,6 3,4
2016 92.737.000 2.600.173 556.148 2.044.025 28,6 6,1 22,5 0,3 3,25
2017 95.203.000 2.557.400 547.200 1.971.115 26,8 5,6 21,2 4,7 3,12
2018 97.147.000 2.382.362 560.308 1.822.054 24,5 5,8 18,7 1,3 3,0
2019 98.902.000 2.304.800 570.600 1.734.200 23,3 5,8 17,5 0,2 3,009
2020 100.617.000 2.235.300 664.800 1.570.500 22,2 6,6 15,6 1,3 2,885
2021 102.061.000 2.184.605 741.900 1.442.705 21,4 7,3 14,1 0,2 2,796
2022 103.605.000 2.193.001 601.781 1.591.220 21,2 5,8 15,4 −0,5 2,761
2023 105.174.000 2.044.891 582.791 1.462.100 19,4 5,5 13,9 −5,8 2,537
2024 106.556.000 1.968.396 611.421 1.356.975 18,5 5,7 12,8 0,3 2,412

Einzelnachweise

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  2. UNICEF Country brief
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  4. a b Estimating Population in Ancient Egypt. 16. März 2019, abgerufen am 6. Januar 2026 (amerikanisches Englisch).
  5. Fermi-Probleme als Beitrag zu einer neuen Aufgabenkultur
  6. Joseph G. Manning, Francis Ludlow, Alexander R. Stine, William R. Boos, Michael Sigl, Jennifer R. Marlon: Volcanic suppression of Nile summer flooding triggers revolt and constrains interstate conflict in ancient Egypt. In: Nature Communications. Band 8, Nr. 1, 17. Oktober 2017, ISSN 2041-1723, S. 900, doi:10.1038/s41467-017-00957-y (nature.com [abgerufen am 6. Januar 2026]).
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  10. M. A. El-badry: Historical population estimates for Egypt: a critical review. In: Population Bulletin of the United Nations. Nr. 31-32, 1991, ISSN 0251-7604, S. 70–88, PMID 12343672 (nih.gov [abgerufen am 6. Januar 2026]).
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