Consul Horn

Consul Horn war der Name von fünf Schiffen, die alle zumindest zeitweise im Besitz der deutschen Reederei H. C. Horn in Hamburg waren:

  • 1901–1928: Consul Horn (Schiff, 1901), ein 2.514 BRT großes Dampffrachtschiff, gebaut für HC Horn von Helsingør Skibsværft. Sie wurde im Ersten Weltkrieg von Frankreich beschlagnahmt. Später lief sie unter den Namen Sampierdarena, Heinz Kayser, Lotte Leonhardt und Herrenwyk. 1928 sank sie im Atlantik.
  • 1904–1942: Consul Horn (Schiff, 1904), ein 8.384 BRT großes Dampffrachtschiff, das zuvor Mamari, Gerolstein und Consul hieß. Gut getarnt als sowjetischer Dampfer Molodez gelang dem Schiff im Januar 1940, aus Aruba auszulaufen und die alliierte Blockadelinie erfolgreich zu durchbrechen. Es sank 1942 durch eine Mine vor der Küste der Niederlande.
  • 1924–1959: Consul Horn (Schiff, 1924), ein 3.376 BRT großes, dieselbetriebenes Frachtschiff, später umbenannt in Hindhead, Rio Negro und schließlich Morska Wola.
  • 1959–1963: Consul Horn (Schiff, 1959), ein 428 BRT großes Kühlschiff von der Werft J. J. Sietas, das am 18. Dezember 1963 am Kap Juby (Marokko) strandete.
  • 1966–1995: Consul Horn II, ein 875 BRT großes Kühlschiff von der Werft J. J. Sietas, das 1967 verkauft wurde und am 13. März 1995 im Golf von Mexiko sank.