Cornelis van Huynen
Cornelis van Huynen (aktiv in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Antwerpen) war ein flämischer Stilllebenmaler.[1]
Leben und Werk
Über das Leben von Cornelis van Huynen sind nur wenige gesicherte Daten überliefert. Er ist in den Registern der Antwerpener Lukasgilde nachweisbar, wo er in der Mitte des 17. Jahrhunderts als Meister aufgenommen wurde. Angaben zu Geburts- und Sterbejahr, familiärer Herkunft, Ausbildung oder Aufenthalten außerhalb Antwerpens sind nicht dokumentiert oder nicht überliefert. Seine Tätigkeit lässt sich ausschließlich über die archivalische Erwähnung in der Gilde und stilistisch zugeordnete Gemälde erschließen. Von seinem Schaffen ist bis heute kaum mehr als die Erwähnung einer 1671 verkauften Blumengirlande erhalten geblieben.[1]
Da dieser Künstler weitgehend in Vergessenheit geraten ist, sind die beiden signierten Werke, die sich im Prado-Museum befinden, die einzigen gesicherten Beispiele seiner Arbeit. Diese Bilder zeigen eine große Ähnlichkeit mit den Gemälden von Joris van Son, der vermutlich sein Lehrer war. Die für seine Figuren verwendeten Vorlagen lassen jedoch auch die Kenntnis der Werke von Van Dyck vermuten. Die beiden Gemälde im Prado stammen aus der Sammlung von Isabel de Farnesio.[2]
Literatur
- Sam Segal: A prosperous past: The sumptuous still life in the Netherlands, 1600–1700. SDU Publishers, 1988 (englisch).
Weblinks
- Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie: Künstlerdatenbank zu Cornelis van Huynen
- Prado Madrid
- My Open Museum
- National Museum in Warschau
Einzelnachweise
- ↑ a b RKD Research. Abgerufen am 15. Oktober 2025.
- ↑ Huynen, Cornelius van - Colección - Museo Nacional del Prado. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 26. Januar 2023; abgerufen am 15. Oktober 2025 (spanisch).