Damayanthi Dharsha
| Damayanthi Dharsha | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Voller Name | Kobala Vithanage Damayanthi Dharsha-Kobalavithanage | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | Sri Lanka | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 13. Dezember 1975 (50 Jahre) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Panadura, Sri Lanka | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 169 cm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 58 kg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Sprint | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriereende | 2006 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 23. November 2025 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kobala Vithanage Damayanthi Dharsha-Kobalavithanage (singhalesisch දමයන්ති දර්ශා; * 13. Dezember 1975 in Panadura) ist eine ehemalige sri-lankische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat. Sie wurde fünfmal Asienmeisterin und gewann drei Goldmedaillen bei Asienspielen und zählt damit zu den erfolgreichsten Leichtathletinnen ihres Landes.
Sportliche Laufbahn
Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Damayanthi Dharsha vermutlich im Jahr 1991, als sie bei den Südasienspielen in Colombo in 11,93 s die Goldmedaille im 100-Meter-Lauf gewann und auch mit der sri-lankischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 45,71 s die Goldmedaille gewann. Im Jahr darauf nahm sie mit nur 17 Jahren erstmals an den Olympischen Sommerspielen in Barcelona teil und schied dort mit 23,89 s im Halbfinale im 200-Meter-Lauf aus und kam über 100 Meter mit 11,88 s nicht über die Vorrunde hinaus. 1993 gewann sie bei den Asienmeisterschaften in Manila in 23,29 s die Silbermedaille über 200 Meter hinter der Chinesin Chen Zhaojing und anschließend siegte sie bei den Südasienspielen in Dhaka in 11,77 s und 23,84 s über 100 und 200 Meter und gewann mit der Staffel in 45,96 s die Silbermedaille hinter dem indischen Team. Im Jahr darauf siegte sie bei den Juniorenasienmeisterschaften in Jakarta in 11,42 s über 100 Meter und gewann im 200-Meter-Lauf in 23,24 s die Silbermedaille. Anschließend gewann sie bei den Asienspielen in Hiroshima in 23,61 s die Bronzemedaille über 200 Meter hinter der Taiwanerin Wang Huei-chen und ihrer Landsfrau Susanthika Jayasinghe. 1995 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Göteborg mit 11,65 s und 23,45 s jeweils in der ersten Runde über 100 und 200 Meter aus und anschließend gewann sie bei den Südasienspielen in Madras in 11,52 s und 23,42 s jeweils die Silbermedaille hinter ihrer Landsfrau Susanthika Jayasinghe und siegte in 44,74 s im Staffelbewerb.
1997 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Athen mit 53,49 s im Viertelfinale im 400-Meter-Lauf aus. Im Jahr darauf siegte sie bei den Asienmeisterschaften in Fukuoka in 51,23 s über 400 Meter und egalisierte damit den Meisterschaftsrekord und anschließend belegte sie beim IAAF World Cup in Johannesburg in 53,30 s den siebten Platz über 400 Meter und wurde mit der asiatischen Auswahlstaffel über 4-mal 400 Meter in 3:43,60 min Achte. Daraufhin belegte sie bei den Commonwealth Games in Kuala Lumpur in 51,06 s den vierten Platz über 400 Meter und im Dezember siegte sie bei den Asienspielen in Bangkok in 22,48 s und 51,57 s über 200 und 400 Meter und belegte mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:40,05 min den sechsten Platz. 1999 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Sevilla mit 53,33 s im Viertelfinale über 400 Meter aus und kam über 200 Meter mit 23,57 s nicht über die erste Runde hinaus. Zudem siegte sie im Dezember bei den Südasienspielen in Kathmandu über 100, 200 und 400 Meter und gewann mit der 4-mal-100- und 4-mal-400-Meter-Staffel jeweils die Silbermedaille hinter dem indischen Team. Im Jahr darauf verteidigte sie bei den Asienmeisterschaften in Jakarta in 51,05 s ihren Titel über 400 Meter und siegte in 23,11 s auch im 200-Meter-Lauf. Zudem gewann sie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 44,23 s gemeinsam mit Tamara Samandeepika, Pradeepa Herath und Nimmi de Zoysa die Goldmedaille. Anschließend schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Sydney mit 52,35 s im Viertelfinale über 400 Meter aus und kam mit der Staffel mit 44,51 s nicht über die Vorrunde hinaus.
2001 kam sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Lissabon in der ersten Runde über 400 Meter nicht ins Ziel und schied über 200 Meter mit 24,00 s im Halbfinale aus. Im August schied sie dann bei den Weltmeisterschaften im kanadischen Edmonton mit 51,83 s und 22,88 s jeweils im Halbfinale über 200 und 400 Meter aus und kam mit der 4-mal-100-Meter-Staffel mit 43,81 s nicht über den Vorlauf hinaus. Im Jahr darauf verpasste sie bei den Commonwealth Games in Manchester mit 24,18 s und 53,19 s jeweils den Finaleinzug über 200 und 400 Meter und belegte mit der Staffel in 44,25 s den sechsten Platz. Kurz darauf gewann sie bei den Asienmeisterschaften in Colombo mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:42,71 min gemeinsam mit Menaka Wickramasinghe, Lalani Gunawardena und Swarnamali Edirisinghe die Bronzemedaille hinter den Teams aus Indien und Japan. Im Dezember siegte sie dann in 51,13 s über 400 Meter bei den Asienspielen in Busan. 2003 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham mit 54,61 s in der Vorrunde über 400 Meter aus und im September ging sie bei den Asienmeisterschaften in Manila im Finale über 200 Meter nicht mehr an den Start. Im Jahr darauf kam sie bei den Olympischen Sommerspielen in Athen mit 54,58 s nicht über die erste Runde über 400 Meter hinaus und 2005 siegte sie in 23,21 s über 200 Meter bei den Asienmeisterschaften in Incheon. Im Jahr darauf schied sie bei den Commonwealth Games in Melbourne mit 24,22 s im Semifinale über 200 Meter aus und beendete daraufhin ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 31 Jahren.
In den Jahren 1993 und 1999 wurde Dharsha sri-lankische Meisterin im 100-Meter-Lauf sowie 1992 und 1993 und 1999 und 2005 über 200 Meter sowie 1996 und von 1998 bis 2000 im 400-Meter-Lauf.
Persönliche Bestzeiten
- 100 Meter: 11,19 s (0,0 m/s), 30. September 1999 in Kathmandu
- 200 Meter: 22,48 s (+0,1 m/s), 18. Dezember 1998 in Bangkok
- 200 Meter (Halle): 23,78 s, 9. März 2001 in Lissabon
- 400 Meter: 51,05 s, 30. August 2000 in Jakarta (sri-lankischer Rekord)
- 400 Meter (Halle): 54,61 s, 14. März 2003 in Birmingham (sri-lankischer Rekord)
Weblinks
- Damayanthi Dharsha in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Damayanthi Dharsha in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Eintrag bei Athleticspodium.com (englisch)