David Azzopardi (Fußballspieler)
| David Azzopardi | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 12. November 1953 | |
| Sterbedatum | 20. November 2025 | |
| Position | Mittelfeldspieler | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| Sliema Wanderers | ||
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1973–1982 | Sliema Wanderers | |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1975–1978 | Malta | 11 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
David Azzopardi (* 12. November 1953; † 20. November 2025) war ein maltesischer Fußballspieler auf der Position eines Mittelfeldspielers. Seine Karriere verbrachte er vornehmlich bei den Sliema Wanderers und trat von 1975 bis 1978 in elf Länderspielen für die maltesische Fußballnationalmannschaft in Erscheinung.
Vereinskarriere
Azzopardi entstammt dem vereinseigenen Nachwuchs der Sliema Wanderers und kam spätestens ab der Saison 1973/74 für die Herrenmannschaft des Klubs aus Sliema zum Einsatz. In dieser Spielzeit schloss die Mannschaft, die in der vorangegangenen Spielzeit Vizemeister geworden war und deshalb an der 1. Runde des UEFA-Pokals 1973/74 teilnahm, auf dem vierten Tabellenplatz ab. Gegen Lokomotive Plowdiw kam Azzopardi im Herbst 1973 zu seinen ersten internationalen Einsätzen für seine Heimmannschaft. Aufgrund des Pokalsiegs 1973/74 war es der Mannschaft jedoch möglich auch in der kommenden Saison wieder international zu spielen. Während seiner neun Spielzeiten bei den Wanderers holte Azzopardi mit dem Team einmal den Meistertitel, dazu fünf zweite, zwei dritte und einen vierten Platz. Außerdem gewann er mit der Mannschaft zweimal den maltesischen Fußballpokal und stand zwei weitere Male im Finale. Zum Ende der Saison 1981/82 verließ er den Klub, danach verliert sich seine Spur. Insgesamt kam Azzopardi in 13 europäischen Pokalspielen zum Einsatz. So brachte er es zu jeweils zwei Einsätzen in den UEFA-Pokalen 1973/74, 1975/76, 1977/78, 1980/81 und einem Einsatz 1981/82, sowie zu jeweils zwei Einsätzen im Europapokal der Pokalsieger 1974/75 und dem Europapokal der Landesmeister 1976/77. 1975/76 konnte er bei einer 1:2-Niederlage im Hinspiel gegen Sporting Lissabon den einzigen Treffer seiner Mannschaft beisteuern.
Nationalmannschaftskarriere
Im Zuge der Qualifikation zur Europameisterschaft 1976 debütierte der damals 21 Jahre alte Azzopardi im zweiten Spiel der Gruppe 8 gegen Griechenland für die A-Nationalmannschaft seines Heimatlandes. Die knappe 0:1-Niederlage im ersten Gruppenspiel gegen die Bundesrepublik Deutschland im Dezember 1974 hatte Azzopardi noch verpasst. In den vier anschließenden Qualifikationsspielen absolvierte er zwei weitere Einsätze über die volle Spielzeit – erneut gegen Griechenland sowie gegen Bulgarien – und stand in den beiden übrigen Partien nicht im maltesischen Aufgebot. Als Letzter der Gruppe 8 scheiterte er mit Malta deutlich an der Qualifikation für die EM-Endrunde in Jugoslawien. Nur kurze Zeit nach dem Ausscheiden aus der EM-Qualifikation absolvierte er im März 1976 ein freundschaftliches Länderspiel gegen Libyen, das in einem 2:2-Remis endete. Danach kam er erst wieder im November 1976 bei einem weiteren Remis (1:1) gegen Tunesien zum Einsatz.
Nachdem er das erste Gruppenspiel abermals verpasst hatte, kam der Mittelfeldakteur im zweiten Spiel der Gruppe 3 der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1978 gegen Österreich zu einem Kurzeinsatz, als er in der 68. Spielminute für Carlo Seychell eingewechselt wurde. Drei Monate später absolvierte er unter Johny Calleja ein weiteres Freundschaftsspiel gegen Tunesien, das diesmal in einem 1:0-Sieg der Malteser endete. Einen Monat später kam er im dritten WM-Qualifikationsspiel gegen die DDR abermals über die gesamte Spieldauer zum Einsatz und war bei der nachfolgenden deutlichen 0:9-Niederlage gegen die Österreicher verhindert. Im Herbst 1977 kam er daraufhin wieder in den beiden letzten Qualispielen gegen die DDR (0:9) und die Türkei (0:3) als Stammkraft zum Einsatz. Am 4. März 1978 absolvierte er bei einem neuerlichen 1:0-Sieg in einem Freundschaftsspiel gegen Tunesien sein elftes und damit letztes Länderspiel für Malta.
Erfolge
- Maltesischer Meister: 1975/76
- Maltesischer Vizemeister: 1974/75, 1976/77, 1979/80, 1980/81 und 1981/82
- Maltesischer Pokalsieger: 1973/74 und 1978/79
- Maltesischer Pokalfinalist: 1979/80 und 1981/82
Tod
Am 20. November 2025, acht Tage nach seinem 72. Geburtstag, starb Azzopardi.[1] Die Beerdigung fand am Folgetag nach einer Messe in der Karmeliterkirche von Balluta statt.[1]
Weblinks
- David Azzopardi in der Datenbank von National-Football-Teams.com (englisch)
- David Azzopardi in der Datenbank von transfermarkt.de
Einzelnachweise
- ↑ a b Titħabbar il-mewt ta’ David Azzopardi, ‘il-Fufina’ (maltesisch), abgerufen am 20. November 2025