DIE MODE

DIE MODE

Erstausgabe 1941
Einstellung 1943

DIE MODE war in der Zeit des Nationalsozialismus eine deutsche Modezeitschrift für die obere Mittelschicht und die Oberschicht. Außerdem diente die Zeitschrift der Selbstdarstellung im neutralen und besetzten Ausland. DIE MODE sollte nach außen den Anschein von Modernität, kultureller Toleranz und Überlegenheit verleihen.

Die Initiative für diese Zeitschrift ging von Ernst Herbert Lehmann aus, Beauftragter des Zeitschriftenwesens im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Die Hauptschriftleitung lag bei Anneliese Hafkesbrink, der Ehefrau von Lehmann. Sie erschien monatlich von Januar 1941 bis April 1943 im Verlag Otto Beyer und kostete 1,50 Mark. Die Redaktion war in der Schützenstraße 5 in Berlin. Nach deren Aussage sollte die gezeigte Mode vor allem zur „Geschmacksbildung der Leserschaft“ beitragen.

Literatur

  • Johannes Christoph Moderegger: Modefotografie in Deutschland, Norderstedt 2000.
  • Julia Bertschik: Zopf mit Bubikopf. Modejournalismus im Dritten Reich am Beispiel der Zeitschrift „Die Mode“ (1941–1943), in: Erhard Schütz/Gregor Streim (Hrsg.): Reflexe und Reflexionen von Modernität 1933–1945, Bern 2002, S. 273–292.
  • Marion Wittfeld: Geschmackerziehend und stilbildend, in: Zeithistorische Forschungen, September 2015, S. 356–369.