Daniel Bräg
Daniel Bräg (* 1964 in Pfullendorf) ist ein deutscher Künstler und Hochschullehrer.
Leben
Von 1984 bis zu seinem Diplom 1992 studierte Daniel Bräg Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München und schloss als Meisterschüler von Olaf Metzel ab. 1989/90 studierte er an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, in Frankfurt am Main, bei Ulrich Rückriem. Nach seinem Studium konnte er sich durch Stipendien des Freistaats Bayern und der Kunststiftung Baden-Württemberg seinem Schaffen widmen. 1994 und 1995 verbrachte Bräg, dank eines Stipendiums des DAAD, in Japan. Darüber hinaus erhielt er Stipendien für Italien, die USA und Litauen. Seit 1996 leitet er die Studienwerkstatt für Steinbildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München. Von 2008 bis 2012 war er Mitglied der Kommission für Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum Quivid in München. Im Herbst/Winter 2012 hatte er den Theodore Randall International Chair an der Alfred University in New York inne. Von 2022 bis 2025 war er Vizepräsident der Akademie der Bildenden Künste München. Im Jahr 2023 wurde er gemeinsam mit Thierry Boissel für die Nagelfluhkapelle in Wasserburg am Inn mit dem CODAaward ausgezeichnet. Er ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund.
Ausstellungen (Auswahl)
- 1992: Obstgarten, Galerie am Wasserturm, Konstanz und Akademiegalerie, München
- 1994: Die Ruhezeit ist beendet, Städtische Galerie Villingen-Schwenningen
- 1995: The Big One, Tokyo, Komatsu art space, Tokyo, Japan
- 1996: The Big One, Tokyo, Deutsches Kulturzentrum Tokyo, Japan
- 1997: Schöne Aussicht, Symposion Hohenkarpfen
- 1999: Goldparmäne, Dommuseum Frankfurt
- 2001: Obstverkauf, Museum Schloss Moyland, Bedburg-Hau,
- 2002: Obstverkauf, Städtische Galerie Altes Theater Ravensburg
- 2003: Kranzabgabe täglich 8-16 Uhr, Accademia di Belle Arti di Bologna, Italien
- 2005: Atilsio laikas baigesi, Galerie Meno Parkas, Kaunas, Litauen
- 2005: Stillleben, Etalage 75, Vitrine nr.8 Station Breda CS, Holland
- 2006: Studierzimmer 2006, Zeppelin Universität, Friedrichshafen
- 2009: Still, Städtische Galerie Ostfildern (mit Michael von Brentano)
- 2011: Obstlandschaften, Galerie im Prediger, Schwäbisch Gmünd
- 2012: final show, Harder Hall Studio, Alfred NY, USA
- 2016: Kaltlandschaft, Kunstmuseum Albstadt, Albstadt
- 2017: Nach der Natur, Museum Sinclair-Haus, Bad Homburg v. d. Höhe AB
- 2018: ZWISCHEN ATELIER UND LABOR, Museum Villa Rot AB
- 2019 Capella und Mauern, Bundesgartenschau Heilbronn, Heilbronn
- 2020: Ossuary, Milwaukee Institute of Art & Design’s (MIAD) Frederick Layton Gallery, Milwaukee, USA AB
- 2021: Große Kaltlandschaft, Kunsthaus Kloster Gravenhorst
- 2022: Probably Just the Wind, Parallax Art Center, Portland, OR, USA AB
- 2024 Museum für eine Zwetschge, Platzhalter IV, Forum Kunst Rottweil
- 2025 Cool Blossom, Museum Brot und Kunst, Ulm
Literatur (Auswahl)
- Florian Matzner (Hrsg.): Daniel Bräg, Verlag Hatje Cantz, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7757-3208-6.
- Bernd Finkeldey (Hrsg.): Danilel Bräg, Obstlandschaften, Stiftung Museum Schloß Moyland, Sammlung van der Grinten, Joseph-Beuys-Archiv, Bedburg-Hau 2001, ISBN 3-935166-07-9.
- Kunstverein Göppingen (Hrsg.): Daniel Bräg - "Nur heute", mit Text von Wendelin Renn, Göppingen 2001.