Clemens Wenzeslaus von Freyberg-Eisenberg-Knöringen

Clemens Wenzeslaus Freiherr von Freyberg-Eisenberg-Knöringen (* 12. Mai 1776 in Dillingen an der Donau; † 2. Mai 1858 in München) war ein deutscher Gutsbesitzer und Jurist sowie Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.

Leben

Clemens Wenzeslaus von Freyberg-Eisenberg-Knöringen war ein Sohn des Ignaz Freiherr von Freyberg-Eisenberg (1740–1826), Hofmarschall des Trierer Kurfürsten Clemens Wenzeslaus von Sachsen. Seine Mutter war Maria Katharina von Heidenheim (1755–1830). Als 12-Jähriger kam er als Page in das Kurfürstentum Köln nach Bonn. An der Universität Ingolstadt absolvierte er ein Studium der Rechtswissenschaften und kam 1801 als Akzessist zur Regierung im Fürstentum Eichstätt, wo er Hofkavalier und Regierungsrat wurde. Nach der Vereinigung des Fürstentums mit dem Fürstentum Salzburg im Jahre 1803 wurde er dort Oberjustizrat und kam 1806 in gleicher Funktion nach Würzburg, wo er nach der Übernahme durch Bayern Direktor des Appellationsgerichts Würzburg wurde.

1814 wurde er Königlich-bayerischer Kämmerer[1] und 1823 zum Direktor des Oberappellationsgerichts München berufen. Vom 30. Januar 1834 an hatte er für den verstorbenen Abgeordneten Georg von Ehrne-Melchthal ein Mandat im Bayerischen Landtag. 1841 ernannte ihn König Ludwig zum lebenslänglichen Reichsrat.[2] Die Mitglieder dieser Kammer gehörtem neben den Mitglieder der Kammer der Abgeordneten dem bayerischen Landtag an.

Familie

Er war seit 1806 mit Catharina Theresia von Zwehl (1782–1822) verheiratet. Aus der Ehe sind die Kinder Caroline (* 1816, ∞ Alexander Freiherr von Mauchenheim gen. Bechtoldsheim) und Rudolf (1817–1887, ∞ 1843 Maria Antonia Gräfin von Oberndorff)[3] hervorgegangen.

Auszeichnungen

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Hof- und Staats-Handbuch des Königreichs Bayern 1841. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Donau-Zeitung vom 9. Mai 1858. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1857, Band 6. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. Münchener politische Zeitung mit allerhöchstem Privilegium. 1822 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).