David J. Kelley

David J. Kelley (* 27. Dezember 1943 in Lafayette, Lafayette Parish, Louisiana; † 29. Oktober 2021 ebenda) war ein Generalleutnant der United States Army. Er war unter anderem Kommandeur der Defense Information Systems Agency.

In den Jahren 1962 bis 1966 besuchte er die United States Military Academy in West Point. In der Armee durchlief er anschließend alle Offiziersränge vom Leutnant bis zum Drei-Sterne-General.

Im Lauf seiner militärischen Karriere absolvierte Kelley verschiedene Kurse und Schulungen. Dazu gehörten unter anderem die Airborne School and Ranger School in Fort Benning in Georgia; das Naval War College in Newport in Rhode Island und das United States Army War College in Carlisle in Pennsylvania. Außerdem studierte er an der University of Michigan.

In seinen jüngeren Jahren absolvierte er den für Offiziere in den niederen Rangstufen üblichen Dienst in unterschiedlichen Einheiten und Standorten. Dazu gehörten auch Aufgaben als Stabsoffizier in verschiedenen Hauptquartieren. Kelley diente unter anderem in Einheiten des United States Army Signal Corps und gehörte damit der Fernmeldetruppe der Army an. Während des Vietnamkriegs war er als Kompanieführer eingesetzt. Im weiteren Verlauf wurde er auch nach Deutschland versetzt. Nach vielen Zwischenstationen bei unterschiedlichen Einheiten wurde er Anfang der 1990er Jahre zum Stab der Joint Chiefs of Staff versetzt.

Im Juni 1997 erhielt David Kelley als Nachfolger von Albert J. Edmonds das Kommando über die Defense Information Systems Agency. Diese Aufgabe erfüllte er bis zum Juni 2000, als er von Harry D. Raduege abgelöst wurde. Anschließend schied er aus dem aktiven Militärdienst aus.

Nach seiner Pensionierung wurde Kelley Vorstandsmitglied der Firma Lockheed Martin. Diese Aufgabe nahm er bis zum Jahr 2007 wahr. Dann kehrte er an seinen Geburtsort Lafayette in Louisiana zurück, wo er am 29. Oktober 2021 verstarb.