Cyrtorhina granulosa
| Cyrtorhina granulosa | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Unterfamilie | ||||||||||||
| Cyrthorhininae | ||||||||||||
| Guinot & Ng, 2020 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Cyrtorhina | ||||||||||||
| Monod, 1956 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Cyrtorhina granulosa | ||||||||||||
| Monod, 1956 |
Cyrtorhina granulosa ist eine Krabbenart und einziger Vertreter der Gattung Cyrtorhina und der Unterfamilie Cyrthorhininae.[1] Sie besiedelt die tiefere Gezeitenzone (subtidal) in Tiefen zwischen 5 und 12 m im tropischen Ostatlantik an der Küste Westafrikas.[2]
Merkmale
Unterfamilie
Der Carapax ist hinter dem Vorderrand am breitesten. Das Rostrum und die Gesichtspartie sind granuliert. Der Stirn-Augenhöhlen-Rand weist neben dem Rostrum ein paar Überaugenzähne und Exorbitalzähne auf. Die Coxae der ersten drei Pereiopoden (P1 bis P3) treffen sich in der Mitte. Der Propodus der Scherenbeine (P1) hat einen Dorn nahe der Basis des feststehenden Fingers. Der Dactylus trägt am Oberrand einen kräftigen Dorn. Die Dactyli der ersten beiden Schreitbeine (P2 und P3) sind halbmondförmig, die der beiden hinteren (P4 und P5) sichelförmig.[2]
Gattung und Art
Der Carapax von Cyrtorhina granulosa wird bis zu 47 mm lang. Der vordere Seitenrand ist zwischen Exorbitalzahn und erstem vorderen Seitendorn mit zwei scharfen Dornen bewaffnet. Die Augen sind stämmig. Der Merus des letzten Schreitbeins ist doppelt so lang wie breit, sein Unterrand ist stark konvex. Der Penis ist als nahezu gerades, verknöchertes Rohr ausgebildet, welches von der Kante der Coxa des letzten Schreitbeins absteht.[2]
Einzelnachweise
- ↑ Cyrtorhina Monod, 1956. In: World Register of Marine Species. DecaNet, abgerufen am 20. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ a b c Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Subfamily Cyrthorhininae Guinot, 1993. In: Marine Decapod Crustacea: A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 471 (englisch).