Dekanat Kassel-Hofgeismar

Dekanat Kassel-Hofgeismar
Basisdaten
Politische Lage Landkreis Kassel
Kirchenprovinz Kirchenprovinz Paderborn
Diözese Bistum Fulda
Dekan André Lemmer
Pfarrverbände 4 Pastoralverbünde (2024[1])
Pfarreien 12 (1. Januar 2026[1])
Einwohner 441.769 (31. Dez. 2024)
Katholiken 49.918 (31. Dez. 2024)
Anteil 11,3 %
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache deutsch
Website katholische-kirche-kassel.de

Das Dekanat Kassel-Hofgeismar ist eines von zehn Dekanaten im römisch-katholischen Bistum Fulda.[2] Es umfasst die Stadt Kassel und den Landkreis Kassel. Mit Stand 2022 lebten 53.508 Katholiken (zirka 12 % der Gesamtbevölkerung) im Dekanat Kassel-Hofgeismar.[3] Es grenzt im Nord-Osten an das Bistum Hildesheim, im Süd-Osten an das Dekanat Eschwege-Bad Hersfeld, im Süden an das Dekanat Fritzlar und im Westen an das Erzbistum Paderborn.[4] Dechant ist André Lemmer, Pfarrer in Kassel, sein Stellvertreter ist Mario Kawollek.[1]

Geschichte

Mit der Dekanatsreform zum 1. April 2007 wurde das Dekanat Kassel-Hofgeismar als eines von zehn Dekanaten des Bistums Fulda neu errichtet. Es entstand aus den namensgebenden vorherigen Dekanaten Kassel und Hofgeismar.

Gliederung

Das Dekanat Kassel-Hofgeismar gliedert sich in die folgenden vier Pastoralverbünde:[4][1]

Pastoralverbünde zugehörige Pfarreien und Kuratien mit Filialen
Kassel Mitte-West
St. Kunigunde Kassel-Baunatal
  • Christus Erlöser (Baunatal) mit der Filiale St. Pius X. (Großenritte)
  • St. Antonius von Padua (Kassel) mit der Pfarrkirche St. Andreas (Kassel) sowie den Filialen St. Heinrich (Oberkaufungen), St. Johannes Bosco (Lohfelden) und St. Kunigundis (Bettenhausen)
St. Heimerad Wolfhager Land
  • Hl. Kreuz (Zierenberg)
  • St. Heimerad mit der Pfarrkirche St. Crescentius (Naumburg) sowie den Filialen St. Marien (Volkmarsen), St. Elisabeth (Merxhausen) und St. Maria (Wolfhagen)[6]
Weser-Diemel-Reinhardswald
  • Hl. Hildegard von Bingen Nordhessen mit der Pfarrkirche St. Peter (Hofgeismar) sowie den Filialen St. Michael (Bad Karlshafen), St. Peter und Paul (Helmarshausen), Hl. Kreuz (Trendelburg), St. Marien (Hofgeismar), St. Dominikus (Hümme), St. Johannes Nepomuk (Oedelsheim), St. Maria Goretti (Lippoldsberg), Hl. Familie (Vernawahlshausen), Hl. Geist (Grebenstein), Herz Jesu (Calden), Mariae Heimsuchung (Ehrsten), Hl. Kreuz (Ihringshausen), St. Josef (Rothwesten), St. Clemens Maria (Immenhausen), Maria Königin (Hohenkirchen), Guter Hirte (Schäferberg) und Hl. Geist (Vellmar)[7]
Commons: Dekanat Kassel-Hofgeismar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c d Schematismus der Diözese Fulda
  2. Bistum Fulda: Das Bistum in Zahlen. 31. Dezember 2018. Online unter www.bistum-fulda.de. Abgerufen am 25. September 2019.
  3. Große Kirchen verlieren auch im Raum Kassel mehr Mitglieder denn je
  4. a b Bistum Fulda: Digitale Bistumskarte (PDF; 12,4 MB). Online unter www.bistum-fulda.de. Abgerufen am 25. September 2019.
  5. Fusionsurkunde der Pfarreien Amtsblatt des Bistums Fulda Nr. 297 vom 16. Dezember 2024, abgerufen am 4. Januar 2025.
  6. Fusionsurkunde der Pfarreien Amtsblatt des Bistums Fulda Nr. 166 vom 22. Dezember 2023, abgerufen am 3. Januar 2024.
  7. Fusionsurkunde der Pfarreien Amtsblatt des Bistums Fulda Nr. 122 vom 5. Dezember 2025, abgerufen am 1. Januar 2026.