Das Abendmahl (Leonardo da Vinci)
| Das Abendmahl |
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| Leonardo da Vinci, um 1495–1497 |
| Tempera auf Putz |
| 460 × 880 cm |
| Kloster Santa Maria delle Grazie , Mailand |
Das Abendmahl, auch Das letzte Abendmahl, italienisch L’Ultima Cena,[1] von Leonardo da Vinci ist eines der berühmtesten Wandgemälde der Welt. Es zeigt das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern.
Das in der Seccotechnik ausgeführte Kunstwerk wurde in den Jahren 1494 bis 1497 im Auftrag des Mailänder Herzogs Ludovico Sforza geschaffen. Es schmückt die Nordwand des Refektoriums (Speisesaal) des Dominikanerklosters Santa Maria delle Grazie in Mailand.
Es misst 460 cm × 880 cm und zeigt Jesus mit den zwölf Aposteln, unmittelbar nachdem dieser ihnen beim letzten gemeinsamen Essen am Vorabend seiner Kreuzigung gesagt hatte: „Einer von euch wird mich verraten“ (Mt 26,21 ).
Das Bild Leonardos gilt als Meilenstein der Renaissancekunst, denn es nahm wegen seiner korrekt wiedergegebenen perspektivischen Tiefe bahnbrechenden Einfluss auf die Malerei des Abendlandes. Auch die bewegte Art der Darstellung der Jünger war ein Novum. Es gilt als ein Höhepunkt in Leonardos malerischem Schaffen.
Entstehungsgeschichte
Leonardo da Vinci stand seit den 1480er Jahren in den Diensten des Mailänder Herzogs Ludovico Sforza. Nachdem er die beauftragten umfangreichen Arbeiten für ein monumentales Reiterdenkmal für diesen aufgeben musste – die Bronze wurde für Kanonen benötigt –, wandte er sich dem Entwurf des Letzten Abendmahls zu. Dessen Auftraggeber war wahrscheinlich ebenfalls Ludovico Sforza, der an dem Klosterkomplex von Santa Maria delle Grazie verschiedene Umbauten und Ausstattungen vornehmen ließ, um den Ort als Grablege für seine Familie herzurichten.[2]
Das Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern war in der Kunst schon sehr häufig dargestellt worden. Leonardo kannte aus Florenz das gleichnamige Fresko von Domenico Ghirlandaio, das als unmittelbarer Vorläufer angesehen wird. Erste Ideen hatte er bereits auf einer Studie zu einer Anbetung der Könige skizziert, die eine Gruppe von Männern an einer Tafel zeigt. In der Rötelzeichnung ordnete er die Jünger zunächst noch in Zweiergruppen an und lehnte sich noch an die Abendmahlsdarstellungen Ghirlandaios und Andrea del Castagnos an. Judas sitzt hier noch von den übrigen Aposteln isoliert vor der Tafel. In sorgfältigen Einzelstudien, die sich heute in Schloss Windsor befinden, bereitete Leonardo ab Mitte der 1490er Jahre die Apostelköpfe vor und suchte nach einem geeigneten Modell für Jesus.
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Studien Leonardos
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Entwurfsskizze zum Abendmahl, um 1495
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Studie für den Judas
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Studie für den Jesus
Nach den umfangreichen Vorarbeiten bemalte er die Stirnwand des Refektoriums des Klosters. Er stellte das Gemälde 1497 fertig.[2] Matteo Bandello berichtete davon später aus eigener Anschauung: „Er kam oft früh zur Morgendämmerungszeit in den Konvent und ich konnte ihn bei seiner Arbeit beobachten. Eilends stieg er auf das Gerüst, arbeitete fleißig, bis ihn die Schatten des Abends zum Aufhören zwangen, und dachte nie daran, Nahrung zu sich zu nehmen, so sehr war er in seine Arbeit vertieft. Zu anderen Zeiten kam er drei oder vier Tage lang, ohne sein Bild anzurühren, und blieb nur ein paar Stunden mit verschränkten Armen davor stehen und blickte seine Figuren an (..).“[3]
Maltechnik und Komposition
Leonardo führte seine Arbeit als Seccomalerei, also auf dem trockenen Putz aus. Er versuchte somit, die Öltechnik für die Wandmalerei zu nutzen. Auf einer Kreidegrundierung arbeitete er mit einer fetten Ei-Tempera. Er legte auf dem Untergrund eine grobe Kompositionsstruktur in rötlicher Farbe an, eine Vorzeichnung der Figurenumrisse in schwarzer Farbe sowie Ritzungen für einen Teil der Perspektivlinien.[2]
Darstellung
Das Gemälde zeigt Jesus und die Zwölf Apostel beim Letzten Abendmahl. Sie sitzen alle jenseits eines langen, quer zum Betrachter verlaufenden Tisches. Die Jünger befinden sich in aufgeregtem Gespräch, während Jesus in der Bildmitte mit den Händen auf Brot und Wein weisend auf den Tisch herabblickt. Hinter ihnen weitet sich ein perspektivisch gezeichneter Raum in den Bildhintergrund, wo zwei Fenster und eine Türöffnung in die Landschaft blicken lassen. Das Licht, das die Tischszene ausleuchtet, kommt nicht von dort, sondern schräg von links wie das wirkliche Licht, das durch Fenster an der linken Wand des Refektoriums einfällt.
Nach überwiegender Meinung zeigt das Bild zum einen die Situation kurz nachdem Jesus enthüllte: „Einer von euch wird mich verraten“, gleichzeitig die Einsetzung des Sakraments der Eucharistie in Brot und Wein. Im Unterschied zu bis dahin üblichen Darstellungsweisen des Abendmahls fehlen in Leonardos Werk Kelch und Hostie wie auch Heiligenscheine. Den Judas positioniert er nicht räumlich von den anderen Jüngern isoliert. Er zeigt die Apostel in ungewöhnlicher Emotionalität, auch körperlich sichtbarer Bewegtheit nach der Verratsankündigung.[4]
Leonardo gruppiert die Apostel jeweis zu Dritt, wie sie auf unterschiedliche Weise auf seine Enthüllung reagieren. Nach verbreiteter Identifizierung[4] sind dies (am linken Rand) Bartholomäus, Jakobus der Jüngere und Andreas in der Überraschung des Moments. Daneben beugt sich Simon Petrus zu Jesu Lieblingsjünger Johannes, der den Kopf geneigt hat. Der Verräter Judas Iskariot, erkennbar an einem Geldsäckchen, hält zu beiden Distanz. Sein Blick geht hinter dem Kopf Jesu in die Ferne. Spekulative Interpretationen besagen, dass es sich bei der Darstellung des Johannes um Maria Magdalena handle.
Jesus in der Tischmitte mit rotem Gewand und blauem Überwurf scheint in Richtung seiner nach oben gedrehten linken Handfläche zu blicken. Die rechte Hand liegt auf dem Tisch. Durch die Zentralperspektive und den Lichteinfall wird seine Bedeutung hervorgehoben. Die rechte Hand ist tätig-schöpferisch gezeichnet, die linke Hand nach oben geöffnet empfangend-darbringend dargestellt,.[5] In der Figurengruppe rechts von Jesus breitet Jakobus der Ältere seine Arme aus und bildet dadurch eine Barriere, die den fragenden Gesten von Thomas (mit erhobenen Zeigefinger) und Philippus (beide Hände zeigen auf seine Brust) Einhalt gebietet. Ganz rechts wenden sich Matthäus und Thaddäus fragend zu dem am Bildrand sitzenden Simon Zelotes.
Perspektive
In der Geschichte perspektivischer Darstellungsweisen vollzog sich im 15. Jahrhundert der Sprung vom Gebrauch handwerklicher Regeln und Erfahrungen zur Anwendung mathematisch fundierter Konstruktionssysteme – das Abendmahl Leonardos ist das Paradebeispiel. Leonardo da Vinci verschriftlichte im Codex Madrid umfassende Überlegungen zur Perspektive und ihrer Anwendung bei seiner Abendmahls-Darstellung.
Es handelt sich bei der im Abendmahl angewendeten Perspektive um eine Zentralperspektive. Ihr Augpunkt befindet sich in der Schläfe der Christusfigur - bei den letzten Restaurierungsarbeiten wurde auch das Loch des Nagels gefunden, von dem aus die Perspektivlinien gespannt wurden.[6] Ladwein formuliert die These, dass die Gesamtkomposition des Bildes mit den Linien der Zentralachse einen kreuzförmigen Heiligenschein um das Haupt Jesu andeute.[7]
Raumumgebung
Das Wandgemälde befindet sich an der nördlichen Stirnseite des Refektoriums, welche sie beinahe ganz ausfüllt. Es erweckt, nicht zuletzt durch die starke Perspektivzeichnung, den Eindruck, als sei das ein dreidimensionaler Raum und erweitere das Refektorium. Studien zum idealen Betrachterstandpunkt hinsichtlich der Perspektivkonstruktion verorten diesen etwa 4 bis 4,5 m oberhalb des Bodes des Refektoriums in 8,80 m bis 10,29 m Abstand vom Gemälde. Oberhalb befinden sich drei ebenfalls von Leonardo ausgemalte Lünetten. Die mittlere zeigt das Wappenschild Ludovico Sforzas und seiner Frau Beatrice d’Este. Die Seitenwände des Refektoriums tragen weitere figürliche Bemalungen und Inschriften, darunter fast nicht mehr sichtbare Stifterportraits. An der dem Abendmahl gegenüberliegenden Wand befindet sich das Fresko Kreuzigung Christi mit Stiftern von Giovanni Donato Montorfano (1495).[4]
Zeitgenössische Rezeption
Das Abendmahl erhielt schon zu Lebzeiten Leonardos viel Aufmerksamkeit. Unter anderem Matteo Bandello, Giovanbattista Giraldi und Giorgio Vasari würdigten es in Schriften. Bandello, dessen Onkel der Prior des Klosters war, hatte Leonardo häufig beim Malen des Abendmahls beobachtet. Während der folgenden Jahrzehnte wurden zahlreiche Kopien angefertigt, die zum Teil noch erhalten sind und einen Eindruck davon geben, wie das Abendmahl ursprünglich ausgesehen haben mag. Die wichtigsten sind zwei Versionen von Gianpetro sowie eine in der Abtei Tongerlo, vermutlich von Andrea Solari.[4]
Der französische König Franz I. war so angetan von dem Bild, dass er es gerne von der Wand hätte ablösen lassen, um es nach Frankreich mitzunehmen.[8] Als der spätere Heinrich II., im Jahr 1533 Caterina de’ Medici heiratete, ließ ihm Franz I. ein Kopie von Leonardos Abendmahl als Gobelin anfertigen.
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Kopie des Abendmahl, eventuell Andrea Solari, Abtei Tongerlo, Belgien
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Kopie des Abendmahl als Gobelin, etwa 1533, Vatikanische Museen, Rom
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Kopie des Abendmahl von Alessandro Berri, um 1540, Castelnuovo Scrivia, Italien
Spätere Geschichte und Restaurierungen
Wegen der Feuchtigkeit der Mauer und des Gebrauchs experimenteller organischer Farben, die sich bald als Fehlgriff erwiesen, erlitt das Gemälde noch zu Lebzeiten Leonardos schwere Schäden durch feine Risse. Im Laufe der Zeit blätterte Farbe über weite Flächen ab. Durch eine später in die Wand eingelassene Tür verschwanden die Füße Jesu.
Das Abendmahl wurde mehrfach restauriert, durch Bellotti (1726), Mazza (1770) und Berezzi (1819) sowie 1903–1908, 1924, 1947–1952 und 1977–1999.[2] In der Zeit der Besatzung Mailands durch Napoleon Bonaparte wurde das Refektorium als Pferdestall genutzt.
Im Jahr 1943 überstand das Gemälde Leonardos einen Bombenangriff, der die Südwand des Refektoriums zum Einsturz brachte. Es blieb unversehrt, da es von den Brüdern des Klosters vollständig mit Sandsäcken geschützt worden war.[9][10]
1980 wurde die Kirche gemeinsam mit dem Gemälde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Erst im 20. Jahrhundert gelang es mit modernen Techniken, den Verfall des Bildes aufzuhalten. Die Restauratorin Giuseppina Barcilon Brambilla arbeitete an der Restaurierung zwanzig Jahre bis zum Abschluss 1999, unterstützt vom zuständigen Mailänder Soprintendenten Carlo Bertelli und dem Kunsthistoriker Renzo Zorzi.[11][12] Aus konservatorischen Gründen ist eine Besichtigung heute nur in kleinen Gruppen möglich.[13] Die Raumluft wird mit Klimatechnik stabil gehalten.
Moderne Rezeption
Das Gemälde erfuhr über alle Jahrhunderte Aufmerksamkeit und Auseinandersetzung. Vielfältige Interpretationsversuche und -ansätze widmen sich bis heute den Motiven des Bildes und ihrer Komposition. Die künstlerischen Adaptionen sind vielfältig, teils das Original nachbildend, teils abwandelnd oder in freier Aneignung und Neugestaltung.
Zur Darstellung der Jünger im Bild entrüstete sich noch im Jahr 1916 der US-amerikanische Kunsthistoriker Bernard Berenson : „Was ist das aber für ein Haufen von aufgeregten, gestikulierenden, vorlauten Menschen, deren Gesichter alles andere als angenehm zu empfinden sind. (…) Die sind mir keine gute Gesellschaft!“[14]
Bildende Kunst
Napoleon ließ ein Mosaik des Abendmahls in Auftrag geben, das jedoch erst nach seinem Sturz beendet wurde und von seinem Schwiegervater Kaiser Franz I. gekauft wurde. Für den ursprünglich vorgesehenen Aufstellungsort im Belvedere erwies sie sich als zu groß, so dass es letztlich in die Wiener Minoritenkirche kam.
In der evangelischen Abendmahlskirche in Haigerloch befindet sich eine Nachbildung als Wandgemälde in Originalgröße, geschaffen 1952/53 von dem Düsseldorfer Kunstmaler Friedrich Schüz, unterstützt durch den Tübinger Grafiker Gerhard Halbritter und den Gießener Kunstmaler Walter Kröll.[16][17] Salvador Dalí adaptierte das Bild 1955.[18]
Die Künstlerin Mary Beth Edelson ersetzte in ihrer Collage Some Living American Women Artists / Last Supper (1972)[19] die Köpfe der Jünger durch die berühmter Künstlerinnen wie Georgia O’Keeffe, Lynda Benglis, Louise Bourgeois, Elaine de Kooning, Helen Frankenthaler, Nancy Graves, Lila Katzen, Lee Krasner, Louise Nevelson, Yoko Ono, M. C. Richards, Alma Thomas, Agnes Martin, Faith Ringgold und June Wayne.[20] Die Szene wird außerdem von Bildern weiterer Künstlerinnen gerahmt. Insgesamt sind 82 Künstlerinnen in der Collage abgebildet. Edelson thematisiert in ihrem Werk u. a. männliche Exklusivität sowie die Rolle von religiöser und kunsthistorischer Ikonographie im Zusammenhang mit der Unterdrückung von Frauen.[21][22]
Andy Warhols letzte großformatige Arbeit sollte die Auseinandersetzung mit Leonardo da Vincis Abendmahl werden. Das Gemälde entstand für die neuerstellten Ausstellungsräume der Bank Credito Valtellinese in Mailand, unmittelbar gegenüber der Heimstatt des Originals gelegen. Warhol legte das Foto einer billigen Reproduktion des Originalgemäldes zugrunde, die er zusammen mit einer Gipsplastik in einem Ramschladen in Little Italy fand. Daraus entstand ein umfangreicher Gemäldezyklus, über 100 meist traditionell mit dem Pinsel gemalter Bilder, teilweise über 4 × 10 Meter groß. Für die Ausstellung wählte er 22 im Siebdruck umgesetzte druckgraphische Versionen von diesen aus.[23]
In der evangelisch-lutherischen Lukas-Kapelle in Voigtholz schuf der Künstler Hans Nowak zwischen 1982 und 1984 in den Originalabmessungen auf Holz eine Neuschöpfung des Gemäldes.[24]
Yo Mama’s Last Supper der US-amerikanischen Fotografin Renée Cox wurde im Jahr 2001 im Rahmen einer Ausstellung von 94 „Schwarzen Fotografen“ im Brooklyn Museum ausgestellt und löste eine lebhafte Auseinandersetzung mit dem New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani aus. Jesus ist auf diesem Bild weiblich und nackt.[25]
Film
- In seinem Film Viridiana (1961) arrangierte Luis Buñuel die Szene eines Fressgelages nach dem Muster von Leonardos Abendmahl.[26]
- In Robert Altmans Filmkomödie M*A*S*H (1970) wird die Bildkomposition des Abendmahls in einer Szene nachempfunden, in der der Zahnarzt des Lazaretts seinen Abschied feiert.
- In Mel Brooks – Die verrückte Geschichte der Welt (1981) bedient der Aushilfskellner Comicus Jesus und die Jünger. Er stellt sich mit einem silbernen Tablett hinter Jesus, das einen Heiligenschein parodiert.
- In dem Film Biker Boyz (2003) zeigt ein Gemälde die Mitglieder des Clubs.
- Im Mord im Orient-Express (2017) ist die Abschlussszene optisch sehr stark an das Abendmahlgemälde von Leonardo da Vinci angelehnt.
- In der Animeserie Golden Kamuy wird in einer Szene das Gemälde mit den Charakteren der Serie dargestellt.[27][28]
Werbung
- 1993 erschien eine Werbeplakat der Modemarke Otto Kern, in der statt der Jünger barbusige Models um einen Jesus-Darsteller platziert waren. Es wurde vom Deutschen Werberat gerügt und musste zurückgezogen werden. Eine veränderte Version, in der zwölf Männer um eine Jesus-Darstellerin formiert waren, blieb dagegen weitgehend unbeachtet.[29]
- Das französische Modehaus Girbaud warb Ende April 2005 in Frankreich in einer Anzeige mit zwölf weiblichen Mannequins, von denen eine offensichtlich Christus darstellte. Zwei andere umarmten einen Mann mit nacktem Oberkörper in Jeans. Die katholische Kirche reichte wegen Blasphemie eine Klage ein. Das Gericht gab dieser statt und forderte Girbaud gegen Androhung einer Geldstrafe auf, in ganz Frankreich die Plakate binnen drei Tagen entfernen zu lassen.[30]
- In der Werbekampagne für die US-Serie Battlestar Galactica wurde die vierte Staffel (2008–2009) mit einem Bild beworben, in dem die Darsteller das Gemälde nachstellen.
- Das CD-Titelbild des Steel-Panther-Albums All You Can Eat aus dem Jahr 2014 zeigt die Bandmitglieder mit Frauen am und auf dem Tisch.[31]
Belletristik
- Leo Perutz: Der Judas des Leonardo. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-13304-X.
- Javier Sierra: Das geheime Abendmahl. Roman. Limes, München 2006, ISBN 978-3-8090-2526-9.
Literatur
- Georg Eichholz: Das Abendmahl Leonardo da Vincis: Eine systematische Bildmonographie. scaneg, München 1998, ISBN 978-3-89235-222-8.
- Georg Eichholz: Tema con variazioni: Briefe rund um Leonardos Mailänder Abendmahl. scaneg, München 2009, ISBN 978-3-89235-122-1.
- Willi Finkenrath: Das Zeugnis des Wortes: Das Abendmahl des Lionardo da Vinci. edition lionardo, Wuppertal 2003, ISBN 3-9808672-9-3.
- Michael Ladwein: Leonardo. Das Abendmahl. Weltendrama und Erlösungstat. Pforte Verlag, Dornach 2004, ISBN 3-85636-153-7.
- Leo Steinberg: Leonardo’s Incessant Last Supper. Zone Books, New York 2001, ISBN 978-1-890951-18-4.
- Christoph Wetzel: Reclams Buch der Kunst. Philipp Reclam jun., Stuttgart 2001, ISBN 3-15-010476-9.
- Manfred Wundram: Die berühmtesten Gemälde der Welt. Imprimatur Druck- und Verlagsgesellschaft, Bergisch Gladbach 1976.
Dokumentationen
- Das Geheimnis des letzten Abendmahls. (OT: The search for the Last Supper.) Dokumentarfilm, Großbritannien, 2017, 42:36 Min., Buch und Moderation: Jean-Pierre Isbouts, Kamera: Aj Martinson, Produktion: Pantheon Studios, deutsche Erstsendung: 18. April 2019 bei Deutsche Welle, Reihe: DokFilm, online-Video und Inhaltsangabe ( vom 26. April 2019 im Internet Archive) von Deutsche Welle; englische Fassung. – The search for the Last Supper bei IMDb.
- Abtei Tongerlo besitzt wohl echtes Werk von Leonardo da Vinci. Radio-Beitrag, Belgien, 2019, 4:07 Min., Skript: Kay Wagner, Produktion: BRF, Internetpublikation: 2. Mai 2019, Manuskript und Audio-Datei.
Weblinks
- Das Abendmahl, zoombar
- Webseite des Museum zum Abendmahl, Mailand (englisch)
- Das letzte Abendmahl auf der Seite nicofranz.art, zahlreiche Informationen
Einzelnachweise
- ↑ Webseite der Basilika
- ↑ a b c d Frank Zöllner: Leonardo da Vinci 1452 - 1519; Sämtliche Gemälde und Zeichnungen. Taschen Verlag 2003, ISBN 978-3-8228-5726-7, S. 230
- ↑ Jack Wasserman: Leonardo da Vinci. DuMont, Köln 1977, ISBN 978-3-7701-0960-9.
- ↑ a b c d Frank Zöllner: Leonardo da Vinci 1452 - 1519; Sämtliche Gemälde und Zeichnungen. Taschen Verlag 2003, ISBN 978-3-8228-5726-7, S. 231
- ↑ "Christ in Leonardo da Vinci's Last Supper where Jesus creates the world with is right hand and offers it to God with this left, for the One be all in all." Paolo Dall'Oglio: In Love with Islam, believing in Jesus, Oxford Peter Lang, ISBN 978-1-78997-996-1, S. 134.
- ↑ Peter O. Chotjewitz: Alles über Leonardo aus Vinci. […] Nach bestem Gewissen erl. und in feiner literarischer Manier präsentiert. Europa Verlag, Hamburg 2004, gebunden, ISBN 978-3-203-75975-3, Rezension.
- ↑ Michael Ladwein, Leonardo Da Vinci, the Last Supper: A Cosmic Drama and an Act of Redemption, [Originally published in German under title: Leonardo das Abendmahl, Weltendrama und Erlösungstat (Pforte Verlag, 2004)] Temple Lodge Publishing, 2006, ISBN 978-1-902636-75-7, S. 64, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
- ↑ Silvio A. Bedini: Leonardo. Forscher, Künstler, Magier. Bassermann, München 2006, ISBN 978-3-8094-1848-1.
- ↑ H.P.L.: Leonardos Abendmahl heute. In: Die Zeit. 25. Juni 1953, Nr. 26.
- ↑ The true Last Supper. In: Time. 4. Oktober 1954, nur Artikelanfang.
- ↑ Ada Masoero: «Sono una lombardaccia». Pinin Barcilon Brambilla, la restauratrice del Cenacolo, rievoca malignità e difficoltà. In: Giornale dell'Arte, März 2015, Nr. 351, Interview mit Pinin Barcilon Brambilla.
- ↑ Pietro C. Marani: Il Cenacolo di Leonardo e i suoi restauri: Nella Milano fra il XV e il XX secolo fra arte e fede, propaganda politica e magnificenza civile [= Das Abendmahl von Leonardo und seine Restaurierungen: Im Mailand vom 15. bis zum 20 Jh. zwischen Kunst und Glaube, politischer Propaganda und bürgerlicherlicher Pracht], in: Villa I Tatti Studies in the Italian Renaissance, Band 7, Harvard Center for Italian Renaissance Studies, The University of Chicago Press 1997, doi:10.2307/4603705, S. 191–229, JSTOR:4603705.
- ↑ Hans-Joachim Müller: „Abendmahl“, Leonardos großes Kunstversprechen. In: Die Welt. 17. April 2014.
- ↑ Wetzel: Reclams Buch der Kunst. 2001, ISBN 3-15-010476-9, S. ?
- ↑ Der Standard: Polen: Das Abendmahl bitte nicht abschlecken! am 30. November 2014, abgerufen am 10. Januar 2025
- ↑ Historischer Stadtrundgang in Haigerloch: 3 Evangelische Kirche. ( des vom 29. Dezember 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Stadt Haigerloch.
- ↑ Abendmahlskirche. In: abendmahlsbild.de, Förderverein Evangelische Abendmahlskirche Haigerloch e. V.
- ↑ Salvador Dalí: The Sacrament of the Last Supper (1955). In: National Gallery of Art, Washington DC.
- ↑ Museum of Modern Art: Some Living American Women Artists 1972. MoMA, abgerufen am 11. April 2021.
- ↑ MoMA: Mary Beth Edelson Some Living American Women Artists 1972. Abgerufen am 25. April 2021.
- ↑ Renate Puvogel: Mary Beth Edelson Nobody Messes with Her Kunsthalle Münster 15.12.2018 – 10.03.2019. Abgerufen am 25. April 2021.
- ↑ Clara – Database of Women Artists. Washington, D.C.: National Museum of Women in the Arts.: Mary Beth Edelson. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 10. Januar 2014; abgerufen am 11. April 2021.
- ↑ Carla Schulz-Hoffmann: Eigen-sinnige Katholiken. Andy Warhol und die Religion: Last Supper-Zyklus. Das provokative Vermächtnis eines Künstlers. In: zur debatte. 2008, Nr. 1, hrsg. von Katholische Akademie in Bayern, ISSN 0179-6658.
- ↑ o.A.: Die Sammlung Hans Nowak. Kreismuseum Peine, abgerufen am 17. Juni 2022.
- ↑ Renée Cox: Yo Mama’s Last Supper, Abb. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juli 2010; abgerufen am 12. April 2015.
- ↑ Abendmahl-Filmszene von Viridiana in Justine Peres Smith: Of Love and Other Demons: ‘Viridiana’ (Luis Buñuel, 1962). In: Vague Visages • Wave Faces. 24. März 2016.
- ↑ Anime Fall Season 2018 / Woche #2. Geek Germany, abgerufen am 8. April 2023.
- ↑ Golden Kamuy – Abendmahl von Leonardo da Vinci. Geek Germany, abgerufen am 8. April 2023.
- ↑ Andreas Mertin: Bilderstreit und Kulturverlust. In: Magazin für Theologie und Ästhetik. 2006, Nr. 41, mit Werbefoto vom Modehaus Girbaud.
- ↑ Jérôme Cottin: Zur Verteidigung verbotener Bilder. Am Beispiel einiger zeitgenössischer Neuinterpretationen von Leonardo da Vincis Abendmahl. Vortragsauszug, 2005; das Werbefoto vom Modehaus Girbaud ist nicht abgebildet.
- ↑ Musikalbum: All You Can Eat bei AllMusic (englisch)